Indisches Blumenrohr 'Stuttgart' (Canna 'Stuttgart') – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsDave WhitingerCC BY-SA 3.0

Indisches Blumenrohr ‘Stuttgart’ (Canna ‘Stuttgart’)

Canna 'Stuttgart'
Geschütztes Beet, Innenhof, Terrasse, großer Kübel, Wintergarten oder Gewächshaus; vor starkem Wind und intensiver Nachmittagssonne schützen Ja, sofern das Ausgraben und Lagern der Rhizome möglich ist

Indisches Blumenrohr ‘Stuttgart’ (Canna ‘Stuttgart’) Kurzvorstellung

Canna 'Stuttgart' ist ein besonders eindrucksvolles Indisches Blumenrohr für geschützte, helle Gartenplätze, Innenhöfe und große Kübel. Die bis etwa 2,5 m hohe Staude bildet große graugrüne Blätter mit cremeweißen Streifen und Flecken sowie zarte aprikosen-orange Blüten. In Deutschland wird sie meist als sommerliche Kübel- oder Beetpflanze kultiviert. Vor stärkeren Frösten müssen die Rhizome ausgegraben und frostfrei überwintert werden.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieCannaceae
GattungCanna
PflanzengruppeRohrsänger
PflanzentypLaubabwerfende, krautige Rhizomstaude; in Deutschland meist sommergrün kultiviert
HerkunftGärtnerische Auslese mit Verbindung zu Stuttgart, Deutschland; keine Wildart
Akzeptierter wissenschaftlicher NameCanna 'Stuttgart'
Schnellüberblick

Indisches Blumenrohr ‘Stuttgart’ (Canna ‘Stuttgart’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfHell, mit Schutz vor intensiver Nachmittagssonne
WasserbedarfGleichmäßig feucht halten
WinterhärteVor Frost schützen; in Deutschland meist frostfrei überwintern
BodenNährstoffreicher, feuchter, aber gut drainierter Lehm oder sandiger Lehm
Größe1,5–2,5 m × 1–1,5 m
BlüteSommer bis Frühherbst
LuftfeuchtigkeitÜbliche Außenluftfeuchte in Deutschland genügt meist. Bei feuchtwarmer Witterung für gute Luftzirkulation sorgen.
Boden-pHsauer, neutral oder alkalisch
NährstoffbedarfWährend des aktiven Wachstums regelmäßig mit Kompost und einem ausgewogenen Dünger versorgen.
MindesttemperaturEtwa −5 °C nur geschützt; in Deutschland besser vor Frost ausgraben
USDA-ZoneIn Deutschland nicht zuverlässig winterhart; in sehr milden, geschützten Lagen mit trockenem Winterschutz eventuell im Boden, in den meisten Regionen besser ausgraben
WachstumsgeschwindigkeitSchnell bei Wärme, ausreichender Feuchtigkeit und guter Nährstoffversorgung

Licht und Standort

Mehrere Stunden helles Licht oder milde Sonne bieten, das Laub aber vor der stärksten Nachmittagssonne schützen. Ein geschützter Süd- oder Westplatz mit gefiltertem Nachmittagslicht ist geeignet. Zu intensive Sonne kann die weißen Blattpartien verbrennen; zu wenig Licht führt zu schwächeren Trieben und weniger Blüten.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Während des Wachstums tiefgründig gießen, sobald die Oberfläche leicht abtrocknet, und den Wurzelbereich gleichmäßig feucht halten. Kübel benötigen im Sommer oft häufiger Wasser. Nach dem Einziehen weniger gießen; gelagerte Rhizome nur minimal feucht halten, damit sie nicht schrumpfen oder faulen.

Boden und Substrat

Nährstoffreiche, humose Lehm- oder sandige Lehmböden verwenden, die gleichmäßig feucht bleiben, aber keine Staunässe bilden. Ein nahezu neutraler Gartenboden ist praktisch, der Kultivar verträgt jedoch auch saure und alkalische Böden. Besonders im Kübel und während der Überwinterung ist eine gute Drainage wichtig.

Düngung

Während des Wachstums Kompost einarbeiten und etwa alle drei bis vier Wochen einen ausgewogenen Flüssigdünger nach Packungsangabe geben. Nie auf völlig trockenen Boden düngen. Im Herbst die Düngung reduzieren und vor dem Ausgraben einstellen.

Wachstum und Wuchsform

Aus kriechenden Rhizomen bildet der Kultivar einen kräftigen, aufrechten Horst mit fortlaufend neuen Trieben. Wärme, gleichmäßige Feuchtigkeit, nährstoffreicher Boden und Windschutz fördern den Wuchs. Das große panaschierte Laub kann bei Hitze und starker Sonne verbrennen; tiefer Schatten mindert Blüte und Standfestigkeit.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitSpätes Frühjahr, nach den letzten stärkeren Frösten und bei erwärmtem Boden
Pflanztiefe8–10 cm
Pflanzabstand45–60 cm

Im Freiland erst nach den letzten stärkeren Frösten und bei erwärmtem Boden pflanzen. Rhizome waagerecht etwa 8–10 cm tief mit den Austriebsaugen nach oben legen. Nach dem Pflanzen gründlich angießen und während des Anwachsens gleichmäßig feucht halten.

Umtopfen

Kübelpflanzen im Frühjahr zum Austrieb in frisches, nährstoffreiches Substrat mit Abzugslöchern umtopfen. Wegen des hohen Wuchses einen schweren, standfesten Kübel wählen. Bei stark durchwurzelten Pflanzen die Rhizome teilen.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Gesunde Rhizome im Frühjahr teilen. Jede Teilung sollte mindestens ein kräftiges Austriebsauge besitzen. Weiche oder kranke Bereiche mit sauberem Werkzeug entfernen. Aussaat ist zur sortenechten Erhaltung ungeeignet, da Sämlinge von benannten Canna-Kultivaren abweichen können.

Schnitt

Kein regelmäßiger Formschnitt nötig. Verblühte Blütenstände und stark beschädigte Blätter während der Saison entfernen. Nach dem ersten Frost, sobald das Laub schwarz geworden ist, die Triebe auf etwa 5–10 cm zurückschneiden. Bei verdächtigen Streifen oder verformtem Wachstum Werkzeuge desinfizieren.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Nach dem ersten Frost das geschädigte Laub abschneiden, Rhizome ausgraben und kurz abtrocknen lassen. Anschließend dunkel, frostfrei und kühl in kaum feuchtem Torfersatz, Vermiculit oder ähnlichem Material lagern; regelmäßig auf Fäulnis kontrollieren. In sehr milden Lagen ist eine dicke, trockene Mulchabdeckung möglich, aber nicht zuverlässig.

Praktische Verwendung

Verwendung

Als hoher Strukturgeber in Staudenbeeten, exotisch gestalteten Pflanzungen, geschützten Innenhöfen und großen Kübeln. Das Laub bleibt auch bei schwacher Blüte dekorativ. Blütenstände können saisonal für Arrangements verwendet werden; eine Verwendung als Nutz- oder Heilpflanze ist für diesen Kultivar nicht belegt.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Aufrechte grüne Stängel tragen sehr große, ovale bis lanzettliche Blätter. Die Grundfarbe ist graugrün bis bläulich-grün; unregelmäßige cremeweiße Sektoren und Streifen können von Blatt zu Blatt unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Weiße Blattpartien können nach Trockenheit, Wind oder zu viel Sonne braun werden. Darüber erscheinen aufrechte aprikosen-orange Blütenstände.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Für Canna 'Stuttgart' wurden keine verlässlichen kultivarspezifischen Angaben zu regelmäßigen tierischen Blütenbesuchern gefunden. Canna-Blüten können fruchtbar und selbstbestäubend sein; daher wird keine bestimmte Bestäubergruppe zugeordnet. Die Unsicherheit über Blütenbesucher ist von der geringen Belastung durch windverfrachteten Pollen zu unterscheiden.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Mögliche Probleme sind Canna-Virosen, Rhizomfäule, bakterielle Knospenfäule, Blattflecken, Rost und Wurzelgallennematoden. Gesundes Pflanzgut verwenden, Staunässe vermeiden, für Luftbewegung sorgen und möglichst bodennah gießen. Pflanzen mit starkem Virusverdacht nicht weiter vermehren, sondern entsorgen.

Schädlinge

Schnecken, Blattläuse, Raupen, Thripse und Spinnmilben können auftreten. Blätter regelmäßig kontrollieren, besonders an den Unterseiten und an jungem eingerolltem Laub. Größere Schädlinge absammeln und Blattläuse oder Milben zunächst mit Wasser abspülen. Pflanzenschutzmittel nur bei bestätigtem Befall und nach deutscher Zulassung sowie Etikett anwenden.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitAls nicht giftig für Hunde und Katzen geltend; Verzehr trotzdem vermeiden

Canna 'Stuttgart' gilt nach gängigen tiermedizinischen Pflanzenlisten als nicht giftig für Hunde und Katzen. Das bedeutet nicht, dass größere Mengen unbedenklich verzehrt werden können: Pflanzenmaterial kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Kinder und Haustiere sollten Rhizome, Blätter und Blüten nicht essen.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch luftgetragenen Pollen
Typischer Zeitraum
Sommer bis Frühherbst während der Blüte
Bestäubung / Pollen
Großer, blütengebundener Pollen; nicht überwiegend windverbreitet

Der Pollen ist mit den Blüten verbunden und wird nicht hauptsächlich durch den Wind verbreitet. Canna 'Stuttgart' gilt daher nicht als typische starke Pollenquelle, individuelle Empfindlichkeiten sind jedoch möglich. Nach engem Kontakt mit Blüten Hände waschen und nicht in die Augen fassen, wenn Reizungen auftreten.

Hunde Gilt als nicht giftig; größere verzehrte Mengen können dennoch Magenbeschwerden auslösen.
Katzen Gilt als nicht giftig; Kauen verhindern und bei Magenbeschwerden beobachten.
Kinder Für diesen Kultivar ist keine spezifische schwere Giftigkeit bekannt. Pflanzenteile trotzdem nicht verzehren lassen und kleine Kinder beaufsichtigen.
Betroffene Pflanzenteile Kein spezifisch gefährlicher Pflanzenteil bekannt; Rhizome, Blätter und Blüten nicht verzehren.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Canna 'Stuttgart' ist eine gärtnerische Auslese und keine Wildart mit eigenem natürlichen Verbreitungsgebiet. Der Canna-Hintergrund stammt aus warmen, saisonal feuchten Lebensräumen. In Deutschland wächst die Pflanze während der warmen Jahreszeit und wird gewöhnlich als Rhizom überwintert.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Der Kultivar ist mit Stuttgart in Deutschland verbunden.
Die weißen Blattbereiche enthalten wenig oder kein Chlorophyll.
Canna 'Stuttgart' gehört zu den besonders hoch wachsenden Cannas.
Die aprikosenfarbenen Blüten stehen über dem auffälligen Laub.
Die Pflanze breitet sich über verzweigte Rhizome aus.
' Striata' wird häufig fälschlich als Name verwendet.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

29 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Canna 'Stuttgart'?

Canna 'Stuttgart' ist ein hohes Indisches Blumenrohr, das vor allem wegen seiner grün-weiß panaschierten Blätter und hell aprikosenfarbenen Blüten kultiviert wird. In Deutschland wächst es meist als sommerliche Beet- oder Kübelpflanze.

Ist Canna 'Stuttgart' für Anfänger geeignet?

Ja, wenn ein heller, warmer Standort und die frostfreie Lagerung der Rhizome möglich sind. Die Pflege ist unkompliziert, solange die Pflanze gleichmäßig feucht und ausreichend gedüngt wird.

🌤️Umgebung und Standort

Welcher Standort eignet sich in Deutschland?

Ideal ist ein geschützter, heller Platz mit Morgen- oder milder Sonne und Schutz vor intensiver Nachmittagssonne. Geeignet sind warme Beete, Innenhöfe, Terrassen und große Kübel.

Kann Canna 'Stuttgart' in voller Sonne wachsen?

Einige Stunden Sonne werden vertragen, doch ganztägige pralle Sonne kann besonders die weißen Blattpartien verbrennen. In heißen oder sehr hellen Lagen ist leichter Nachmittagsschatten sicherer.

Kann Canna 'Stuttgart' im Schatten wachsen?

Heller Halbschatten ist möglich. Tiefer Schatten führt jedoch meist zu schwächeren Trieben, weniger Blüten und einer weniger kräftigen Panaschierung.

Wie hoch wird Canna 'Stuttgart'?

Unter guten Bedingungen erreicht Canna 'Stuttgart' etwa 1,5 bis 2,5 m Höhe und 1 bis 1,5 m Breite. In kleinen Kübeln oder kühlen Sommern bleibt sie oft niedriger.

Eignet sich Canna 'Stuttgart' für Kübel?

Ja. Der Kübel sollte groß, schwer und standfest sein sowie Abzugslöcher besitzen, da die hohen Triebe kopflastig werden können.

💧Pflege und Probleme

Wie wird Canna 'Stuttgart' gegossen?

Die Erde während der Wachstumszeit gleichmäßig feucht halten und gießen, sobald die Oberfläche leicht abtrocknet. Staunässe vermeiden, besonders im Winterquartier.

Welche Erde braucht Canna 'Stuttgart'?

Am besten wächst sie in nährstoffreicher, humoser und feuchter, aber gut drainierter Erde. Lehm oder sandiger Lehm mit eingearbeitetem Kompost ist geeignet.

Wie wird Canna 'Stuttgart' gedüngt?

Während des aktiven Wachstums etwa alle drei bis vier Wochen einen ausgewogenen Flüssigdünger nach Packungsangabe geben. Alternativ unterstützt eine regelmäßige Kompostgabe die Nährstoffversorgung.

Warum werden die Blätter braun?

Häufige Ursachen sind pralle Nachmittagssonne, Trockenheit, Wind oder Hitzestress. Den Standort abschatten, gleichmäßig gießen und stark geschädigte Blätter entfernen.

Warum verliert Canna 'Stuttgart' ihre Panaschierung?

Die Stärke der Panaschierung kann von Trieb zu Trieb schwanken; gelegentlich entstehen vollständig grüne Rückmutationen. Solche grünen Triebe möglichst direkt am Ansatz entfernen, wenn sie die panaschierten Triebe überwachsen.

Warum blüht Canna 'Stuttgart' nicht?

Zu wenig Licht, kühle Temperaturen, Trockenheit, Überdüngung mit Stickstoff oder ein zu kleiner Rhizombestand können die Blüte verzögern. Wärme, gleichmäßige Feuchtigkeit und ein heller, geschützter Standort fördern die Blütenbildung.

Welche Schädlinge können auftreten?

Möglich sind Schnecken, Blattläuse, Raupen, Thripse und Spinnmilben. Die Blätter regelmäßig kontrollieren und Pflanzenschutzmittel nur bei bestätigtem Befall sowie nach deutscher Zulassung anwenden.

Soll man Canna 'Stuttgart' ausputzen?

Ja, verblühte Blütenstände und stark erschöpfte Blütentriebe können entfernt werden. Das verbessert das Erscheinungsbild und kann weitere Blüten fördern.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann werden die Rhizome gepflanzt?

Im Freiland erst nach den letzten stärkeren Frösten und sobald sich der Boden erwärmt hat, meist ab Mitte Mai. Vorgezogene Pflanzen können nach einer langsamen Abhärtung ausgepflanzt werden.

Wie tief werden die Rhizome gepflanzt?

Die Rhizome etwa 8 bis 10 cm tief waagerecht mit den Austriebsaugen nach oben legen. In kalter, nasser Erde nicht tiefer pflanzen, da sonst Fäulnis droht.

Welcher Pflanzabstand ist richtig?

Etwa 45 bis 60 cm Abstand lassen. Bei sehr nährstoffreicher Erde oder langfristiger Kultur im Beet ist etwas mehr Platz für die breiten Horste sinnvoll.

Ist Canna 'Stuttgart' in Deutschland winterhart?

In den meisten deutschen Regionen ist sie nicht zuverlässig winterhart. Die Rhizome sollten nach dem ersten Frost ausgegraben und frostfrei überwintert werden.

Wie überwintert man Canna 'Stuttgart'?

Nach dem ersten Frost die Triebe zurückschneiden, die Rhizome ausgraben und kurz abtrocknen lassen. Dunkel, frostfrei und kühl in kaum feuchtem Torfersatz, Vermiculit oder ähnlichem Material lagern.

Kann Canna 'Stuttgart' im Winter draußen bleiben?

Nur in sehr milden, geschützten Lagen ist ein Versuch mit dicker, trockener Mulchabdeckung sinnvoll. In den meisten deutschen Gärten ist das Ausgraben sicherer, da längerer Frost oder Winternässe die Rhizome schädigen kann.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie vermehrt man Canna 'Stuttgart'?

Am zuverlässigsten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr. Jede Teilung benötigt mindestens ein gesundes Austriebsauge.

Wann werden die Rhizome geteilt?

Am besten im Frühjahr kurz vor dem Austrieb oder sobald die Augen gut erkennbar sind. So bleibt die Teilung übersichtlich und die Pflanzen haben eine lange warme Wachstumszeit.

Kann man Canna 'Stuttgart' aus Samen ziehen?

Samen eignen sich nicht zuverlässig zur sortenechten Vermehrung. Sämlinge können von der charakteristischen Blattzeichnung und den Blüten abweichen.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Canna 'Stuttgart' giftig für Hunde und Katzen?

Sie gilt als nicht giftig für Hunde und Katzen. Trotzdem können größere Mengen Pflanzenmaterial Magen-Darm-Beschwerden verursachen, weshalb das Kauen verhindert werden sollte.

Ist Canna 'Stuttgart' für Kinder unbedenklich?

Für diesen Kultivar ist keine spezifische schwere Giftigkeit bekannt. Rhizome, Blätter und Blüten sollten dennoch nicht gegessen werden; kleine Kinder beim Umgang mit der Pflanze beaufsichtigen.

🌸Blüte und Besonderheiten

Welche Blütenfarbe hat Canna 'Stuttgart'?

Die Blüten sind hell aprikosen- bis orangefarben und stehen aufrechten Blütenständen über dem Laub. Die genaue Farbwirkung kann je nach Standort und Witterung leicht variieren.

Wann blüht Canna 'Stuttgart' in Deutschland?

Bei früher Pflanzung und warmem Sommer blüht sie meist von Juli bis September, gelegentlich bis zum ersten Frost. In kühlen Regionen oder bei später Pflanzung beginnt die Blüte oft später.

Sind die Blätter oder die Blüten dekorativer?

Meist sind die großen grün-weiß panaschierten Blätter das wichtigste Zierelement. Die aprikosenfarbenen Blüten ergänzen das Laub saisonal und bilden einen schönen Kontrast.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

Hoch für Wuchs, Laub, Blüte und Kultur; mittel für exakte Winterhärte, Herkunftsdetails, Pollinatoren und Allergenität.