Immergrüner Kissen-Schneeball (Viburnum davidi) – Pflanzenfoto

Immergrüner Kissen-Schneeball (Viburnum davidi) – Pflege

Viburnum davidi
Geschütztes Beet, Gehölzrand, Unterpflanzung oder großer Kübel; keine pralle Wintersonne und keine austrocknende Zugluft Für Einsteiger geeignet, wenn ein geschützter Standort und ausreichende Wintervorsorge vorhanden sind.

Immergrüner Kissen-Schneeball (Viburnum davidi) Kurzvorstellung

Der Immergrüne Kissen-Schneeball ist ein kompakter, immergrüner Strauch aus Westchina. Seine glänzenden, dunkelgrünen und auffällig dreinervigen Blätter bleiben auch im Winter attraktiv. Im späten Frühjahr bis Frühsommer erscheinen flache Büschel kleinster weißlichrosa Blüten; an bestäubten weiblichen Pflanzen entwickeln sich anschließend dekorative metallisch blau-schwarze Beeren. In Deutschland eignet er sich besonders für geschützte, halbschattige Gartenbereiche.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieViburnaceae
GattungViburnum
PflanzengruppeSchneebälle
PflanzentypImmergrüner, ausdauernder Zwerg- bis Kleinstrauch
HerkunftWestchina, insbesondere West-Sichuan
Akzeptierter wissenschaftlicher NameViburnum davidi
Schnellüberblick

Immergrüner Kissen-Schneeball (Viburnum davidi) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfSonne bis Schatten
WasserbedarfFrisch bis feucht, aber gut drainiert
WinterhärteGeschützt winterhart
BodenHumoser, mäßig nährstoffreicher, frischer und gut drainierter Gartenboden
GrößeTypischerweise etwa 0,5–1,0 m, unter günstigen Bedingungen bis ungefähr 1,5 m × Etwa 1,0–1,5 m; häufig deutlich breiter als hoch
BlüteSpätes Frühjahr bis Frühsommer; in Deutschland meist Mai bis Juni
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchte genügt; in trockenen Lagen hilft ein windgeschützter Standort.
Boden-pHSauer bis alkalisch toleriert; neutral bis leicht sauer meist günstig
NährstoffbedarfKompost oder organischer Langzeitdünger im Frühjahr
MindesttemperaturEtwa -15 °C in günstigen, geschützten Lagen; bei Kahlfrost und Wintersonne sind stärkere Blattschäden möglich.
USDA-ZoneEtwa USDA 7a–8; in Deutschland vor allem für milde und geschützte Lagen geeignet.
WachstumsgeschwindigkeitLangsam bis mäßig schnell

Licht und Standort

Ideal ist ein heller, absonniger bis halbschattiger Platz, etwa an einer ost- oder westorientierten Hausseite oder unter lichtem Gehölz. Morgensonne wird meist gut vertragen. Tiefer Schatten kann Blüte und Fruchtansatz schwächen; pralle Wintersonne und austrocknender Wind fördern bei immergrünem Laub Frosttrocknis und Blattschäden.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Nach dem Pflanzen regelmäßig und durchdringend wässern, sobald die obere Bodenschicht abtrocknet. Der Boden sollte frisch bleiben, aber nie vernässt sein. Im Sommer bei Trockenheit häufiger gießen; im Herbst weiter bedarfsgerecht wässern. An frostfreien Tagen im Winter kontrollieren, ob der Wurzelbereich austrocknet, besonders an sonnigen Standorten.

Boden und Substrat

Verträgt Lehm, Sand und kalkhaltige Böden, wenn die Struktur humos und ausreichend durchlässig ist. Verdichtete oder staunasse Erde vor der Pflanzung tief lockern und mit reifem Kompost verbessern. Eine organische Mulchschicht hält Feuchtigkeit, darf aber nicht direkt am Triebgrund anliegen.

Düngung

Im Frühjahr eine dünne Schicht reifen Komposts oder einen organischen Gehölzdünger ausbringen. Bei kräftigem Wachstum genügt eine zurückhaltende Versorgung; starke Stickstoffgaben fördern weiches Laub und erhöhen nicht zuverlässig die Blüten- oder Fruchtleistung. Spätsommerliche Düngung vermeiden, damit die Triebe rechtzeitig ausreifen.

Wachstum und Wuchsform

Der Strauch wächst langsam bis mäßig schnell, dicht verzweigt und eher breit ausladend. Er bildet mit der Zeit eine kissenartige, bodennahe Struktur und kann Flächen unter höheren Gehölzen schließen. Wegen des langsamen Aufbaus sind radikale Rückschnitte meist unnötig; ein guter Standort ist wichtiger als ständiges Formen.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitFrühling oder früher Herbst; in kalten Regionen bevorzugt im Frühjahr
PflanztiefeIn Höhe des vorhandenen Wurzelballens pflanzen, nicht tiefer
PflanzabstandEtwa 80–120 cm für eine geschlossene niedrige Pflanzung; als Einzelstrauch mehr Abstand lassen

Ballenpflanzen vor dem Setzen gründlich wässern. Ein ausreichend großes Pflanzloch ausheben, den Boden lockern und den Wurzelballen bündig mit der Erdoberfläche einsetzen. Nach dem Pflanzen einschlämmen und den Wurzelbereich mulchen. In Deutschland einen windgeschützten Platz ohne pralle Wintersonne wählen.

Umtopfen

Kübelpflanzen im Frühjahr umtopfen, sobald der Ballen gut durchwurzelt ist. Einen nur wenig größeren Topf und ein strukturstabiles, humoses Substrat mit sicherem Wasserabzug verwenden. Bei größeren Exemplaren genügt oft das Ersetzen der oberen Substratschicht.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Am zuverlässigsten über halbverholzte Stecklinge im Sommer. Stecklinge mit mehreren Knoten schneiden, die unteren Blätter entfernen und in ein luftiges, gleichmäßig feuchtes Vermehrungssubstrat stecken. Die Bewurzelung kann langsam erfolgen. Für sortenreine Pflanzen ist vegetative Vermehrung vorzuziehen.

Schnitt

Nur leicht und unmittelbar nach der Blüte schneiden. Überalterte oder störende Triebe selektiv an der Basis entfernen. Starker Rückschnitt kann die kompakte Form und den späteren Fruchtansatz beeinträchtigen; beschädigte Triebe werden im Frühjahr bis ins gesunde Holz zurückgenommen.

Saisonale Pflege

Überwinterung

In Deutschland besonders in rauen Lagen mit einer Laub- oder Rindenmulchschicht schützen. Vor kalter Ostluft und direkter Wintersonne abschirmen, beispielsweise mit lockerem Vlies oder durch einen geeigneten Standort. Kübel frostfrei oder sehr geschützt aufstellen und an frostfreien Tagen sparsam kontrolliert wässern.

Praktische Verwendung

Verwendung

Geeignet als immergrüner Strukturstrauch, niedriger Flächendecker, Unterpflanzung von Gehölzen sowie für geschützte Beete und größere Kübel. Die Früchte sind Zierfrüchte und nicht für den Verzehr vorgesehen. Für eine sichere Fruchtbildung mehrere genetisch passende Pflanzen kombinieren.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Kennzeichnend sind ledrige, glänzende, dunkelgrüne, elliptische Blätter mit drei deutlich gebogenen Längsadern. Die Triebe sind braun und dicht verzweigt. Die flachen Blütenstände stehen über dem Laub; später kontrastieren blau-schwarze, länglich-ovale Früchte mit rötlichen Fruchtstielen.

Blüte

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Blütenfarben
Weißlichrosa bis weiß
Blütenform
Flache, gestielte Trugdolden beziehungsweise SchirmrispenBlütenform
DuftSchwach duftend bis kaum duftend
BlütengrößeSehr klein

Die winzigen Blüten sitzen dicht in flachen, etwa mehrere Zentimeter breiten Blütenständen. Die Knospen können rosa überhaucht sein und beim Öffnen heller werden. Die Blüte erscheint überwiegend im Mai und Juni; der Fruchtansatz ist bei dieser Art von kompatiblen männlichen und weiblichen Pflanzen abhängig.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die kleinen Blüten werden von Insekten besucht, besonders von Bienen und weiteren kleinen Blütenbesuchern. Eine spezifische, für diese Art eindeutig belegte Einzelbestäuberart lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht sicher ableiten. Der Fruchtansatz setzt kompatible Pflanzen und erfolgreiche Fremdbestäubung voraus.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Mögliche Probleme sind Phytophthora, Honigpilz, Grauschimmel und Blattflecken. Vorbeugen durch durchlässigen Boden, maßvolles Wässern, gute Luftzirkulation und das Entfernen stark befallener Pflanzenteile. Bei Wurzelfäule ist eine Standortverbesserung wichtiger als zusätzliche Düngung.

Schädlinge

Aphiden und der Schneeballkäfer können auftreten. Triebe und Blattunterseiten regelmäßig kontrollieren. Leichter Befall lässt sich oft durch Abstreifen oder einen kräftigen Wasserstrahl reduzieren; bei stärkerem Befall Nützlinge schonen und nur zugelassene Mittel nach Etikett einsetzen.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitFrüchte nicht verzehren

Gartenbauquellen führen die Früchte als Zierfrüchte und raten vom Verzehr ab. Für Viburnum davidi fehlen belastbare, artspezifische toxikologische Daten zu einer sicheren Verzehrmenge; deshalb Beeren nicht essen und von Kindern sowie Haustieren fernhalten. Nach möglicher Aufnahme oder Beschwerden ärztlichen beziehungsweise tierärztlichen Rat einholen.

Pollen und AllergieGeringe Luftallergierelevanz
Typischer Zeitraum
Mai bis Juni
Bestäubung / Pollen
Schwerer, überwiegend insektenverbreiteter Blütenpollen

Die Art blüht nur wenige Wochen und wird überwiegend durch Insekten bestäubt, sodass weniger Pollen in der Luft zu erwarten ist als bei windbestäubten Gehölzen. Eine völlig fehlende Allergenwirkung sollte dennoch nicht behauptet werden; empfindliche Personen können den direkten Kontakt mit Blütenmaterial vermeiden.

Hunde Nicht als sicher essbar dokumentiert; Beeren fernhalten und bei Aufnahme tierärztlich abklären.
Katzen Nicht als sicher essbar dokumentiert; Beeren fernhalten und bei Aufnahme tierärztlich abklären.
Kinder Beeren nicht zum Verzehr anbieten; bei Aufnahme oder Beschwerden medizinischen Rat einholen.
Betroffene Pflanzenteile Vor allem die Früchte sind nicht zum Verzehr vorgesehen; artspezifische Daten zu anderen Pflanzenteilen sind begrenzt.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Die Art stammt aus temperaten Gebieten Westchinas und wächst dort als immergrüner Strauch in humosen, frischen Böden. Für den deutschen Garten lässt sich daraus ein geschützter, nicht austrocknender Standort mit guter Drainage ableiten; die Winterhärte ist in kontinentalen Lagen begrenzt.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Art ist funktionell zweihäusig: Pflanzen können überwiegend männlich oder weiblich sein. Nur bestäubte weibliche Pflanzen tragen die auffälligen blau-schwarzen Früchte. Der Artname erinnert an den französischen Missionar und Botaniker Armand David. Die Blätter können mehrere Jahre am Strauch bleiben.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

27 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Wie pflegt man den Immergrünen Kissen-Schneeball Viburnum dav​​idii richtig?

Der Immergrüne Kissen-Schneeball braucht einen geschützten Standort, frischen bis feuchten, gut drainierten Boden und bei längerer Trockenheit zusätzliches Wasser. Ansonsten ist er pflegeleicht und wächst langsam.

Ist Viburnum davidii immergrün?

Ja, Viburnum davidii ist in der Regel immergrün und behält sein ledriges Laub auch im Winter. In rauen deutschen Lagen können die Blätter durch Frost, Wintersonne oder kalte Ostwinde jedoch stark geschädigt werden.

Wie groß wird der Immergrüne Kissen-Schneeball?

Der Immergrüne Kissen-Schneeball wächst meist etwa 0,8 bis 1,5 Meter hoch und ähnlich breit. Je nach Standort und Sorte entwickelt er sich flach, breitbuschig und kissenförmig.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht der Immergrüne Kissen-Schneeball?

Geeignet sind Sonne bis Schatten, besonders günstig sind absonnige oder halbschattige, windgeschützte Plätze. Zu viel direkte Wintersonne und austrocknende Ostwinde erhöhen das Frostschadenrisiko.

Kann Viburnum davidii im Schatten wachsen?

Ja, Viburnum davidii verträgt Schatten, wächst und blüht dort aber meist weniger üppig als an einem hellen, geschützten Standort. Tiefer, dauerhaft dunkler Schatten ist daher weniger geeignet.

Verträgt der Immergrüne Kissen-Schneeball volle Sonne?

Ja, volle Sonne ist möglich, wenn der Boden gleichmäßig frisch bleibt und der Standort vor kalten, trockenen Winden geschützt ist. In sonnigen Winterlagen kann ein Schutz des Laubs vor der Wintersonne sinnvoll sein.

Welcher Boden ist für Viburnum davidii geeignet?

Ideal ist ein humoser, mäßig nährstoffreicher, frischer und gut drainierter Gartenboden. Staunässe und dauerhaft trockene, nährstoffarme Böden sollten vermieden werden.

Ist Viburnum davidii winterhart in Deutschland?

Viburnum davidii ist nur geschützt winterhart und deshalb nicht für jede deutsche Lage gleichermaßen zuverlässig. In rauen Regionen helfen ein windgeschützter Platz, eine Mulchschicht und bei Bedarf ein Vlies über dem immergrünen Laub.

💧Pflege und Probleme

Wie schützt man den Immergrünen Kissen-Schneeball im Winter?

Schützen Sie den Wurzelbereich mit einer Mulchschicht und das Laub bei strengem Frost oder starker Wintersonne mit einem luftdurchlässigen Vlies. Besonders wichtig ist ein Standort ohne kalte Ostwinde und ohne austrocknende Staunässe.

Wie oft muss man Viburnum davidii gießen?

Gießen Sie Viburnum davidii bei anhaltender Trockenheit durchdringend, besonders nach der Pflanzung und an sonnigen Standorten. Der Boden sollte frisch bis feucht bleiben, darf aber nicht dauerhaft nass sein.

Warum bekommt Viburnum davidii braune oder gefrorene Blätter?

Braune, vertrocknete oder vollständig erfrorene Blätter entstehen häufig durch Wintersonne, kalte Winde oder starken Frost. Entfernen Sie geschädigte Partien erst im Frühjahr, wenn sicher erkennbar ist, welche Triebe noch austreiben.

Welche Krankheiten und Schädlinge treten beim Immergrünen Kissen-Schneeball auf?

Möglich sind unter anderem Blattläuse, der Schneeballkäfer, Blattflecken und Wurzelprobleme bei Staunässe. Ein luftiger, nicht zu nasser Standort und eine ausgewogene Wasserversorgung beugen vielen Problemen vor.

Muss man Viburnum davidii düngen?

Eine jährliche Düngung ist auf humosem, mäßig nährstoffreichem Boden meist nicht nötig. Bei schwachem Wachstum kann im Frühjahr eine maßvolle Gabe von Kompost oder organischem Strauchdünger ausreichen.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann pflanzt man den Immergrünen Kissen-Schneeball?

Am günstigsten pflanzt man Viburnum davidii im Frühjahr oder im frühen Herbst an frostfreien Tagen. Nach der Pflanzung sollte der Boden mehrere Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden.

Wie pflanzt man Viburnum davidii richtig?

Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist, lockern Sie den Boden und setzen Sie den Strauch in gleicher Tiefe wie zuvor ein. Anschließend gründlich angießen und die Bodenoberfläche mulchen, ohne den Stamm zu bedecken.

Kann man Viburnum davidii im Kübel halten?

Ja, der Immergrüne Kissen-Schneeball kann in einem ausreichend großen Kübel mit nährstoffreicher, gut drainierter Erde kultiviert werden. Der Kübel braucht im Winter einen geschützten Platz und eine Isolierung gegen Durchfrieren.

Wie viel Pflanzabstand braucht der Immergrüne Kissen-Schneeball?

Für eine lockere Einzelpflanzung sollten Sie ungefähr 1 bis 1,5 Meter Platz einplanen. Für eine dichtere Gruppen- oder niedrige Heckenpflanzung kann der Abstand je nach gewünschter Wirkung etwas kleiner gewählt werden.

Kann man Viburnum davidii als Bodendecker pflanzen?

Ja, durch seinen flachen, ausladenden Wuchs eignet sich Viburnum davidii für niedrige Gehölzpflanzungen, Vorgärten und größere Flächen. Als vollständig dichter Bodendecker ist er wegen seines eher langsamen Wachstums jedoch nur bedingt geeignet.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wann und wie schneidet man Viburnum davidii?

Viburnum davidii sollte möglichst wenig geschnitten werden, weil er als schnittunverträglich gilt. Entfernen Sie nach der Blüte nur abgestorbene, beschädigte oder störende Triebe und vermeiden Sie starken Rückschnitt ins alte Holz.

Kann man den Immergrünen Kissen-Schneeball vermehren?

Ja, eine Vermehrung ist vor allem über halbverholzte Stecklinge im Sommer möglich. Die Bewurzelung kann langsam und unzuverlässig sein, daher sind mehrere Stecklinge und eine gleichmäßig feuchte, geschützte Anzucht sinnvoll.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Sind die Beeren von Viburnum davidii giftig?

Die Früchte von Viburnum davidii sollten nicht verzehrt werden und sind von Kindern und Haustieren fernzuhalten. Bei versehentlichem Verzehr größerer Mengen sollte vorsichtshalber eine ärztliche oder tierärztliche Beratung eingeholt werden.

Ist der Immergrüne Kissen-Schneeball für Haustiere geeignet?

Die Beeren gelten als potenziell schädlich und sollten weder von Hunden und Katzen noch von anderen Haustieren aufgenommen werden. Entfernen Sie abgefallene Früchte aus erreichbaren Bereichen und wenden Sie sich bei Verzehr an eine Tierarztpraxis.

Ist Viburnum davidii für Kinder gefährlich?

Kinder sollten die Beeren des Immergrünen Kissen-Schneeballs nicht essen. Pflanzen Sie ihn bei kleinen Kindern möglichst außerhalb ihrer Reichweite und erklären Sie, dass die auffälligen Früchte nicht zum Naschen geeignet sind.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Viburnum davidii?

Viburnum davidii blüht gewöhnlich im Mai und Juni mit flachen, weißlich bis rosafarbenen Blütenständen. An sehr schattigen oder trockenen Standorten kann die Blüte schwächer ausfallen.

Braucht man für blaue Beeren mehrere Pflanzen von Viburnum davidii?

Ja, für einen zuverlässigen Fruchtansatz sind mehrere genetisch passende Pflanzen oder bestäubungsfähige Sorten empfehlenswert. Einzelne Pflanzen können zwar blühen, bilden aber nicht immer viele Beeren.

Welche Früchte bildet Viburnum davidii?

Nach der Blüte können sich auffällige, dunkelblaue bis blau bereifte Beeren entwickeln. Der Fruchtansatz ist nicht bei jeder Pflanze gleich stark und hängt unter anderem von Bestäubung und Sorte ab.

Ist Viburnum davidii bienenfreundlich?

Die Blüten können von verschiedenen Insekten besucht werden, ihre Bedeutung für Bestäuber ist bei dieser Art jedoch weniger gut dokumentiert als bei manchen anderen Gehölzen. Für eine größere ökologische Wirkung sollte man zusätzlich heimische, pollen- und nektarreiche Sträucher pflanzen.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

90 %; Blütezeit, Endgröße und Winterhärte variieren je nach Herkunft, Klon und Standort.