Canna 'Pink Sunburst' – PflanzenfotoKI-generierte Illustration

Canna ‘Pink Sunburst’

Canna 'Pink Sunburst'
Warmer, windgeschützter Platz im sonnigen Beet, im großen Kübel, auf der Terrasse oder an einem gut drainierten Teichrand. In sehr heißen Lagen schützt leichter Nachmittagsschatten vor Blattverbrennungen. Ja, wenn die saisonale Überwinterung beachtet wird

Canna ‘Pink Sunburst’ Kurzvorstellung

Canna 'Pink Sunburst' ist ein kompaktes, aufrecht wachsendes Indisches Blumenrohr, das nicht nur durch seine lachsrosa Blüten, sondern vor allem durch sein auffälliges Laub wirkt. Die dunkelgrünen Blätter zeigen schmale gelbe Streifen und einen rötlich-rosa Überzug. In Deutschland eignet sich die Sorte für warme Beete, große Kübel, Terrassen und geschützte Teichränder. Nach dem Sommer müssen die Rhizome in den meisten Regionen frostfrei überwintern.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieCannaceae
GattungCanna
PflanzengruppeRohrsänger
PflanzentypRhizombildende, krautige Staude; in Deutschland meist als Sommerblüher kultiviert
HerkunftGartenherkunft; über Sunburst Flower Bulbs aus Südafrika eingeführt
Akzeptierter wissenschaftlicher NameCanna 'Pink Sunburst'
Schnellüberblick

Canna ‘Pink Sunburst’ – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfSonne bis Halbschatten
WasserbedarfGleichmäßig feucht halten
WinterhärteFrostempfindlich; Rhizome in Deutschland meist frostfrei lagern
BodenNährstoffreicher, feuchtigkeitsspeichernder, gut drainierter Boden
Größe60–90 cm × 30–60 cm
BlüteHochsommer bis Frühherbst; bei früher Anzucht und warmer Witterung ab Juni möglich
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchte ist ausreichend. Wärme und gleichmäßige Feuchtigkeit fördern den Wuchs; dauerhaft nasses Laub und schlechte Luftzirkulation vermeiden.
Boden-pHEtwa pH 6,5–8,0; schwach sauer bis schwach alkalisch
NährstoffbedarfWährend des aktiven Wachstums regelmäßig mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger versorgen.
MindesttemperaturRhizome bereits bei Frost gefährdet
USDA-ZoneNicht zuverlässig winterhart in Deutschland. In sehr milden Weinbau- oder geschützten Niederrheinlagen kann eine dicke, trockene Abdeckung versucht werden; sicherer ist die frostfreie Lagerung der Rhizome.
WachstumsgeschwindigkeitSchnell

Licht und Standort

Mindestens etwa 6 Stunden direkte Sonne fördern Blüte und intensive Laubfärbung. Ein sonniges Beet an einer Süd- oder Westseite, ein warmer Innenhof oder ein heller Teichrand sind geeignet. In heißen Regionen kann etwas Nachmittagsschatten Blattverbrennungen mindern.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Tief gießen, sobald die obere Erdschicht leicht abtrocknet, und den Wurzelbereich gleichmäßig feucht halten. Im Kübel sowie bei Hitze häufiger kontrollieren. Staunässe in normalen Pflanzgefäßen vermeiden.

Boden und Substrat

Nährstoffreicher, humoser Lehm- oder Kübelboden, der Feuchtigkeit speichert, aber nicht dauerhaft vernässt. Verdichtete Böden mit Kompost und grobem Material verbessern.

Düngung

Ab dem Austrieb Kompost oder einen ausgewogenen Langzeitdünger geben. Bei kräftigem Wachstum während der Blüte sparsam nachdüngen und stets die Packungsangaben beachten. Nicht in trockenen, frisch umgesetzten oder staunassen Böden düngen.

Wachstum und Wuchsform

Schnell wachsende, horstbildende Rhizomstaude, die rund um das ursprüngliche Rhizom neue Triebe bildet. Überfüllte Horste gelegentlich teilen, damit Luftzirkulation und Blühleistung erhalten bleiben.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitNach den letzten Spätfrösten, meist ab Mitte Mai; in milden Lagen je nach Wetter früher
Pflanztiefe5–10 cm
Pflanzabstand45–60 cm

Nach den letzten Spätfrösten und sobald sich der Boden erwärmt hat auspflanzen. Rhizome 5–10 cm tief mit den Austriebspunkten nach oben setzen und gründlich angießen.

Umtopfen

Im Frühjahr beim Austrieb umtopfen. Einen stabilen Kübel mit Abzugslöchern wählen, der nur wenig größer als der Rhizomballen ist.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Durch Teilung kräftiger Rhizome im Frühjahr. Jedes Teilstück sollte mindestens einen gesunden Austriebspunkt besitzen; Aussaat ist möglich, erhält die Sorteneigenschaften aber nicht zuverlässig.

Schnitt

Verblühte Blütenstände und beschädigte Blätter während der Saison entfernen. Nach dem ersten stärkeren Frost die braunen Triebe bodennah zurückschneiden; anschließend Rhizome für die Lagerung ausgraben.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Vor stärkerem Frost das Laub auf etwa 10 cm zurückschneiden, Rhizome ausgraben und anhaftende Erde kurz abtrocknen lassen. Anschließend kühl, dunkel und frostfrei, beispielsweise in leicht feuchtem Torfersatz, Vermiculit oder trockenem Sand, lagern. Regelmäßig auf Fäulnis kontrollieren. In Deutschland ist diese Methode in der Regel zuverlässiger als eine Freilandüberwinterung.

Praktische Verwendung

Verwendung

Als auffälligen Blattschmuck in gemischten Beeten, großen Kübeln, Gruppenpflanzungen, an feuchten Teichrändern sowie für Schnittblumen- und Schnittblattschmuck. Für kleine Gärten ist der kompakte Wuchs besonders geeignet. Trotz möglicher Nutzungen mancher Canna-Arten sollte diese Ziersorte nicht als essbare Pflanze behandelt werden.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Aufrechter, kompakter Horst mit breiten, zugespitzten, bananenähnlichen Blättern. Das dunkelgrüne Laub ist gelb gestreift und besonders an jungem Austrieb sowie an den Blatträndern rötlich-rosa überhaucht. Die lachsrosa Blüten erscheinen oberhalb des Laubs.

Blüte

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Blütenfarben
Lachsrosa bis Rosa
Blütenform
Offene, auffällige Blüten in traubigen BlütenständenBlütenform
DuftNicht oder kaum duftend
BlütengrößeGroße Blüten

Auf kräftigen Stielen erscheinen offene Blütenstände mit lachsrosa Blüten über dem gestreiften Laub. Bei ausreichend Wärme kann die Blüte von Hochsommer bis in den Frühherbst andauern. Verblühtes regelmäßig entfernen.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die auffälligen, offenen Blüten können Blütenbesucher anziehen. Für Canna 'Pink Sunburst' sind jedoch nur wenige sortenspezifische Bestäuberbeobachtungen veröffentlicht; eine besondere Eignung für eine einzelne heimische Art sollte daher nicht behauptet werden.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Auf Canna-Viren mit Marmorierungen, Streifen, verformten Blättern und nachlassender Wuchskraft achten. Befallene Pflanzen nicht vermehren, sondern entsorgen; Werkzeuge desinfizieren und für gute Luftzirkulation sorgen.

Schädlinge

Blattläuse, Spinnmilben, Schnecken, Raupen und gelegentlich Thripse. Neue Blätter und Blattunterseiten regelmäßig kontrollieren; zunächst mit Wasser abspülen oder Schädlinge absammeln. Pflanzenschutzmittel nur gezielt und bienenschonend einsetzen.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitFür Hunde und Katzen als nicht giftig geführt; nicht zum Verzehr bestimmt

Für Canna beziehungsweise Canna-Lilie wird in gängigen Haustierlisten keine relevante Giftigkeit für Hunde und Katzen angegeben. Größere Mengen können dennoch Magen-Darm-Beschwerden verursachen; Zierpflanzenmaterial und Rhizome sollten nicht absichtlich verzehrt werden.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch luftgetragenen Pollen
Typischer Zeitraum
Während der Blüte, in Deutschland meist Juli bis September
Bestäubung / Pollen
Überwiegend tierassoziierter Blütenpollen; keine typische Windpollenquelle

Canna-Blüten werden überwiegend von Tieren besucht und gelten nicht als typische Quelle großer Mengen windverbreiteten Heuschnupfenpollens. Direkte Allergiestudien zu dieser Sorte fehlen; empfindliche Personen sollten den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden.

Hunde Als ungiftig für Hunde geführt; vorsichtshalber kein gezieltes Fressen zulassen.
Katzen Als nicht giftig für Katzen geführt; größere Mengen dennoch vermeiden.
Kinder Keine spezifische schwere Giftigkeit für diese Sorte dokumentiert. Kinder sollten Pflanzenteile trotzdem nicht essen; bei Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
Betroffene Pflanzenteile Kein spezifisch giftiger Pflanzenteil dokumentiert; Zierpflanzenmaterial nicht absichtlich verzehren.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Gartenkultur ohne natürliches Verbreitungsgebiet. Der Canna-Hintergrund steht für wärmeliebende Pflanzen sonniger, feuchter und nährstoffreicher Standorte. In Deutschland benötigt die Sorte einen langen warmen Sommer und Schutz vor Frost.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Sorte wurde in den 1990er-Jahren über Sunburst Flower Bulbs aus Südafrika eingeführt.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

24 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Canna 'Pink Sunburst'?

Canna 'Pink Sunburst' ist eine rhizombildende Zierstaude mit grün-gelb gestreiftem, rötlich-rosa überhauchtem Laub und lachsrosa Blüten. In Deutschland wird sie meist als saisonale Beet- oder Kübelpflanze kultiviert.

Wie groß wird Canna 'Pink Sunburst'?

Die Sorte erreicht meist etwa 60–90 cm Höhe und 30–60 cm Breite. Im Kübel bleibt sie oft etwas kompakter als im Gartenboden.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht Canna 'Pink Sunburst'?

Ideal ist ein warmer, windgeschützter Platz in Sonne bis Halbschatten. Für kräftige Blüte und intensive Blattzeichnung sind mindestens etwa sechs Stunden direkte Sonne günstig.

Kann Canna 'Pink Sunburst' im Halbschatten wachsen?

Ja, sie wächst auch im Halbschatten. Bei weniger Licht können Blüte, Wuchskraft und Färbung des Laubs jedoch schwächer ausfallen.

Ist Canna 'Pink Sunburst' für einen Teichrand geeignet?

Ja, ein feuchter, aber nicht dauerhaft staunasser Teichrand ist geeignet. Das Rhizom sollte nicht über längere Zeit in kaltem, stehendem Wasser liegen.

💧Pflege und Probleme

Wie wird Canna 'Pink Sunburst' gegossen?

Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und lassen Sie den Wurzelbereich nicht vollständig austrocknen. Im Kübel und bei sommerlicher Hitze ist meist häufigeres Gießen erforderlich.

Braucht Canna 'Pink Sunburst' Dünger?

Ja. Ab dem Austrieb sind Kompost oder ein ausgewogener Langzeitdünger sinnvoll; während kräftigen Wachstums kann sparsam nachgedüngt werden.

Warum werden die Blätter von Canna 'Pink Sunburst' braun?

Häufige Ursachen sind Trockenheit, pralle Hitze, Wind, Salzstress oder Kälteschäden. Prüfen Sie die Bodenfeuchte, schützen Sie die Pflanze vor Frost und entfernen Sie vollständig geschädigte Blätter.

Warum blüht Canna 'Pink Sunburst' nicht?

Zu wenig Licht, Kälte, Trockenheit, ein überfüllter Horst oder zu viel Stickstoff können die Blüte hemmen. Ein warmer, heller Standort und gleichmäßige Feuchtigkeit fördern die Blütenbildung.

Warum ist die Blattzeichnung weniger rosa oder gelb?

Bei zu wenig Licht wirkt das Laub oft grüner und weniger kontrastreich. Mehr Helligkeit hilft, allerdings sollte bei starker Nachmittagshitze auf ausreichende Wasserversorgung und möglichen Blattschorf geachtet werden.

Welche Schädlinge können auftreten?

Möglich sind Blattläuse, Spinnmilben, Schnecken, Raupen und Thripse. Kontrollieren Sie junge Blätter und Blattunterseiten regelmäßig und wählen Sie bei Bedarf eine möglichst schonende, gezielte Maßnahme.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann wird Canna 'Pink Sunburst' in Deutschland ausgepflanzt?

Pflanzen Sie nach den letzten Spätfrösten aus, meist ab Mitte Mai, sobald sich der Boden erwärmt hat. In kühlen Regionen können die Rhizome zuvor im Haus vorgetrieben werden.

Wie tief werden die Rhizome gepflanzt?

Setzen Sie die Rhizome etwa 5–10 cm tief und richten Sie die Austriebspunkte nach oben. Nach dem Pflanzen gründlich angießen.

Kann Canna 'Pink Sunburst' im Kübel wachsen?

Ja, sie eignet sich gut für einen großen, stabilen Kübel mit Abzugslöchern. Verwenden Sie nährstoffreiche, feuchtigkeitsspeichernde, aber gut drainierte Erde und gießen Sie im Sommer häufiger.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie wird Canna 'Pink Sunburst' vermehrt?

Am zuverlässigsten ist die Teilung der Rhizome im Frühjahr. Jedes Teilstück sollte mindestens einen gesunden Austriebspunkt besitzen.

Kann Canna 'Pink Sunburst' aus Samen gezogen werden?

Eine Aussaat ist möglich, die Sämlinge müssen die typische Blattzeichnung und Blütenfarbe aber nicht sortenecht zeigen. Für identische Pflanzen ist die Rhizomteilung besser.

Wann wird Canna 'Pink Sunburst' zurückgeschnitten?

Verblühtes und beschädigte Blätter können während der Saison entfernt werden. Nach dem ersten stärkeren Frost schneiden Sie die braunen Triebe zurück, bevor die Rhizome eingelagert werden.

Wie überwintert man Canna 'Pink Sunburst' in Deutschland?

Vor stärkerem Frost Laub zurückschneiden, Rhizome ausgraben und kurz abtrocknen lassen. Kühl, dunkel und frostfrei lagern, beispielsweise in leicht feuchtem Torfersatz oder Vermiculit, und gelegentlich auf Fäulnis prüfen.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Canna 'Pink Sunburst' giftig für Hunde und Katzen?

Canna beziehungsweise Canna-Lilien werden in gängigen Haustierlisten als nicht giftig für Hunde und Katzen geführt. Große Mengen können trotzdem Magen-Darm-Beschwerden verursachen; bei Symptomen sollte eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.

Ist Canna 'Pink Sunburst' für Kinder giftig?

Eine spezifische schwere Giftigkeit dieser Sorte ist nicht dokumentiert. Kinder sollten Pflanzenteile dennoch nicht essen, und bei Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Kann Canna 'Pink Sunburst' gegessen werden?

Nein, diese Sorte sollte als Zierpflanze behandelt werden. Obwohl manche Canna-Arten in bestimmten Kulturen genutzt werden, fehlen für diese Ziersorte geprüfte Empfehlungen zu Identität, Zubereitung und sicherer Menge.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Canna 'Pink Sunburst' in Deutschland?

Bei früher Anzucht und einem warmen Sommer kann die Blüte ab Juni beginnen; typischer ist eine Blüte von Juli bis September. Der genaue Zeitpunkt hängt von Pflanzdatum, Temperatur und Standort ab.

Welche Blütenfarbe hat Canna 'Pink Sunburst'?

Die Blüten sind weich rosa bis lachsrosa. Sie bilden einen auffälligen Kontrast zum grün-gelb gestreiften und rötlich überhauchten Laub.

Lockt Canna 'Pink Sunburst' Bestäuber an?

Die offenen Blüten können verschiedene Blütenbesucher anziehen. Für diese konkrete Sorte sind die Beobachtungen jedoch begrenzt, weshalb keine besondere Förderung einer bestimmten heimischen Bestäuberart zugesichert werden sollte.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

82 % – die Sortenmerkmale sind konsistent beschrieben, während formale Daten zu Synonymie, Bestäubern und deutscher Verfügbarkeit begrenzt sind.