Blumenrohr; Indisches Blumenrohr (Canna 'Bengal Tiger') – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsJohn Rusk from Berkeley, CA, United States of AmericaCC BY 2.0

Blumenrohr; Indisches Blumenrohr (Canna ‘Bengal Tiger’)

Canna 'Bengal Tiger'
Sonniges Beet, Innenhof, Terrasse, Balkon oder großer Kübel. Besonders wirkungsvoll als hoher Akzent in exotischen Pflanzungen, an einem geschützten Sitzplatz oder am Rand eines Gartenteichs. Vor starkem Wind schützen, da die großen Blätter leicht einreißen. Für Einsteiger geeignet, wenn Wasserbedarf und Überwinterung beachtet werden

Blumenrohr; Indisches Blumenrohr (Canna ‘Bengal Tiger’) Kurzvorstellung

Canna 'Bengal Tiger', im deutschen Gartenhandel meist als gestreiftes Blumenrohr oder unter dem Sortennamen 'Pretoria' angeboten, verbindet exotische Wirkung mit auffälligem Laub. Große grüne Blätter tragen leuchtend gelbe Streifen entlang der Adern, darüber erscheinen im Sommer orangefarbene Blüten. In Deutschland wird die nicht zuverlässig winterharte Pflanze meist im Kübel oder als Saisonpflanze kultiviert; die Rhizome sollten vor stärkeren Frösten frostfrei eingelagert werden.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieCannaceae
GattungCanna
PflanzengruppeRohrsänger
PflanzentypRhizombildende, krautige Staude; in Deutschland meist als nicht winterharte Saisonpflanze kultiviert
HerkunftGärtnerische Sorte, häufig mit der Sorte 'Pretoria' gleichgesetzt; im deutschen Handel verbreitet
Akzeptierter wissenschaftlicher NameCanna 'Bengal Tiger'
Schnellüberblick

Blumenrohr; Indisches Blumenrohr (Canna ‘Bengal Tiger’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfVolle Sonne; Halbschatten wird toleriert
WasserbedarfGleichmäßig feucht halten
WinterhärteFrostempfindlich; Rhizome vor Frost schützen
BodenFeucht, nährstoffreich und gut drainiert; Lehm oder sandiger Lehm
GrößeEtwa 1,2–1,8 m, im Kübel oder bei kurzer Saison oft niedriger × Etwa 30–60 cm, abhängig von Standort und Kultur
BlüteLeuchtend orangefarbene Blüten im Sommer bis Frühherbst
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchtigkeit in Deutschland genügt. Dichte, schlecht belüftete Bestände vermeiden, besonders bei dauerhaft nassem Laub.
Boden-pHSauer bis alkalisch toleriert; neutral bis leicht sauer oder leicht alkalisch günstig
NährstoffbedarfWährend des Wachstums regelmäßig mit einem ausgewogenen Dünger versorgen; bei üppiger Blüte kaliumbetont nachdüngen
MindesttemperaturKurzzeitig etwa −5 °C nur bei sehr gutem Schutz und trockener Erde; in Deutschland besser frostfrei überwintern
USDA-ZoneIn Deutschland nicht zuverlässig winterhart; geschützt eventuell in sehr milden Weinbau- und Tieflagen, ansonsten Rhizome frostfrei überwintern
WachstumsgeschwindigkeitSchnell bei Wärme

Licht und Standort

Volle Sonne liefert die kräftigsten Stängel, die beste Blüte und meist die deutlichste Blattzeichnung. Ein geschützter Süd- oder Weststandort ist geeignet. Halbschatten wird toleriert, führt aber häufig zu weniger Blüten und schwächerem Wuchs. In sehr heißen Lagen kann leichter Nachmittagsschatten Blattverbrennungen mindern.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Während des aktiven Wachstums tiefgründig gießen, sobald die obere Erdschicht leicht abgetrocknet ist. Kübel können an heißen Tagen täglich Wasser benötigen. Nach dem Einziehen im Herbst deutlich weniger gießen; eingelagerten Rhizomen nur minimale Feuchtigkeit geben, damit sie weder schrumpfen noch faulen.

Boden und Substrat

Nährstoffreicher, gleichmäßig feuchter, aber gut drainierter Lehm oder sandiger Lehm. Schwere Böden mit Kompost lockern; Staunässe unbedingt vermeiden, da die Rhizome faulen können.

Düngung

Ab dem Austrieb im Frühjahr Kompost oder einen ausgewogenen Dünger geben. Bei Kübelpflanzen während des aktiven Wachstums etwa alle zwei bis drei Wochen schwach dosiert nachdüngen; ein kaliumbetonter Dünger kann die Blütenbildung unterstützen. Im Herbst und während der Lagerung nicht düngen.

Wachstum und Wuchsform

Canna 'Bengal Tiger' bildet aus kräftigen Rhizomen einen aufrechten, horstigen Wuchs. Unter warmen Bedingungen wächst sie rasch und kann eine stattliche Hintergrundpflanze werden. In Deutschland verlängert eine frühe Vorkultur im Kübel die Saison und verbessert die Chance auf eine zuverlässige Blüte.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitNach den letzten stärkeren Frösten; meist ab Mitte Mai, in milden Regionen bei geeigneter Wetterlage früher
PflanztiefeEtwa 10–12 cm
PflanzabstandEtwa 30–45 cm; für lockere Gruppen etwas weiter pflanzen

Rhizome nach den letzten stärkeren Frösten und bei erwärmtem Boden auspflanzen. Etwa 10–12 cm tief mit den Austriebsaugen nach oben setzen, gründlich angießen und während des Anwachsens gleichmäßig feucht halten. In Deutschland ist ein Vorkultivieren ab März oder April im Topf sinnvoll.

Umtopfen

Im Frühjahr beim Austrieb umtopfen. Einen standfesten, ausreichend großen Kübel mit Abzugslöchern und nährstoffreicher, durchlässiger Erde verwenden. Nur eine Topfgröße größer wählen, wenn die Rhizome stark durchwurzelt sind oder das Substrat ungewöhnlich schnell austrocknet.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Bevorzugt durch Teilung der Rhizome im Frühjahr. Jedes Teilstück sollte mindestens ein gesundes Austriebsauge besitzen. Aussaat ist möglich, erhält die charakteristische Blattzeichnung und Blütenkombination jedoch nicht zuverlässig.

Schnitt

Verblühte Blütenstände und stark beschädigte Blätter entfernen. Nach dem ersten kräftigen Frost, sobald das Laub schwarz geworden ist, die oberirdischen Triebe bodennah abschneiden. Gesundes grünes Laub vorher nicht unnötig entfernen, da es die Rhizome weiter versorgt.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Nach dem ersten Frost das abgestorbene Laub abschneiden, Rhizome vorsichtig ausgraben und anhaftende Erde oberflächlich abtrocknen lassen. In trockenem, kühlem, frostfreiem Raum lagern, beispielsweise locker in leicht feuchtem Torfersatz, Vermiculit oder Sand. Etwa 5–10 °C sind geeignet; regelmäßig auf Fäulnis und Austrocknung kontrollieren.

Praktische Verwendung

Verwendung

Zierpflanze für sonnige Beete, Gruppenpflanzungen, große Kübel, Terrassen, Innenhöfe, Teichränder und tropisch wirkende Gärten. Als Schnittblume verwendbar, im Garten ist sie jedoch vor allem wegen des gestreiften Laubs und der aufrechten Wuchsform wertvoll. Keine Empfehlung zur kulinarischen oder medizinischen Nutzung.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Aufrechter Horst mit purpurroten Stängeln und großen, paddelförmigen Blättern. Das charakteristische Merkmal ist die gelbe Streifung entlang der Blattadern auf grünem Grund; darüber erscheinen orangefarbene Blüten.

Blüte

Leuchtend orangefarbene Blüten im Sommer bis Frühherbst
Blütenfarben
Leuchtendes Orange, teils mit rötlicher Zeichnung
Blütenform
Gekräuselte, lilienähnliche Einzelblüten in endständigen BlütenständenBlütenform
DuftNicht oder kaum duftend
BlütengrößeGroß

Die Blüten erscheinen an aufrechten, endständigen Blütenständen während der warmen Wachstumszeit. Ein sonniger Standort, ausreichend Wasser und Wärme fördern die Blüte. Verblühte Blütenstände können entfernt werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern und weitere Blüten anzuregen.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die orangefarbenen Blüten können von verschiedenen blütenbesuchenden Insekten besucht werden. Für diese konkrete Sorte fehlen jedoch belastbare Angaben zur Bestäuberleistung; die geringe bis mittlere Einstufung ist daher vorsichtig zu verstehen.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Mögliche Probleme sind Rhizomfäule, Blattflecken, Rost, Bakterienfäule, Knospenfäule, Asterngelb sowie Canna-Mosaikviren. Für gute Drainage und Luftbewegung sorgen, befallene Pflanzenteile entfernen und stark erkrankte Rhizome nicht weiterverwenden.

Schädlinge

Blattläuse, Raupen und Blattroller, Schnecken, Spinnmilben und gelegentlich Käfer können Blätter und Knospen schädigen. Neue Blätter regelmäßig kontrollieren, Schädlinge möglichst mechanisch entfernen und Pflanzenschutzmittel nur gezielt sowie gemäß deutscher Zulassung und Etikett anwenden.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitAls nicht giftig für Hunde und Katzen eingestuft; Verzehr dennoch vermeiden

Canna wird allgemein als nicht giftig für Hunde und Katzen geführt. Das bedeutet nicht, dass größere Mengen Pflanzenmaterial unbedenklich verzehrt werden können; Magen-Darm-Beschwerden sind bei jeder Pflanzenaufnahme möglich. Kinder und Haustiere sollten die Pflanze nicht absichtlich fressen.

Pollen und AllergieGeringe zu erwartende Luftbelastung
Typischer Zeitraum
Während der Blüte, meist im Sommer bis Frühherbst
Bestäubung / Pollen
Überwiegend in insektenbestäubten Blüten zurückgehalten

Cannas werden überwiegend durch Insekten bestäubt und setzen voraussichtlich deutlich weniger windverfrachteten Pollen frei als Gräser, Ambrosie oder windbestäubte Bäume. Sortenspezifische Allergiedaten fehlen; empfindliche Personen sollten nach dem Umgang mit Blüten nicht in die Augen fassen.

Hunde Als nicht giftig für Hunde eingestuft; größere Mengen nicht verzehren lassen
Katzen Als nicht giftig für Katzen eingestuft; größere Mengen nicht verzehren lassen
Kinder Keine spezifische schwere Giftigkeit bekannt; Pflanzenmaterial nicht verzehren lassen
Betroffene Pflanzenteile Keine spezifisch giftigen Pflanzenteile dokumentiert; dennoch sämtliches Pflanzenmaterial vom Verzehr fernhalten
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Die Sorte ist eine gärtnerische Züchtung und keine wild vorkommende Population. Cannas bevorzugen warme, helle Standorte, nährstoffreiche Erde und zuverlässige Bodenfeuchte. In Deutschland sind sonnige, windgeschützte Beete und große Kübel besonders geeignet; Winterkälte und nasse Böden gefährden die Rhizome.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Sorte wird häufig unter dem Namen 'Pretoria' verkauft.
Gelbe Streifen folgen auffällig den Blattadern.
Die Blüten sind orange und nicht gelb.
Das Blumenrohr wächst aus kräftigen Rhizomen.
Das Laub bleibt auch außerhalb der Blüte dekorativ.
Die großen Blätter verleihen Kübeln eine tropische Wirkung.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

25 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Canna 'Bengal Tiger'?

Canna 'Bengal Tiger' ist eine auffällige Blumenrohr-Sorte mit grünem, gelb gestreiftem Laub, purpurroten Stängeln und orangefarbenen Blüten. Im deutschen Handel wird sie häufig auch als 'Pretoria' angeboten.

Wie viel Sonne braucht Canna 'Bengal Tiger'?

Am besten wächst sie in voller Sonne mit mindestens mehreren Stunden direkter Einstrahlung. Halbschatten wird toleriert, kann aber zu weniger Blüten und schwächerer Blattzeichnung führen.

Wie oft muss ich Canna 'Bengal Tiger' gießen?

Während des Wachstums sollte die Erde gleichmäßig feucht bleiben, ohne dauerhaft nass zu sein. Kübelpflanzen benötigen bei heißem Wetter oft täglich Wasser.

🌤️Umgebung und Standort

Ist Canna 'Bengal Tiger' in Deutschland winterhart?

Nein, in den meisten Regionen Deutschlands ist sie nicht zuverlässig winterhart. Die Rhizome sollten nach dem ersten Frost aufgenommen und frostfrei bei etwa 5–10 °C überwintert werden.

Welcher Standort ist für Canna 'Bengal Tiger' geeignet?

Geeignet ist ein sonniger, warmer und windgeschützter Standort im Beet oder in einem großen Kübel. Die großen Blätter können bei starkem Wind einreißen.

Welche Erde braucht Canna 'Bengal Tiger'?

Ideal ist eine nährstoffreiche, feuchtigkeitsspeichernde, aber gut durchlässige Erde. Lehm oder sandiger Lehm mit eingearbeitetem Kompost eignet sich gut; Staunässe muss vermieden werden.

💧Pflege und Probleme

Warum verliert das Laub seine gelben Streifen?

Zu wenig Licht, Trockenstress oder unausgereiftes junges Laub können die Zeichnung weniger deutlich erscheinen lassen. Ein heller Standort und gleichmäßige Wasserversorgung fördern die typische Färbung, die von Blatt zu Blatt dennoch variieren kann.

Warum blüht meine Canna 'Bengal Tiger' nicht?

Häufige Ursachen sind zu wenig Sonne, ein später Austrieb, kühle Temperaturen, Trockenheit oder zu viel Stickstoff. Volle Sonne, regelmäßiges Gießen und eine frühe Vorkultur im Kübel können die Blüte verbessern.

Soll ich Canna 'Bengal Tiger' düngen?

Ja, während des Wachstums mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger düngen. Bei Kübelpflanzen kann etwa alle zwei bis drei Wochen eine schwache Gabe erfolgen; zu viel Stickstoff kann die Blüte mindern.

Welche Schädlinge können auftreten?

Möglich sind Blattläuse, Raupen und Blattroller, Schnecken sowie Spinnmilben. Blätter und Knospen regelmäßig kontrollieren, Schädlinge möglichst von Hand oder mit Wasser entfernen und Pflanzenschutzmittel nur gezielt nach Etikett einsetzen.

Wie erkenne ich Canna-Mosaikviren?

Mosaikviren können unregelmäßige Streifen, Marmorierungen, Verformungen oder nachlassenden Wuchs verursachen. Verdächtige Pflanzen isolieren, stark befallene Teile entfernen und Blattläuse als mögliche Überträger bekämpfen.

Warum werden die Blätter braun?

Braune Blätter können durch Trockenheit, Sonnenbrand, Schädlinge, Krankheiten oder Kälteschäden entstehen. Bodenfeuchte und Blattunterseiten prüfen, für Luftbewegung sorgen und stark geschädigte Blätter entfernen.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann wird Canna 'Bengal Tiger' in Deutschland gepflanzt?

Rhizome können nach den letzten stärkeren Frösten und bei erwärmtem Boden ins Freie, meist ab Mitte Mai. Eine Vorkultur im Topf ab März oder April führt oft schneller zu kräftigen Pflanzen.

Wie tief werden die Rhizome gepflanzt?

Die Rhizome etwa 10–12 cm tief mit den Austriebsaugen nach oben pflanzen. Zwischen den Pflanzen etwa 30–45 cm Platz lassen.

Kann Canna 'Bengal Tiger' im Kübel wachsen?

Ja, die Sorte eignet sich sehr gut für große, schwere Kübel mit Abzugslöchern. Der Kübel sollte standfest sein und die Erde während des Sommers gleichmäßig feucht gehalten werden.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie wird Canna 'Bengal Tiger' vermehrt?

Am zuverlässigsten wird sie im Frühjahr durch Teilung der Rhizome vermehrt. Jedes Teilstück sollte mindestens ein gesundes Austriebsauge besitzen.

Kann man Canna 'Bengal Tiger' aussäen?

Eine Aussaat ist grundsätzlich möglich, erhält die gelbe Blattzeichnung und die typische Blütenfarbe aber nicht zuverlässig. Für sortenechte Pflanzen ist die Rhizomteilung die bessere Methode.

Wann werden die Rhizome geteilt?

Die beste Zeit ist das zeitige Frühjahr kurz vor dem Austrieb oder beim Austopfen aus dem Winterlager. Überfüllte Horste können so verjüngt und vermehrt werden.

Wie wird Canna 'Bengal Tiger' zurückgeschnitten?

Verblühte Blütenstände und stark beschädigte Blätter können laufend entfernt werden. Nach dem ersten Frost die abgestorbenen Stängel bodennah abschneiden, bevor die Rhizome eingelagert werden.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Canna 'Bengal Tiger' giftig für Hunde und Katzen?

Sie wird allgemein als nicht giftig für Hunde und Katzen eingestuft. Größere Mengen können trotzdem Magen-Darm-Beschwerden verursachen; Haustiere sollten die Pflanze nicht gezielt fressen.

Ist Canna 'Bengal Tiger' für Kinder essbar?

Die Pflanze ist nicht als Lebensmittel- oder Heilpflanze für den Hausgebrauch zu empfehlen. Kinder sollten weder Blätter noch Rhizome oder Blüten essen; bei Beschwerden nach Verzehr ärztlichen Rat einholen.

Ist Canna 'Bengal Tiger' in Deutschland invasiv?

Für diese Sorte ist in Deutschland kein etabliertes invasives Verhalten zuverlässig dokumentiert. Trotzdem sollten Rhizom- oder Pflanzenreste nicht in der freien Natur entsorgt werden.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Canna 'Bengal Tiger' in Deutschland?

Bei früher Vorkultur und warmem Wetter blüht sie meist von Juli bis September. Bei später Pflanzung, kühlem Sommer oder frühem Herbstfrost kann die Blüte kürzer ausfallen.

Welche Farbe haben die Blüten?

Die Blüten sind leuchtend orange und können teilweise rötlich überlaufen sein. Sie bilden einen starken Kontrast zum grün-gelb gestreiften Laub.

Wie fördere ich eine reichere Blüte?

Für volle Sonne, gleichmäßige Bodenfeuchte, ausreichende Nährstoffversorgung und möglichst lange Wärme sorgen. Verblühte Blütenstände entfernen und eine frühe Vorkultur im Topf beginnen.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

90 %; die Sortenidentität ist gut dokumentiert, während Wuchshöhe, Blühbeginn und Überwinterungserfolg stark vom deutschen Standort und von der Kulturweise abhängen.