Grüner Lavendel (Lavandula viridis) Kurzvorstellung
Lavandula viridis ist ein aromatischer, immergrüner Halbstrauch aus Südportugal und Südwestspanien. Anders als viele bekannte, violett blühende Lavendel verbindet diese Art grünes Laub mit hellgelben bis cremefarbenen Blüten und gelbgrünen Hochblättern. In Deutschland gedeiht sie am zuverlässigsten an einem vollsonnigen, warmen und regengeschützten Standort in magerem, sehr durchlässigem Boden oder im Kübel. Sie eignet sich besonders als duftender Akzent sowie als Nahrungsquelle für bestäubende Insekten.
Taxonomische Einordnung
Grüner Lavendel (Lavandula viridis) – Pflege
Licht und Standort
Geben Sie volle Sonne, idealerweise mindestens 6–8 Stunden direkte Einstrahlung, an einem offenen Standort nach Süden oder Westen. Eine warme Hauswand, ein Hochbeet oder ein Kiesgarten ist gut geeignet. Zu wenig Licht führt zu langem, lockerem Wuchs und weniger Blüten. Starke Wärme wird meist besser vertragen als Schatten, solange die Wurzeln nicht über längere Zeit völlig austrocknen.
Gießen und Luftfeuchtigkeit
Gießen Sie durchdringend, aber selten, und lassen Sie die oberen 5–8 cm Erde vor dem nächsten Gießen abtrocknen. Im ersten Standjahr wird gegossen, sobald der Wurzelbereich trockener wird; etablierte Pflanzen benötigen außer bei längerer Trockenheit meist nur Niederschlag. Im Herbst und Winter, besonders bei Kübelpflanzen, deutlich weniger gießen. Überkopfbewässerung und dauerhaft feuchte Erde vermeiden.
Boden und Substrat
Verwenden Sie ein kiesiges, sehr durchlässiges Substrat auf Sand- oder Mineralbodenbasis, etwa eine geeignete Kakteenerde. Schwach saure bis schwach alkalische Bedingungen werden vertragen; auch kalkhaltige Böden sind möglich. Schwere Tonböden, Staunässe und nährstoffreiche, feuchtigkeitsspeichernde Komposte sind ungeeignet. In niederschlagsreichen Regionen helfen Hochbeete, eine mineralische Mulchschicht und Gefäße mit großen Abzugslöchern.
Düngung
Lavandula viridis benötigt im Allgemeinen nur wenig Dünger. Im Frühjahr kann bei schwachem Wachstum etwas stickstoffarmer Kompost aufgelegt oder ein ausgewogener Langzeitdünger mit halber Herstellerdosierung gegeben werden. Wiederholte stickstoffreiche Düngung führt zu weichem Blattwachstum und weniger Blüten. Düngen Sie keine trockenstressigen, frisch umgepflanzten oder ruhenden Pflanzen.
Wachstum und Wuchsform
Der immergrüne Halbstrauch bildet eine verzweigte, verholzende Basis mit zahlreichen aromatischen jungen Trieben. Mit zunehmendem Alter wird er offener und holziger, besonders bei wenig Licht oder in nährstoffreicher Erde. Ein leichter Schnitt nach der Blüte hält die Pflanze kompakt und blühfreudig, wobei belaubte Partien erhalten bleiben sollten; altes kahles Holz treibt oft unzuverlässig wieder aus.
Pflanzen und Umtopfen
Pflanzen Sie im Frühjahr, sobald sich der Boden erwärmt hat, oder in milden Regionen im Frühherbst. Die Krone bleibt bündig mit der Bodenoberfläche; verholzte Stängel dürfen nicht eingegraben werden. Lassen Sie den Wurzelbereich zwischen den Wassergaben abtrocknen, während sich neue Wurzeln bilden. Halten Sie entsprechend der endgültigen Breite Abstand und sorgen Sie für gute Luftzirkulation.
Topfen Sie Kübelpflanzen im Frühjahr um, sobald der Wurzelballen den Topf durchwurzelt hat, und wählen Sie nur die nächstgrößere Gefäßgröße. Erneuern Sie einen Teil des Substrats, statt die Pflanze in ein viel größeres Volumen feuchter Erde zu setzen. Behandeln Sie den Wurzelballen vorsichtig und halten Sie die Krone auf ihrer bisherigen Höhe.
Vermehrung und Schnitt
Vermehrung
Vermehren Sie die Art durch Aussaat oder halbverholzte Stecklinge. Säen Sie im Frühjahr in ein durchlässiges Substrat; die Nachkommen können unterschiedlich ausfallen. Nicht blühende, halbverholzte Stecklinge werden im späten Frühjahr oder Sommer geschnitten, unten entblättert und in ein steriles, kiesiges Substrat mit mäßiger Feuchtigkeit gesteckt. Stecklinge bewahren die Eigenschaften der Mutterpflanze meist zuverlässiger als Samen.
Schnitt
Nach der Hauptblüte entfernen Sie verblühte Blütenstiele und formen vorsichtig den grünen, belaubten Teil. Schneiden Sie nicht tief in altes, kahles Holz, da Lavendel daraus oft nicht zuverlässig austreibt. In kalten Regionen sollte ein starker Spätsommerschnitt vermieden werden, weil der zarte Neuaustrieb durch Frost geschädigt werden kann.
Überwinterung
In wintermilden Lagen sollte die Pflanze im Regenschatten, in sehr durchlässiger Erde und mit einer mineralischen Kiesschicht statt schwerem organischem Mulch stehen. Kübelpflanzen werden kalt, aber geschützt und mit sehr wenig Wasser überwintert. In kälteren oder feuchten Regionen ist ein heller, kühler Schutzplatz besser als ein warmer Raum mit wenig Licht.
Verwendung
Verwenden Sie die Art als duftenden Akzent in mediterranen, Kies-, Stein-, Kräuter- und Insektengärten oder im Kübel auf einer sonnigen Terrasse. Das kontrastreiche grüne Laub und die hellen Blüten ergänzen grau- oder violettlaubige Lavendel. Eine kulinarische oder medizinische Verwendung sollte für diese genaue Art ohne produktspezifische Bestimmung und Sicherheitsberatung nicht vorausgesetzt werden.
Erscheinungsbild
Die Pflanze besitzt aufrechte bis etwas ausladende grüne Stängel und schmale, aromatische grüne Blätter, nicht das stark silbergraue Laub vieler anderer Lavendel. Die Blütenstiele enden in kompakten Ähren mit hellgelben bis cremefarbenen Blüten und auffälligen gelbgrünen Hochblättern. Die Kombination aus grünem Laub und gelblicher Blütenfarbe ist ein gutes Erkennungsmerkmal.
Blüte
Die Art bildet kompakte, endständige Ähren mit kleinen hellgelben bis cremefarbenen Blüten, die meist von gelbgrünen Hochblättern begleitet werden. In warmen Lagen beginnt die Blüte im Frühjahr oder Frühsommer und kann sich bei sonnigen, trockenen Bedingungen über die Vegetationszeit erstrecken. Schatten, zu viel Stickstoff und nasse Wurzeln vermindern die Blütenbildung.
Bestäubung und Besucher
Die röhrenförmigen, nektarreichen Blüten werden typischerweise von Insekten besucht. Als relevante Besucher gelten vor allem Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Ein Nutzen für Bestäuber bedeutet jedoch nicht, dass keinerlei Risiko durch luftgetragene Allergene besteht.
Lavandula viridis Fotos
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Krankheiten und Schädlinge
Krankheiten
Bei schlecht drainiertem Boden sind Wurzel- und Kronenfäulen die wichtigsten Probleme. Unter kühlen, nassen und dicht bepflanzten Bedingungen können Lavendeltriebsterben, Grauschimmel und pilzliche Blattflecken auftreten. Vorbeugend helfen volle Sonne, sehr gute Drainage, sauberes Werkzeug, zurückhaltendes Gießen und das Entfernen dichter oder geschädigter Triebe. Stark verfaulten Pflanzen sollte man nicht durch weiteres Durchfeuchten zu retten versuchen.
Schädlinge
Blattläuse, Schaumzikaden, Zikaden und gelegentlich Spinnmilben können auftreten, besonders an gestressten Pflanzen. Kontrollieren Sie junge Triebe und Blütenstiele regelmäßig. Bei leichtem Befall hilft ein kräftiger Wasserstrahl; verbessern Sie die Luftzirkulation und vermeiden Sie während der Blüte unnötige Breitbandinsektizide. Stark befallene Triebe können, sofern sinnvoll, entfernt werden.
Zugehörige Krankheiten und Schädlinge
Hier erscheinen nur Pflanzendoktor-Profile, deren Wirtsdaten auf diese Pflanze passen.
KrankheitBraunfäule und Wurzelhalsfäule der ZitruspflanzenPhytophthora citrophthora
KrankheitStolbur-Krankheit und Schwarzholzkrankheit durch Candidatus Phytoplasma solaniCandidatus Phytoplasma solani
UmweltstressSonnenbrand an Blättern
UmweltstressLichtstress durch zu starke Sonneneinstrahlung
UmweltstressStress durch Staunässe und schlechte Drainage
SchädlingBreitmilbePolyphagotarsonemus latus (Banks)
UmweltstressSonnenbrand an Pflanzen
SchädlingGemeine SpinnmilbeTetranychus urticae Koch
Giftigkeit und Pollen
Unabhängige, artspezifische toxikologische Daten sind begrenzt. Lavendelöle und stark aromatisches Pflanzenmaterial können die Haut oder den Magen-Darm-Trakt reizen, wenn konzentriertes Material aufgenommen wird. Ätheröl darf nicht eingenommen werden; beaufsichtigen Sie Kinder in der Nähe unbekannter Pflanzenteile und holen Sie nach einer größeren Aufnahme fachlichen Rat ein. Aus dem Fehlen einer formalen Giftigkeitseinstufung darf keine vollständige Unbedenklichkeit abgeleitet werden.
- Typischer Zeitraum
- Typischerweise spätes Frühjahr bis Sommer
- Bestäubung / Pollen
- Insektenübertragener Pollen; nur begrenzte Verbreitung in der Luft
Lavendelblüten geben Pollen aus freiliegenden Staubbeuteln ab, werden aber hauptsächlich von Insekten bestäubt. Daher ist die Belastung durch luftgetragenen Pollen meist geringer als bei windbestäubten Pflanzen. Artspezifische aerobiologische Daten für Deutschland sind begrenzt; empfindliche Personen können dennoch auf Pollen oder Duft reagieren.
Natürlicher Lebensraum
In der Natur kommt die Art im westlichen Mittelmeerraum vor, besonders in Südportugal und Südwestspanien. Sie wächst in warmen, subtropischen bis mediterranen, sonnigen und offenen, im Jahresverlauf trockenen Lebensräumen auf mineralischen Böden mit schneller Drainage. Angepasst ist sie an winterliche Niederschläge und trockene Sommer, nicht an dauerhaft feuchte Sommerböden.
Wissenswertes
Die Art stammt aus Südportugal und Südwestspanien.
Ihr grünes Laub unterscheidet sie von vielen silbrig belaubten Lavendeln.
Die Blütenähren können gelbgrüne statt violette Hochblätter tragen.
Kew führt Lavandula viridis als anerkannte Art.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.
🌱Schnellpflege
Wie wird Lavandula viridis genannt?⌄
Lavandula viridis wird als Grüner Lavendel bezeichnet. Es handelt sich um eine duftende Lavendelart aus Südportugal und Südwestspanien.
Ist Lavandula viridis einfach zu kultivieren?⌄
Bei voller Sonne, sehr guter Drainage und zurückhaltendem Gießen ist Lavandula viridis recht pflegeleicht. Nasse Erde, schlechte Luftzirkulation und längere starke Fröste verträgt sie weniger gut.
Braucht Lavandula viridis volle Sonne?⌄
Ja. Die Art wächst am besten in voller Sonne mit mindestens sechs Stunden direkter Einstrahlung täglich. Lichtmangel verursacht schwachen, langen Wuchs und weniger Blüten.
Wie oft sollte ich Lavandula viridis gießen?⌄
Gießen Sie durchdringend, aber selten, und lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben deutlich abtrocknen. Eingewachsene Pflanzen brauchen zusätzliches Wasser meist nur bei anhaltender Hitze und Trockenheit.
🌤️Umgebung und Standort
Welche Erde ist für Lavandula viridis geeignet?⌄
Ideal ist kiesige, sandige oder mineralische Erde, die sehr schnell abtrocknet. Schwere Tonböden und nährstoffreiche, feuchtigkeitsspeichernde Mischungen sollten vermieden oder grundlegend verbessert werden.
Kann Lavandula viridis im Topf wachsen?⌄
Ja, die Art eignet sich gut für Gefäße mit Abzugslöchern. Verwenden Sie ein schnell drainierendes mineralisches oder für Kakteen geeignetes Substrat und nur einen knapp größeren Topf.
Ist Lavandula viridis trockenheitsverträglich?⌄
Etablierte Pflanzen sind trockenheitsverträglich. Im ersten Standjahr benötigen sie jedoch regelmäßige Wassergaben und bei extremer Trockenheit gelegentlich eine tiefe Durchfeuchtung.
Kann Lavandula viridis im Haus wachsen?⌄
Meist ist ein Standort im Freien besser, da Innenräume oft zu wenig Licht und Luftbewegung bieten. Vorübergehend sollte die Pflanze am hellsten sonnigen Fenster stehen und eher trocken gehalten werden.
Welche Winterhärtezone hat Lavandula viridis?⌄
Die zuverlässige Winterhärte ist nicht einheitlich dokumentiert. In Deutschland sollte die Art vielerorts als frostempfindlicher oder grenzwertig winterharter Halbstrauch behandelt und in kälteren Regionen im Kübel geschützt werden.
Verträgt Lavandula viridis hohe Luftfeuchtigkeit?⌄
Heiße, feuchte Bedingungen können problematisch sein, besonders bei nasser Erde und dichtem Laub. Sorgen Sie für Luftbewegung, vermeiden Sie Überkopfbewässerung und wählen Sie ein Hochbeet oder Gefäß mit sehr guter Drainage.
💧Pflege und Probleme
Warum wird meine Lavandula viridis braun?⌄
Braune Blätter oder Stängel weisen häufig auf Wurzelstress durch zu viel Wasser, schlechte Drainage, Frost oder starke Trockenheit hin. Prüfen Sie zuerst Wurzeln und Boden und entfernen Sie abgestorbenes Material erst danach.
Warum welkt Lavandula viridis in nasser Erde?⌄
Welken in nasser Erde deutet meist auf geschädigte oder sauerstoffarme Wurzeln und nicht auf zusätzlichen Wasserbedarf hin. Verbessern Sie die Drainage, reduzieren Sie das Gießen und entfernen Sie bei Topfpflanzen dauerhaft faule Wurzeln.
Sollte ich Lavandula viridis düngen?⌄
In mäßig fruchtbarer Erde braucht die Art meist kaum Dünger. Bei eindeutig schwachem Wachstum genügt eine leichte, stickstoffarme Gabe; zu viel Dünger fördert weiches Laub und mindert die Trockenheitsverträglichkeit.
Wie halte ich Lavandula viridis kompakt?⌄
Schneiden Sie nach der Blüte leicht zurück, entfernen Sie verblühte Stiele und formen Sie die Pflanze, während genügend grünes Laub stehen bleibt. Schneiden Sie nicht tief in altes, kahles Holz.
Welche Schädlinge befallen Lavandula viridis?⌄
Die aromatische Pflanze wird meist weniger von Schädlingen befallen als viele Zierpflanzen. Gelegentlich treten Blattläuse, Schaumzikaden, Zikaden oder Spinnmilben auf; Staunässe und feuchte Luft sind oft größere Probleme.
🪴Pflanzen und Umtopfen
Wann pflanze ich Lavandula viridis ins Freie?⌄
Pflanzen Sie im Frühjahr, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. In milden Regionen ist eine Herbstpflanzung möglich, wenn bis zum Beginn der kalten, nassen Witterung genügend Zeit zum Einwurzeln bleibt.
Welchen Abstand braucht Lavandula viridis?⌄
Planen Sie im Allgemeinen 60–90 cm Abstand ein, damit die ausgewachsene Pflanze Platz und Luftzirkulation erhält. Bei kleineren Sorten oder dichter Gestaltung kann der Abstand angepasst werden.
Wie topfe ich Lavandula viridis um?⌄
Topfen Sie um, wenn der Wurzelballen den Topf ausfüllt oder das Wasser ungewöhnlich langsam abläuft. Verwenden Sie nur ein Gefäß eine Größe größer, ein sehr durchlässiges Substrat und zunächst wenig Wasser.
Kann Lavandula viridis in Lehmboden gepflanzt werden?⌄
Direkt in schlecht drainierten Lehm sollte die Art nicht gepflanzt werden. Ein erhöhtes Beet, eine Böschung oder ein mit kiesiger Erde gefüllter Kübel ist meist sicherer als eine geringe Menge organischer Bodenverbesserung.
✂️Vermehrung und Schnitt
Wie vermehre ich Lavandula viridis durch Stecklinge?⌄
Schneiden Sie gesunde, nicht blühende Weichholz- oder halbverholzte Triebe, entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie sie in ein steriles, kiesiges Bewurzelungssubstrat. Halten Sie es leicht feucht, aber niemals nass.
Kann Lavandula viridis aus Samen gezogen werden?⌄
Ja, die Art lässt sich aussäen. Keimung und Entwicklung können jedoch langsamer und uneinheitlicher sein als bei Stecklingen. Säen Sie in durchlässiges Substrat und vermeiden Sie Staunässe bei den Sämlingen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für Stecklinge?⌄
Stecklinge werden während des aktiven Wachstums, meist vom späten Frühjahr bis zum Sommer, genommen, wenn die Triebe fest, aber noch nicht vollständig verholzt sind. Blühende Triebe wurzeln oft weniger zuverlässig.
⚠️Giftigkeit und Sicherheit
Ist Lavandula viridis für Menschen oder Haustiere giftig?⌄
Die Giftigkeit der Art ist nicht ausreichend geklärt. Essen Sie daher kein konzentriertes Pflanzenmaterial und verwenden Sie keine selbst hergestellten Extrakte. Ätheröl darf weder geschluckt noch unverdünnt angewendet werden.
Kann ich Lavandula viridis zum Kochen verwenden?⌄
Aus der Bezeichnung Lavendel lässt sich keine Eignung als Küchenpflanze ableiten. Artspezifische Informationen zur Lebensmittelsicherheit sind begrenzt; verwenden Sie nur ausdrücklich für den Verzehr aufbereitete und gekennzeichnete Produkte.
Ist ätherisches Öl aus Lavandula viridis sicher?⌄
Die Sicherheitsdaten zu diesem artspezifischen Öl sind begrenzt. Konzentrierte ätherische Öle können Vergiftungen, Reizungen oder allergische Reaktionen verursachen. Nicht einnehmen und vor äußerlicher oder therapeutischer Anwendung fachlichen Rat einholen.
🌸Blüte und Besonderheiten
Welche Blütenfarbe hat Lavandula viridis?⌄
Lavandula viridis bildet blasse, meist weißliche bis grünlich-weiße Blüten mit grünen Hochblättern. Diese ungewöhnliche Färbung unterscheidet sie von vielen bekannten violett blühenden Lavendeln.
Wann blüht Lavandula viridis?⌄
Die Hauptblüte liegt meist im Frühjahr oder Frühsommer; der genaue Zeitpunkt hängt von Klima und Kulturbedingungen ab. Unter günstigen Bedingungen können später in der Saison weitere Blüten erscheinen.
Duftet Lavandula viridis nach Zitrone?⌄
Ja, das Laub besitzt einen markanten, zitronenartigen Duft, weshalb die Art gelegentlich als Zitronenlavendel bezeichnet wird. Beim Berühren oder Zerreiben der Blätter ist das Aroma besonders deutlich.
Lockt Lavandula viridis Bienen und Schmetterlinge an?⌄
Die Blüten liefern Bienen und anderen bestäubenden Insekten Nahrung. Besonders wertvoll ist die Pflanze an einem sonnigen, pestizidfreien Standort, an dem sie vollständig blühen darf.
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