Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea) – Pflanzenfoto

Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea) – Pflege

Vigna subterranea
Der wärmste, vollsonnige Platz im Gemüsebeet, Hochbeet, Gewächshaus, Folientunnel oder in einem großen Kübel. Südwand, dunkle Bodenflächen und windgeschützte Lagen können in Deutschland hilfreich sein. Für Anfänger in sehr warmen Regionen möglich; in den meisten deutschen Gärten eher ein Experiment.

Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea) Kurzvorstellung

Die Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea), auch Erderbse oder Angola-Erbse genannt, ist eine ungewöhnliche Leguminose für warme, lange Sommer. Ihre kurzen Triebe wachsen flach über dem Boden; nach der gelben Blüte senken sich die Fruchtstiele in die Erde, wo die Hülsen reifen. In Deutschland gelingt der Anbau vor allem im Gewächshaus, im Folientunnel oder an sehr warmen, sonnigen Standorten. Vigna subterranea ist eine einjährige, wärmeliebende Leguminose mit unterirdisch reifenden Hülsen. In Deutschland gelingt die Bambara-Erdnuss am ehesten im Gewächshaus, Folientunnel oder an einem sehr warmen, sonnigen Standort mit langer frostfreier Zeit.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieFabaceae
GattungVigna
PflanzengruppeAugenbohne
PflanzentypWärmeliebende einjährige Hülsenfrucht
HerkunftWestafrika bis Sudan; heute in vielen tropischen und subtropischen Regionen kultiviert.
Akzeptierter wissenschaftlicher NameVigna subterranea
Schnellüberblick

Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfVolle Sonne
WasserbedarfMäßig und gleichmäßig feucht
WinterhärteFrostempfindlich
BodenLockerer, gut drainierter Sand- oder Sand-Lehm-Boden
GrößeEtwa 20–30 cm × Etwa 30–60 cm
BlüteKleine gelbe Schmetterlingsblüten
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchte genügt. In feuchten Lagen auf gute Luftbewegung achten.
Boden-pH5,0–6,5
NährstoffbedarfAm besten in mit reifem Kompost verbessertem Boden kultivieren. Stickstoffreiche Düngung vermeiden.
MindesttemperaturFür aktives Wachstum dauerhaft mindestens etwa 18 °C; frostfrei halten.
USDA-ZoneIn Deutschland nicht winterhart. Praktisch nur als Sommerkultur in sehr warmen Lagen, im Gewächshaus oder Folientunnel geeignet.
WachstumsgeschwindigkeitMittel bis schnell bei anhaltender Wärme

Licht und Standort

Mindestens 8 Stunden direkte Sonne und möglichst viel Bodenwärme bieten. Halbschatten kann Blattwachstum ermöglichen, verzögert aber Blüte und Hülsenreife. Ein sonniger Platz an einer Südwand oder unter Glas ist in Deutschland besonders günstig.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Während Keimung, Blüte und Hülsenfüllung gleichmäßig wässern. Die obere Erdschicht darf zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen. Staunässe vermeiden und die Wassergaben zur Reife hin reduzieren, wenn das Laub vergilbt.

Boden und Substrat

Lockerer, sandiger oder sandig-lehmiger Boden mit guter Drainage ist ideal. Geeignet ist ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert von etwa 5,0 bis 6,5. Verdichteter Lehm, Staunässe und stark kalkreiche Böden erschweren die Hülsenbildung. Für Kübel eine hochwertige Gemüseerde mit grobem mineralischem Material mischen.

Düngung

Reifer Kompost reicht meist aus. Bei sichtbar schwachem Wachstum kann nach dem Anwachsen einmalig ein ausgewogener Dünger in halber Konzentration gegeben werden. Nicht bei Trockenstress, Staunässe oder Krankheit düngen; übermäßiger Stickstoff fördert Blätter statt Samen.

Wachstum und Wuchsform

Die einjährige Pflanze bildet kurze, dicht belaubte, zunächst aufrechte bis flach ausgebreitete Triebe. Nach der Blüte senken sich die Fruchtstiele in lockere Erde, wo die Hülsen reifen. Später vergilbt das Laub.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitNach den letzten Frösten, in Deutschland meist Ende Mai bis Anfang Juni
Pflanztiefe3–5 cm
Pflanzabstand15 bis 20 cm zwischen den Pflanzen und etwa 30 cm zwischen den Reihen. Bei stark kriechenden Herkünften etwas mehr Platz lassen.

Erst nach den letzten Frösten und bei dauerhaft mindestens 18 °C Bodentemperatur säen. In Deutschland entspricht das meist Ende Mai bis Anfang Juni; unter Glas kann früher begonnen werden. Samen 3 bis 5 cm tief in lockere Erde legen. Während der Keimung gleichmäßig feucht halten, später Staunässe vermeiden.

Umtopfen

Direktsaat ist vorzuziehen. Falls eine Vorkultur nötig ist, junge Pflanzen nur mit intaktem Wurzelballen und möglichst früh auspflanzen.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Ausschließlich durch Samen. Reifes, unbeschädigtes Saatgut direkt aussäen oder nur kurz in einzelnen biologisch abbaubaren Töpfen vorziehen.

Schnitt

Kein regelmäßiger Rückschnitt erforderlich. Nur kranke oder abgestorbene Blätter entfernen. Unkraut früh und flach von Hand beseitigen; später nicht tief hacken, da die Hülsen unter der Oberfläche liegen.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Nicht überwinterungsfähig. Vor dem ersten Frost ernten, Pflanzenreste entfernen und trockene Samen kühl, trocken und vor Vorratsschädlingen geschützt lagern. Eine Kultur im Haus ist höchstens als kurzfristiger Versuch mit Zusatzbeleuchtung sinnvoll.

Praktische Verwendung

Verwendung

Die reifen Samen werden eingeweicht und gekocht, geröstet oder zu Mehl verarbeitet. Junge Hülsen und Pflanzenteile können regional ebenfalls genutzt werden. Die Art ist eine Nahrungspflanze, nicht als Heilpflanze zu bewerben.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Kurze, teilweise behaarte Triebe liegen dem Boden an oder breiten sich locker aus. Die Blätter sind dreizählig mit elliptischen bis verkehrt-eiförmigen Fiederblättchen. Kleine gelbe Blüten stehen niedrig über dem Laub.

Blüte

Kleine gelbe Schmetterlingsblüten
Blütenfarben
Gelb
Blütenform
Schmetterlingsblüten in kurzen TraubenBlütenform
DuftDuftlos oder kaum wahrnehmbar duftend
BlütengrößeKlein

Kleine gelbe Schmetterlingsblüten erscheinen an kurzen Blütenständen. Nach der Bestäubung biegen sich die Fruchtstiele nach unten und führen die sich entwickelnden Hülsen in den Boden. Blüte und Hülsenansatz hängen stark von Wärme, Feuchtigkeit, Tageslänge und Sorte ab.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die Art ist überwiegend selbstbestäubend. Gelbe Schmetterlingsblüten können von Bienen und anderen Insekten besucht werden, eine starke Abhängigkeit von Bestäubern ist jedoch nicht bekannt.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Möglich sind Blattfleckenkrankheiten, Mehltau, Fusarium-Welke, Wurzel- und Stängelfäulen sowie Viruskrankheiten. Gute Luftzirkulation, sauberes Saatgut, Fruchtfolge und das Vermeiden von Überkopfbewässerung vermindern den Krankheitsdruck. Pflanzenschutzmittel nur nach aktueller deutscher Zulassung und Etikett anwenden.

Schädlinge

Mögliche Schädlinge sind Blattläuse, Erd- und Drahtschädlinge, Blatthüpfer, Käfer, Raupen, Nematoden, Schnecken, Nagetiere und bei gelagertem Saatgut Bohnenkäfer. Regelmäßig kontrollieren, Unkraut früh entfernen und Fruchtfolge einhalten.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitKeine spezifische Giftigkeit belegt; Samen nur sachgerecht zubereitet verzehren.

Die reifen Samen gelten als traditionelle Nahrungsmittel, müssen jedoch wie andere Hülsenfrüchte ausreichend gekocht oder anderweitig sachgerecht zubereitet werden. Eine spezifische Giftigkeit der Pflanze ist nicht gut belegt; Allergien gegen Hülsenfrüchte sind möglich. Rohes oder unzureichend gegartes Saatgut nicht verzehren.

Pollen und AllergieGeringe Bedeutung für die Luftallergie
Typischer Zeitraum
Während der Blüte, in Deutschland meist im Hoch- und Spätsommer.
Bestäubung / Pollen
Blütengebundener, insektenassoziierter Pollen

Der Pollen bleibt überwiegend in der Blüte und wird nicht in großen Mengen durch den Wind verbreitet. Die Bedeutung für die Luftallergie ist daher voraussichtlich gering; individuelle Empfindlichkeiten sind trotzdem möglich.

Hunde Keine spezifische Giftigkeit belegt. Samen und Pflanzenmaterial sollten Haustieren dennoch nicht in größeren Mengen angeboten werden.
Katzen Keine spezifische Giftigkeit belegt. Samen und Pflanzenmaterial vorsichtshalber nicht in größeren Mengen verfüttern.
Kinder Keine spezifische Giftigkeit belegt. Rohes Saatgut von Kindern fernhalten, da es zubereitet werden muss und eine Verschluckungsgefahr besteht.
Betroffene Pflanzenteile Kein spezifisch giftiger Pflanzenteil bekannt; rohe Samen als ungekochtes Lebensmittel behandeln.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Ursprünglich von Westafrika bis in den Sudan verbreitet und heute vor allem in tropischen und subtropischen Trockengebieten kultiviert. Die Art verträgt Wärme, zeitweilige Trockenheit und nährstoffarme Böden, aber keinen Frost und keine anhaltende Staunässe.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Hülsen reifen unterirdisch, nachdem sich die Blütenstiele in den Boden gesenkt haben. Das nennt man Geokarpie. Die Samen können cremefarben, gelb, rot, dunkel oder gesprenkelt sein. Die Art kann mit Knöllchenbakterien zur Stickstoffbindung beitragen.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

32 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist die Bambara-Erdnuss?

Die Bambara-Erdnuss ist Vigna subterranea, eine einjährige Leguminose aus Afrika. Sie bildet ihre Hülsen nach der Blüte unterirdisch.

Welche deutschen Namen hat Vigna subterranea?

Belegt sind Bambara-Erdnuss, Erderbse und Angola-Erbse. Bambara-Erdnuss ist im Gartenbau die klarste Bezeichnung.

Ist die Bambara-Erdnuss in Deutschland leicht erhältlich?

Nein, sie ist hier noch wenig bekannt und Saatgut wird eher spezialisiert oder gelegentlich angeboten. Für die Aussaat ausschließlich korrekt bestimmtes, keimfähiges Saatgut verwenden.

🌤️Umgebung und Standort

Kann die Bambara-Erdnuss in Deutschland wachsen?

Ja, aber nur als wärmebedürftige Sommerkultur. Besonders erfolgversprechend sind Gewächshaus, Folientunnel oder sehr warme, geschützte Freilandlagen.

Wie viel Sonne braucht die Bambara-Erdnuss?

Sie benötigt volle Sonne, möglichst mindestens acht Stunden täglich. Viel Licht und warme Erde fördern Blüte und Hülsenbildung.

Ist die Bambara-Erdnuss winterhart?

Nein. Sie verträgt keinen Frost und muss vor den ersten Herbstfrösten vollständig geerntet werden.

Welche Temperaturen braucht Vigna subterranea?

Für die Aussaat sollte der Boden dauerhaft etwa 18 °C oder wärmer sein. Kalte Nächte und nasse, kühle Erde verzögern die Entwicklung deutlich.

Welcher Boden ist geeignet?

Ideal ist lockerer, gut drainierter Sand- oder Sand-Lehm-Boden. Verdichteter Lehm und Staunässe erschweren die unterirdische Hülsenbildung.

Welchen pH-Wert bevorzugt die Bambara-Erdnuss?

Ein leicht saurer bis neutraler Boden mit etwa pH 5,0 bis 6,5 ist geeignet. Vor einer Kalkung ist eine Bodenuntersuchung sinnvoll.

💧Pflege und Probleme

Wie wird die Bambara-Erdnuss gegossen?

Während Keimung, Blüte und Hülsenbildung gleichmäßig, aber mäßig feucht halten. Zwischen den Wassergaben darf die Oberfläche leicht abtrocknen; Staunässe vermeiden.

Ist Vigna subterranea trockenheitsverträglich?

Etablierte Pflanzen vertragen zeitweilige Trockenheit. Für eine gute Samenbildung sollte während Blüte und Hülsenfüllung jedoch regelmäßig gegossen werden.

Braucht die Bambara-Erdnuss Dünger?

Meist genügt reifer Kompost. Stickstoffreiche Dünger können übermäßiges Blattwachstum fördern; zusätzliche Düngung nur bei nachgewiesenem Bedarf einsetzen.

Kann die Bambara-Erdnuss Stickstoff binden?

Als Leguminose kann sie mit passenden Knöllchenbakterien eine biologische Stickstoffbindung eingehen. Wie stark dieser Effekt ist, hängt von Boden, Bakterien und Pflanzenresten ab.

Muss man die Bambara-Erdnuss schneiden?

Nein, ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht nötig. Nur kranke oder abgestorbene Pflanzenteile entfernen und nach der Blüte nicht tief hacken.

Welche Schädlinge können auftreten?

Möglich sind unter anderem Blattläuse, Käfer, Raupen, Nematoden, Schnecken und Nagetiere. Regelmäßige Kontrollen und integrierter Pflanzenschutz sind einer vorbeugenden Spritzung vorzuziehen.

Welche Krankheiten können auftreten?

Möglich sind Blattflecken, Mehltau, Welken und verschiedene Wurzel- oder Stängelfäulen. Gute Drainage, Luftbewegung, sauberes Saatgut und Fruchtfolge helfen, den Druck zu reduzieren.

Was verursacht zu viel Wasser?

Staunässe kann Keimung, Wurzeln und Wachstum beeinträchtigen und Pilzkrankheiten fördern. Deshalb in durchlässige Erde pflanzen und überschüssiges Wasser ablaufen lassen.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann wird die Bambara-Erdnuss in Deutschland ausgesät?

Im Freiland erst nach den letzten Frösten, meist Ende Mai bis Anfang Juni. Unter Glas kann die Vorkultur früher beginnen, sollte aber möglichst kurz bleiben.

Wie tief werden die Samen gesät?

Die Samen etwa 3 bis 5 cm tief in lockere Erde legen. Während der Keimung gleichmäßig feucht halten.

Welcher Pflanzabstand ist sinnvoll?

Etwa 15 bis 20 cm zwischen den Pflanzen und rund 30 cm zwischen den Reihen. Bei stark kriechenden Herkünften mehr Platz einplanen.

Kann Vigna subterranea im Kübel wachsen?

Ja, in einem großen, tiefen Kübel mit lockerer Erde und sehr guter Drainage. Der Kübel sollte mindestens 30 cm tief sein und genügend Fläche für die kriechenden Triebe bieten.

Wie wird die Bambara-Erdnuss geerntet?

Ernten, wenn das Laub deutlich vergilbt und die Hülsen ausgereift sind. Die Pflanze vorsichtig ausheben, weil die Hülsen unter der Erde sitzen und leicht abbrechen können.

Wie lange dauert die Reife?

Unter warmen Bedingungen sind ungefähr 90 bis 150 frostfreie Tage möglich. In Deutschland kann die Reife deutlich später eintreten oder ausbleiben, wenn der Sommer zu kurz oder kühl ist.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie wird die Bambara-Erdnuss vermehrt?

Die Vermehrung erfolgt durch Samen. Direktsaat ist am sichersten; bei Vorkultur einzelne Töpfe verwenden und Wurzelstörungen vermeiden.

Kann man Vigna subterranea über Stecklinge vermehren?

Stecklinge sind keine übliche Methode. Frisches, keimfähiges Saatgut ist für diese einjährige Nutzpflanze deutlich geeigneter.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Sind die Samen der Bambara-Erdnuss essbar?

Ja, reife Samen können nach ausreichendem Einweichen und Kochen oder durch Rösten verzehrt werden. Rohes oder unzureichend gegartes Saatgut nicht als verzehrfertig behandeln.

Ist die Bambara-Erdnuss giftig?

Eine spezifische Giftigkeit der Pflanze ist nicht gut belegt. Trotzdem können Hülsenfrüchte Allergien auslösen, und die Samen müssen sachgerecht zubereitet werden.

Ist die Bambara-Erdnuss bei Erdnussallergie geeignet?

Bei Erdnuss- oder anderer Hülsenfruchtallergie sollte sie nur nach ärztlicher beziehungsweise allergologischer Abklärung verzehrt werden. Eine sichere Allergiefreiheit lässt sich nicht voraussetzen.

Ist die Bambara-Erdnuss für Haustiere geeignet?

Spezifische Daten zur Verträglichkeit bei Hund und Katze sind begrenzt. Samen und Pflanzenteile vorsichtshalber nicht in größeren Mengen verfüttern.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wie sehen die Blüten aus?

Die Pflanze bildet kleine gelbe, schmetterlingsartige Blüten in kurzen Blütenständen nahe am Boden. Danach senken sich die Fruchtstiele in die Erde.

Warum reifen die Hülsen unterirdisch?

Nach der Blüte biegen sich spezielle Fruchtstiele nach unten und führen die jungen Hülsen in den Boden. Diese ungewöhnliche Anpassung wird Geokarpie genannt.

Wann blüht die Bambara-Erdnuss in Deutschland?

Bei erfolgreicher Kultur meist im Juli, August oder September. Der genaue Zeitpunkt hängt stark von Wärme, Tageslänge, Sorte und Standort ab.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

86 % insgesamt; Taxonomie und grundlegende Morphologie sind gut belegt, Erfahrungen mit dem Freilandanbau in Deutschland jedoch begrenzt.