Königin der Nacht (Selenicereus grandiflorus) – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsAgnieszka Kwiecień, NovaCC BY-SA 4.0

Königin der Nacht (Selenicereus grandiflorus) – Pflege

Selenicereus grandiflorus
Heller Platz am Ost- oder Westfenster, im hellen Wintergarten, beheizbaren Gewächshaus oder im Sommer auf einer geschützten Terrasse. Vor praller Mittagssonne hinter Glas, kalter Zugluft, Dauerregen und Frost schützen. Eine Rankhilfe, ein Spalier oder ein erhöhter Topf ist sinnvoll. Für Anfänger möglich, wenn ein warmer, heller und frostfreier Standort sowie sehr gute Drainage bereitstehen. Die Blüte ist anspruchsvoller und weniger vorhersehbar als das reine Überleben der Pflanze.

Königin der Nacht (Selenicereus grandiflorus) Kurzvorstellung

Die Königin der Nacht (Selenicereus grandiflorus) ist ein außergewöhnlicher, kletternder Kaktus aus den saisonal trockenen Tropen Mittelamerikas und der Karibik. Ihre langen, schlangenartigen Triebe benötigen eine Rankhilfe, während die bis zu 30 cm großen, cremeweiß bis weißen Blüten nach Einbruch der Dunkelheit erscheinen und oft schon am nächsten Morgen verblühen. In Deutschland kultiviert man sie im Topf, Wintergarten oder beheizbaren Gewächshaus und schützt sie zuverlässig vor Frost.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieCactaceae
GattungSelenicereus
PflanzengruppeSpinicalycium
PflanzentypEpiphytischer oder hemi-epiphytischer, mehrjähriger Kaktus
HerkunftMexiko, Guatemala und nördliche Karibik
Akzeptierter wissenschaftlicher NameSelenicereus grandiflorus
Schnellüberblick

Königin der Nacht (Selenicereus grandiflorus) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfHelles, gefiltertes Licht bis milde Sonne
WasserbedarfMäßig im Wachstum, reduziert im Winter
WinterhärteFrostempfindlich; zuverlässig frostfrei halten
BodenSehr durchlässiges Kakteensubstrat mit mineralischen Bestandteilen, Rinde und etwas organischer Substanz
GrößeBei Erziehung an einer Stütze häufig etwa 1 bis 3 m Trieb­länge; in warmen Tropen deutlich größer × Meist etwa 1 bis 2 m Ausbreitung bei unterstützter Kultur; unter sehr günstigen Bedingungen größer
BlüteGroße, stark duftende weiße Blüten öffnen sich nachts und verblühen rasch.
LuftfeuchtigkeitNormale Raumluft ist meist ausreichend. Eine mäßig erhöhte Luftfeuchte ist möglich, aber nur bei guter Luftbewegung; dauerhaft feuchte, stehende Luft vermeiden.
Boden-pHLeicht sauer bis neutral, etwa pH 6,0–7,0
NährstoffbedarfWährend des aktiven Wachstums sparsam mit verdünntem Kakteendünger oder ausgewogenem Flüssigdünger versorgen. Nicht auf völlig trockene, geschwächte oder winterruhende Pflanzen düngen.
MindesttemperaturKurzzeitig möglichst nicht unter etwa 5 °C; Frost unbedingt vermeiden
USDA-ZoneIn Deutschland nicht winterhart; ganzjährige Freilandkultur ist nur in sehr milden, praktisch frostfreien Sonderlagen denkbar. Üblicherweise als Zimmer-, Kübel- oder Gewächshauspflanze kultivieren.
WachstumsgeschwindigkeitSchnell bei Wärme, ausreichend Licht und guter Nährstoffversorgung

Licht und Standort

Helles, gefiltertes Licht mit sanfter Morgen- oder Abendsonne geben. Ein Ostfenster, ein beschattetes Westfenster oder ein helles Gewächshaus ist geeignet. Zu wenig Licht führt zu dünnen, schwachen Trieben; abrupte Mittagssonne kann Sonnenbrand verursachen. An Außenstandorte langsam gewöhnen.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Gründlich gießen, sobald der obere Teil des Substrats abgetrocknet ist, und überschüssiges Wasser vollständig ablaufen lassen. Im warmen Wachstum kann je nach Topf, Licht und Luftbewegung etwa alle 1 bis 2 Wochen gegossen werden. Im Winter deutlich seltener gießen und niemals Wasser im Übertopf stehen lassen.

Boden und Substrat

Ein sehr luftiges Substrat aus Kakteenerde, grobem mineralischem Material und etwas Rinde oder anderer organischer Struktur eignet sich gut. Staunässe, verdichtete Blumenerde und dauerhaft nasses Substrat vermeiden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,0 ist passend.

Düngung

Von Frühjahr bis Spätsommer alle 4 bis 6 Wochen mit einem Kakteendünger oder ausgewogenen Dünger in etwa einem Viertel bis der Hälfte der Herstellerkonzentration düngen. Zuerst prüfen, ob das Substrat nicht völlig trocken ist. Im Herbst und während der kühlen Winterruhe nicht düngen.

Wachstum und Wuchsform

Die mehrjährige Art bildet kräftige, flexible und verzweigte Triebe, die klettern, hängen oder sich ausbreiten. Junge Triebe früh anleiten, nicht dauerhaft auf nasser Erde liegen lassen und nur zur Formkorrektur oder zur Entfernung kranker Teile schneiden.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitEnde Mai bis August im Freien nach Ende der Frostgefahr; Umtopfen bevorzugt im Frühjahr
PflanztiefeIn der ursprünglichen Tiefe des Wurzelballens einsetzen; den Stängelgrund nicht tief vergraben.
PflanzabstandJe nach Erziehungsform etwa 1 bis 2 m nutzbare Kletter- oder Hängefläche einplanen. Zwischen Pflanzen und Wänden ausreichend Abstand für Luftzirkulation lassen.

In Deutschland nach den letzten Frösten, meist ab Ende Mai, an einen geschützten warmen Platz stellen. Die Pflanze auf Höhe des ursprünglichen Wurzelballens einsetzen und den Stängelgrund nicht tief eingraben. Im Herbst rechtzeitig vor kalten Nächten wieder einräumen.

Umtopfen

Im Frühjahr oder Frühsommer zu Beginn des neuen Wachstums umtopfen. Nur einen geringfügig größeren Topf mit Abzugslöchern wählen und eine stabile Rankhilfe gleich mit einplanen. Nach beschädigten Wurzeln oder frischen Schnittstellen zunächst einige Tage trocken halten.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Am zuverlässigsten über im warmen Frühjahr oder Sommer bewurzelte Stecklinge. Schnittflächen mehrere Tage abtrocknen lassen, anschließend in ein sehr durchlässiges Substrat setzen und nur zurückhaltend befeuchten. Aussaat ist möglich, aber langsamer und weniger einheitlich.

Schnitt

Nach der Blüte oder während des aktiven Wachstums beschädigte, kranke oder stark verfilzte Triebe entfernen. Saubere Schnitte an den Gelenken setzen, Schnittflächen trocknen lassen und gesunde Abschnitte für die Vermehrung verwenden. Nicht unmittelbar vor der erwarteten Knospenbildung stark zurückschneiden.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Vor kalten Herbstnächten ins Haus holen, spätestens bevor Temperaturen in Richtung 5 °C fallen. Hell, luftig und eher kühl aufstellen, sparsam gießen und kalte Nässe vermeiden. Nicht direkt an einen heißen Heizkörper stellen. Im Frühjahr die Wassergaben mit zunehmendem Neuaustrieb langsam steigern.

Praktische Verwendung

Verwendung

Vor allem dekorative Sammlerpflanze für Wintergarten, Gewächshaus, warmen Balkon im Sommer, Hängeampel oder vertikale Erziehung. Die Blüten werden wegen ihrer Größe und ihres nächtlichen Dufts geschätzt. Medizinische oder essbare Anwendungen nicht als Hausmittel empfehlen.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Lange grüne, kantige bis gerippte Triebe mit kleinen Areolen und kurzen Dornen bilden ein kletterndes oder hängendes Erscheinungsbild. Die außergewöhnlich großen, hellen und duftenden Blüten sind das wichtigste Erkennungsmerkmal.

Blüte

Große, stark duftende weiße Blüten öffnen sich nachts und verblühen rasch.
Blütenfarben
Außenhüllblätter cremefarben bis gelblich-karamell, innen weiß
Blütenform
Große, trichterförmige NachtblüteBlütenform
DuftStark duftend
BlütengrößeSehr große Blüten

Die großen, weißen bis cremeweißen, stark duftenden Blüten öffnen sich nach Einbruch der Dunkelheit und halten meist nur bis zum nächsten Morgen. In Deutschland liegt die Blüte bei gut gepflegten Pflanzen häufig im Frühsommer oder Sommer, der genaue Zeitpunkt ist jedoch variabel.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die hellen, großen und stark duftenden Nachtblüten passen zu einer Bestäubung durch nachtaktive Insekten, insbesondere Nachtfalter. Eine konkrete Bestäuberart sollte mangels sicherer artspezifischer Nachweise nicht genannt werden.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Die wichtigsten Probleme sind Wurzel- und Stängelfäule durch Staunässe, schlechte Drainage oder kühle Nässe. Befallenes Gewebe mit sauberem Werkzeug entfernen, Schnittstellen trocknen lassen und die Luftzirkulation sowie das Substrat verbessern. Im Winter nicht routinemäßig auf die Triebe sprühen.

Schädlinge

Auf Wollläuse, Schildläuse, Spinnmilben und Trauermücken achten. Befallene Pflanzen isolieren, Schädlinge soweit möglich mechanisch entfernen und zugelassene Pflanzenschutzmittel nur nach Etikett anwenden. Enge Bestände, stehende Luft und dauerhaft nasse Erde korrigieren.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitArtspezifische Giftigkeit nicht ausreichend geklärt; Dornen und mögliche Schleimhautreizung sind die wichtigsten praktischen Risiken.

Belastbare artspezifische Daten zur Giftigkeit für Menschen und Haustiere sind begrenzt. Die Dornen verursachen mechanische Verletzungen; Pflanzensaft oder Pflanzenteile können empfindliche Haut und Schleimhäute reizen. Nicht zum Verzehr verwenden und Anknabbern verhindern.

Pollen und AllergieGeringe Bedeutung als luftgetragene Pollenquelle
Typischer Zeitraum
Keine ausgeprägte saisonale Belastung durch luftgetragenen Pollen in üblicher Zimmer- und Kübelkultur
Bestäubung / Pollen
Schwerer, nicht typischerweise windverbreiteter Blütenpollen

Als insektenbestäubter Kaktus mit großen Nachtblüten gilt die Art in der üblichen deutschen Kultur nicht als bedeutende Quelle luftgetragener Pollen. Empfindliche Personen sollten dennoch den Kontakt mit pollenbedeckten Blütenteilen vermeiden.

Hunde Keine verlässliche artspezifische Vergiftungsbewertung etabliert. Hunde wegen Dornen und möglicher Reizung vom Anknabbern abhalten; nach Aufnahme oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Katzen Keine verlässliche artspezifische Vergiftungsbewertung etabliert. Katzen wegen Dornen und möglicher Reizung vom Anknabbern abhalten; bei Aufnahme oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Kinder Keine verlässliche artspezifische Vergiftungsbewertung etabliert. Kinder beim Umgang beaufsichtigen, da Dornen und Pflanzensaft verletzen oder reizen können.
Betroffene Pflanzenteile Alle Pflanzenteile vorsichtshalber als potenziell reizend behandeln; Dornen sind die eindeutigste physische Gefahr.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Das natürliche Vorkommen liegt in saisonal trockenen tropischen Gebieten von Mexiko über Guatemala bis in Teile der nördlichen Karibik. Die Pflanzen wachsen an Bäumen, Felsen oder anderen Stützen und nicht in dauerhaft nassem Boden.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Der deutsche Name „Königin der Nacht“ bezieht sich auf die nur nächtliche Blüte.
Die Blüten können etwa 30 cm Durchmesser erreichen.
Lange Triebe klettern oder hängen und benötigen oft eine Stütze.
Die Art gehört zu den epiphytischen oder hemi-epiphytischen Kakteen.
Der Gattungsname verweist auf Mondlicht und den säulenartigen Kaktus.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

24 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Wie heißt Selenicereus grandiflorus auf Deutsch?

Der gebräuchliche deutsche Name ist „Königin der Nacht“. Da dieser Name auch für andere nachtblühende Kakteen verwendet wird, ist Selenicereus grandiflorus zur eindeutigen Bestimmung entscheidend.

Ist die Königin der Nacht ein Kaktus?

Ja. Selenicereus grandiflorus ist ein kletternder, epiphytischer Kaktus aus der Familie der Cactaceae.

🌤️Umgebung und Standort

Kann die Königin der Nacht in Deutschland draußen wachsen?

Im Sommer kann sie an einem warmen, geschützten Platz draußen stehen. Für den Winter muss sie jedoch frostfrei ins Haus, in den Wintergarten oder in ein beheizbares Gewächshaus gebracht werden.

Wie kalt darf Selenicereus grandiflorus stehen?

Die Pflanze sollte möglichst nicht längere Zeit unter etwa 5 °C stehen. Frost kann die Triebe schwer schädigen oder abtöten.

Braucht die Königin der Nacht eine Rankhilfe?

Ja, eine Rankhilfe, ein Spalier oder eine Hängeampel ist für die langen, kletternden oder hängenden Triebe sehr hilfreich. Sie verhindert außerdem, dass die Triebe dauerhaft auf feuchtem Substrat liegen.

Wie viel Licht braucht die Königin der Nacht?

Sie benötigt helles, gefiltertes Licht und verträgt sanfte Morgen- oder Abendsonne. An intensive Mittagssonne hinter Glas muss sie langsam gewöhnt werden, da sonst Sonnenbrand entstehen kann.

💧Pflege und Probleme

Wie oft sollte man die Königin der Nacht gießen?

Im Wachstum gründlich gießen, sobald der obere Substratbereich abgetrocknet ist, und Wasser vollständig ablaufen lassen. Im Winter deutlich sparsamer gießen, besonders bei kühlen Temperaturen.

Welches Substrat ist für Selenicereus grandiflorus geeignet?

Geeignet ist ein sehr durchlässiges Kakteensubstrat mit grobem mineralischem Material, etwas Rinde und moderatem organischem Anteil. Normale, verdichtete Blumenerde sollte nicht allein verwendet werden.

Warum werden die Triebe weich oder gelb?

Weiche oder gelbliche Triebe deuten häufig auf Staunässe, schlechte Drainage oder Fäulnis hin. Nasse Erde entfernen, geschädigte Stellen wegschneiden, die Schnittflächen trocknen lassen und in luftiges Substrat setzen.

Warum schrumpft die Königin der Nacht?

Mögliche Ursachen sind Wassermangel, Wurzelschäden, Kältestress oder ein dauerhaft ungeeignetes Substrat. Vor dem Gießen zuerst Wurzeln und Feuchtigkeit im Topf prüfen, weil zusätzliches Wasser bei Wurzelfäule schadet.

Soll man die Königin der Nacht düngen?

Während des aktiven Wachstums alle 4 bis 6 Wochen schwach mit Kakteendünger düngen. Im Herbst und während der kühlen Winterruhe nicht düngen.

Warum wächst die Königin der Nacht dünn und schwach?

Lange, dünne und schwache Triebe weisen meist auf zu wenig Licht hin. Den Standort schrittweise aufhellen und die Triebe an einer Rankhilfe führen.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann sollte man Selenicereus grandiflorus umtopfen?

Am besten im Frühjahr oder frühen Sommer, wenn das neue Wachstum beginnt. Nur einen etwas größeren Topf mit Abzugslöchern verwenden, da übergroße Töpfe länger nass bleiben.

Kann die Königin der Nacht in einer Hängeampel wachsen?

Ja, sofern die Hängeampel stabil ist, gut abläuft und ein luftiges Substrat enthält. Der Standort muss hell sein und genügend Raum für die zunehmenden Triebe bieten.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie vermehrt man die Königin der Nacht durch Stecklinge?

Ein gesundes Triebsegment abschneiden und die Schnittfläche mehrere Tage trocknen lassen. Anschließend in sehr durchlässiges Substrat setzen, warm und hell stellen und zunächst nur sparsam befeuchten.

Kann man Selenicereus grandiflorus aussäen?

Ja, eine Aussaat ist möglich, aber deutlich langsamer und weniger einheitlich als die Vermehrung über Stecklinge. Für die Keimung Wärme, helles indirektes Licht und leicht feuchtes, nicht nasses Substrat bereitstellen.

Darf man die Königin der Nacht zurückschneiden?

Ja. Beschädigte, kranke oder stark verfilzte Triebe können mit sauberem Werkzeug entfernt werden; frische Schnittflächen anschließend abtrocknen lassen.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist die Königin der Nacht giftig für Katzen oder Hunde?

Eine verlässliche artspezifische Giftigkeitsbewertung ist derzeit nicht ausreichend belegt. Haustiere sollten wegen der Dornen und einer möglichen Reizung durch Pflanzensaft oder Pflanzenteile nicht an der Pflanze knabbern.

Hat Selenicereus grandiflorus Dornen?

Ja, die Triebe besitzen Dornen oder dornentragende Areolen. Beim Umtopfen und Schneiden Handschuhe tragen und die Pflanze außerhalb von Laufwegen aufstellen.

Kann die Königin der Nacht die Haut reizen?

Die Dornen können die Haut verletzen; Pflanzensaft oder Pflanzenteile können empfindliche Haut und Schleimhäute reizen. Nach dem Kontakt die Haut abwaschen und beim Arbeiten Handschuhe tragen.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht die Königin der Nacht in Deutschland?

Unter deutscher Kultur blüht sie häufig im Frühsommer oder Sommer, oft zwischen Juni und August. Der genaue Zeitpunkt hängt von Licht, Temperatur, Alter und Überwinterung ab.

Wie lange hält eine Blüte der Königin der Nacht?

Eine Blüte öffnet sich meist nur für eine Nacht und verblüht am folgenden Morgen. Die großen Blüten öffnen sich nach Sonnenuntergang und duften dann besonders stark.

Warum blüht meine Königin der Nacht nicht?

Häufige Ursachen sind zu wenig Licht, ein noch zu junges Exemplar, zu viel Wasser im Winter oder eine fehlende Ruhephase. Heller stellen, im Winter trockener halten und vor der Knospenbildung nicht stark zurückschneiden.

Wie groß werden die Blüten von Selenicereus grandiflorus?

Die Blüten können ungefähr 30 cm Durchmesser erreichen. Sie sind innen meist weiß und außen cremefarben bis gelblich-karamell gefärbt.

Entdecken

Ähnliche Pflanzen

Weitere Pflanzen →
Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

82 % insgesamt; Name, Gattung und deutsche Verwendung des Trivialnamens sind gut abgesichert. Exakte Blütezeit, Größenangaben, Giftigkeit und artspezifische Bestäuberbeziehungen sind weniger sicher.