Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsPhoto by David J. StangCC BY-SA 4.0

Mikawa Yatsubusa (Acer palmatum ‘Mikawa Yatsubusa’)

Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'
Geschützter Solitärstandort, Gehölzrand, japanisch gestalteter Garten, Kübelterrasse oder Bonsai-Sammlung Für aufmerksame Einsteiger geeignet; gleichmäßige Feuchtigkeit und ein geschützter Standort sind wichtig

Mikawa Yatsubusa (Acer palmatum ‘Mikawa Yatsubusa’) Kurzvorstellung

Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' ist ein auffälliger Zwerg-Japanischer Ahorn, der wegen seiner dicht übereinanderliegenden, fast schindelartigen Blattschichten und seines langsamen, eleganten Wuchses geschätzt wird. Das hell gelbgrüne Frühlingslaub wird im Sommer grün und entwickelt im Herbst goldene, orangefarbene, rote und gelegentlich purpurfarbene Töne. In Deutschland gedeiht er an einem geschützten Standort, im Kübel oder als Bonsai in humosem, gleichmäßig feuchtem, aber gut drainiertem Boden mit Morgensonne oder lichtem Schatten.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieSapindaceae
GattungAcer
PflanzengruppeAhorn
PflanzentypSommergrüner, verholzender mehrjähriger Baum
HerkunftSorte einer in Japan und Korea heimischen Art; die Sortengeschichte ist mit Japan verbunden
Akzeptierter wissenschaftlicher NameAcer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'
Schnellüberblick

Mikawa Yatsubusa (Acer palmatum ‘Mikawa Yatsubusa’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfMorgensonne oder Halbschatten
WasserbedarfMäßige, gleichmäßige Feuchtigkeit
WinterhärteWinterhart, an kälteren Standorten mit Schutz
BodenFeuchter, gut drainierter Lehm mit organischer Substanz
GrößeGewöhnlich 0,9–1,8 m; einzelne Exemplare können größer werden × Gewöhnlich etwa 0,9–1,2 m breit; manche Exemplare werden breiter
BlüteKleine Frühlingsblüten, danach geflügelte Spaltfrüchte
LuftfeuchtigkeitNormale Luftfeuchtigkeit im Freiland genügt; vor austrocknendem Wind und starker Hitze schützen.
Boden-pHSlightly acidic to neutral; broader tolerance reported
NährstoffbedarfLeichte, ausgewogene Düngung im Frühjahr
MindesttemperaturEtwa -23 °C; in kälteren Lagen Winterschutz empfohlen
USDA-ZoneUSDA Zones 5b–9b; Zone 5 sites should be sheltered
WachstumsgeschwindigkeitLangsam

Licht und Standort

Morgensonne, lichten Schatten oder Halbschatten geben, besonders in heißen Regionen. In gemäßigten Sommern und bei zuverlässiger Bodenfeuchte ist auch volle Sonne möglich. Ostlagen oder geschützte Westlagen sind geeignet. Blasse, verbrannte und knusprige Blattränder weisen auf Hitze, Trockenheit, Wind oder zu viel Sonne hin. Schwacher, vergeilter Wuchs und geringe Färbung deuten auf zu wenig Licht.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Tief wässern, sobald die oberen 5–7 cm des Bodens abzutrocknen beginnen, anschließend überschüssiges Wasser ablaufen lassen. Von Frühjahr bis Sommer gleichmäßig feucht halten, besonders während der Anwachszeit und bei Kübelhaltung. Nach dem Laubfall weniger gießen, die Wurzeln im Topf aber nicht völlig austrocknen lassen. Eine 5–7 cm dicke Mulchschicht aus organischem Material reguliert Temperatur und Feuchte; sie darf den Stamm nicht berühren.

Boden und Substrat

Verwenden Sie einen feuchtigkeitsspeichernden, aber gut drainierten Lehm- oder Mischboden mit organischer Substanz. Lehmige, sandige oder tonige Böden sind geeignet, sofern überschüssiges Wasser zuverlässig abfließen kann. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist ideal, obwohl etablierte Pflanzen einen weiteren Bereich tolerieren. Verdichtete, staunasse Böden und starkes Austrocknen des Wurzelraums sind zu vermeiden.

Düngung

Im zeitigen Frühjahr zu Beginn des Wachstums einen vollständigen Langzeitdünger nach Packungsangabe ausbringen oder mäßig reifen Kompost auflegen. Starke Stickstoffgaben vermeiden, da sie grobe Triebe und weiches Wachstum fördern können. Bei Trockenstress, unmittelbar nach dem Umpflanzen oder spät in der Saison nicht düngen; die Düngung deutlich vor der Winterruhe beenden.

Wachstum und Wuchsform

Dieser langsam wachsende Ahorn bildet viele dichte, kurztriebige Verzweigungen und bleibt von Natur aus kompakt. Das überlappende Laub kann sehr dicht werden, weshalb meist selektives Auslichten statt regelmäßigem Scherenschnitt sinnvoll ist. Vor Trockenheit, aufgeheizten reflektierenden Flächen, starkem Wind und abrupten Standortveränderungen schützen.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitHerbst oder zeitiges Frühjahr während der Ruhezeit
PflanztiefeAuf Höhe des Substrats aus der Baumschule pflanzen, Wurzelansatz sichtbar lassen
PflanzabstandEtwa 1,2 m; für größere Exemplare mehr Platz einplanen

Im Herbst oder zeitigen Frühjahr während der Ruhezeit pflanzen. Der Wurzelansatz sollte auf Höhe oder etwas über dem umgebenden Boden liegen; eine vorhandene Veredlungsstelle darf nicht eingegraben werden. Für ein typisches Exemplar etwa 1,2 m Abstand zu benachbarten Pflanzen einhalten, bei größeren Formen mehr Platz lassen. Breiter mulchen, den Mulch aber vom Stamm fernhalten, und in den ersten beiden Standjahren durchdringend wässern.

Umtopfen

Topfpflanzen im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb umtopfen und dabei nur eine Topfgröße größer wählen. Den Wurzelansatz erhalten und nicht gleichzeitig große Teile des Wurzelsystems entfernen. Die äußere Substratschicht erneuern und für großzügige Abzugslöcher sorgen. Kübelpflanzen benötigen häufigere Wassergaben sowie einen besseren Winterschutz der Wurzeln als ausgepflanzte Exemplare.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Die Sorte wird gewöhnlich durch Veredlung auf Acer-palmatum-Unterlagen erhalten. Stecklinge aus halbreifem Holz können unter kontrollierter Nebel- und Hormonbehandlung gelingen, sind für die Hausvermehrung jedoch weniger zuverlässig. Samen fallen nicht sortenecht. Die Veredlung sollte erfahrenen Vermehrern überlassen werden und erfolgt je nach Methode während des Wachstums oder in geeigneten Ruhezeitfenstern.

Schnitt

Während der Winterruhe oder bei trockener Witterung im Sommer selektiv schneiden. Tote, sich kreuzende, beschädigte oder ungünstig platzierte Zweige entfernen, die charakteristische Schichtung jedoch erhalten und die Krone nicht scheren. Große Äste nicht unnötig entfernen. Die Veredlungsstelle auf Triebe der Unterlage kontrollieren und diese direkt am Ursprung abschneiden.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Ausgepflanzte junge Pflanzen mit Mulch über dem Wurzelbereich vor austrocknendem Winterwind und wiederholtem Frieren und Auftauen schützen. Kübelpflanzen sind gefährdeter, da ihre Wurzeln stärker auskühlen; Töpfe an einen geschützten, ungeheizten Ort stellen oder isolieren und nur mäßig feucht halten. Einen frühen Austrieb bei angekündigtem Frost zusätzlich schützen.

Praktische Verwendung

Verwendung

Als Solitär in kleinen Gärten, am Gehölzrand, in japanisch gestalteten Pflanzungen, im Kübel auf Balkon oder Terrasse sowie als Bonsai verwenden. Die geschichtete Krone und die auffällige Herbstfärbung bieten Zierwert, auch wenn die Blüten nicht im Mittelpunkt stehen. Nicht als Nahrungs- oder Heilpflanze empfohlen.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Die gegenständigen, handförmig gelappten Blätter besitzen meist fünf bis neun gezähnte Lappen. Sie überlappen dicht entlang der Zweige und bilden geschichtete Büschel, die fast geschindelt oder verdreht wirken können. Der Austrieb ist gelbgrün, das Sommerlaub grün; die Herbstfärbung reicht von Gold und Orange bis Rot und Purpur. Die junge Rinde ist grün bis hellbraun.

Blüte

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Blütenfarben
Rötlich-violett bis grün
Blütenform
Kleine hängende BüschelBlütenform
DuftKein nennenswerter Duft
BlütengrößeWinzig

Kleine rötlich-violette bis grünliche Blüten erscheinen im Frühling, in Deutschland meist im Mai und Juni, in hängenden Büscheln. Sie sind im Vergleich zum Laub eher unscheinbar. Anschließend entstehen paarige, geflügelte Spaltfrüchte, die sich bei der Reife rötlich färben können.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die kleinen Frühlingsblüten können von Nachtfaltern und anderen Insekten besucht werden. Die Sorte wird jedoch vor allem wegen ihres Laubs kultiviert und ist nicht als bedeutende Pollen- oder Nektarpflanze dokumentiert. Allein aus der Blüte sollte daher keine besonders hohe Förderung von Bestäubern abgeleitet werden.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Stress durch gleichmäßige Bodenfeuchte reduzieren, Überkopfbewässerung vermeiden und für gute Luftzirkulation sorgen. Blattrandnekrosen entstehen meist durch Hitze, Trockenheit, Wind oder zu intensive Sonne und nicht durch eine einzelne Infektionskrankheit. Bei feuchter Witterung können Anthraknose und andere Blattkrankheiten auftreten; stark befallenes Falllaub entfernen und unnötige Schnitte bei nassem Wetter vermeiden.

Schädlinge

Blattläuse, Schildläuse, Zikaden, Blattwickler und beißende Insekten können auftreten. Neuaustrieb und Blattunterseiten kontrollieren, besonders bei gestressten Kübelpflanzen. Natürliche Gegenspieler fördern, leichten Befall mit Wasser abspülen und zugelassene Gartenbaupräparate nur gezielt nach Etikett anwenden. Triebe der Unterlage unterhalb der Veredlung am Ansatz entfernen, da sie die Sorte überwachsen können.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitKeine spezifische Giftigkeit dokumentiert

Es gibt keine belastbaren Hinweise darauf, dass Acer palmatum oder diese Sorte für Menschen, Hunde oder Katzen eine bedeutende Giftpflanze ist. Übliche Gartenhygiene bleibt sinnvoll: Pflanzenteile nicht absichtlich verzehren, nach dem Umgang Hände waschen und bei ungewöhnlichen Beschwerden nach einer Aufnahme ärztlichen oder tierärztlichen Rat einholen.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch Pollen in der Luft
Typischer Zeitraum
Blütezeit im Frühling
Bestäubung / Pollen
Pollen eines Baumes mit geringem Volumen, überwiegend insektenassoziiert

Japanische-Ahorn-Blüten setzen im Vergleich zu stark windbestäubten Bäumen relativ wenig Pollen frei, da Insekten für den Blütenbesuch wichtig sind. Das bedeutet jedoch kein völlig ausgeschlossenes Allergierisiko; empfindliche Menschen können auf saisonalen Baumpollen oder benachbarte Arten reagieren. Sortenspezifische Daten zu Luftallergien sind begrenzt.

Hunde Keine spezifische Giftigkeit dokumentiert
Katzen Keine spezifische Giftigkeit dokumentiert
Kinder Keine spezifische Giftigkeit dokumentiert
Betroffene Pflanzenteile Keine spezifisch giftigen Pflanzenteile dokumentiert
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Die Art stammt aus Japan und Teilen Koreas und kommt natürlich in gemäßigten Wäldern und an Waldrändern vor. Sie bevorzugt frische, fruchtbare, aber gut drainierte Böden und profitiert von Schutz vor intensiver Nachmittagssonne, austrocknendem Wind und Spätfrösten.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die dicht übereinandergelagerten Blätter erzeugen entlang der Zweige ein ungewöhnlich geschichtetes, fast schindelartiges Erscheinungsbild. Der Name wird mit einer kleinen Gruppe von drei Flüssen in Verbindung gebracht. Die kompakte Form ist besonders für Bonsai und kleine Gärten wertvoll. Die Herbstfärbung kann je nach Standort Gelb, Gold, Orange, Rot und Purpur umfassen.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

25 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Wie wird Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' gewöhnlich genannt?

Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' wird meist als Mikawa-Yatsubusa-Japanischer-Ahorn bezeichnet. Es handelt sich um eine kompakte, langsam wachsende Sorte mit geschichtetem, schindelartigem Laub.

Wie groß wird Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'?

Im Garten wird Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' gewöhnlich etwa 1,2–1,8 m hoch und rund 1,2 m breit. Der Wuchs ist langsam; die Endgröße hängt von Klima, Schnitt und Kübelhaltung ab.

Ist Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' für kleine Gärten geeignet?

Ja. Die Sorte eignet sich für kleine Gärten, Innenhöfe, Terrassen und Kübel. Ihr kompakter, dicht verzweigter Wuchs wirkt von Natur aus skulptural.

🌤️Umgebung und Standort

Wie viel Sonne braucht Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'?

Morgensonne oder Halbschatten bieten meist das beste Verhältnis aus Wachstum und Laubqualität. Mehr Sonne ist möglich, wenn der Boden gleichmäßig feucht bleibt und der Standort nicht heiß oder windig ist.

Kann Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' in voller Sonne wachsen?

In geeigneten Lagen verträgt die Sorte volle Sonne, besonders bei zuverlässiger Wasserversorgung. In heißen Regionen ist Nachmittagsschatten sicherer, da intensive Sonne zu Blattverbrennungen führen kann.

Für welche Winterhärtezonen eignet sich Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'?

Die Sorte wird im Allgemeinen den USDA-Zonen 5–9 zugeordnet. In Deutschland sind zusätzlich Standort und Kleinklima entscheidend; Schutz vor austrocknendem Wind, Spätfrösten und starken Temperaturschwankungen ist wichtig.

Welcher Boden ist für Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' ideal?

Ideal ist ein feuchter, gut drainierter, humoser Lehm. Ein leicht saurer bis neutraler Boden eignet sich gut, während Staunässe vermieden werden sollte.

Wo sollte ich Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' geschützt pflanzen?

Wählen Sie einen windgeschützten Platz ohne harte Nachmittagssonne. Morgensonne, Nachmittagsschatten und gleichmäßige Bodenfeuchte sind häufig ideal.

💧Pflege und Probleme

Wie oft muss ich Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' gießen?

Gießen Sie, sobald die Bodenoberfläche abzutrocknen beginnt, und halten Sie den Wurzelbereich gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Kübelpflanzen sowie Bäume bei heißem, windigem Wetter brauchen häufiger Wasser.

Warum werden die Blätter von Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' braun?

Braune Blattränder entstehen meist durch Trockenheit, Hitze, Wind oder zu starke Sonne. Sorgen Sie für gleichmäßigere Feuchtigkeit und Nachmittagsschutz, ohne den Boden staunass zu halten.

Braucht Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' Dünger?

Bei fruchtbarem Boden genügt meist eine leichte Düngung. Falls der Wuchs schwach ist, im Frühjahr einen ausgewogenen Langzeitdünger verwenden; starke Stickstoffgaben fördern weiches Wachstum.

Welche Schädlinge befallen Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'?

Möglich sind Blattläuse, Raupen, Gallmilben und Schildläuse. Kontrollieren Sie Neuaustrieb und Blattunterseiten und behandeln Sie frühen Befall mit einem geeigneten Mittel.

Welche Krankheiten können auftreten?

Mögliche Probleme sind Blattbrand, Verticillium-Welke und andere stressbedingte Störungen. Gute Drainage, sorgfältiges Gießen, saubere Schnittmaßnahmen und der Schutz von Wurzeln und Stamm senken das Risiko.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Pflanzen Sie im Frühjahr, sobald der Boden bearbeitbar ist, oder im Herbst vor dem Durchfrieren des Bodens. Extreme Sommerhitze und starken Trockenstress vermeiden.

Kann Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' im Kübel wachsen?

Ja, die Sorte ist besonders gut für Kübel geeignet. Verwenden Sie einen Topf mit Abzugslöchern und ein durchlässiges, organisches Substrat; bei heißem oder trockenem Wetter die Feuchtigkeit eng kontrollieren.

Wie überwintere ich einen Kübel mit Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'?

Stellen Sie den Kübel an einen geschützten Platz und schützen Sie ihn vor wiederholtem Durchfrieren und Auftauen. Die ruhenden Wurzeln dürfen nicht völlig austrocknen, das Substrat aber auch nicht dauerhaft nass sein.

Eignet sich Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' als Bonsai?

Ja. Kompakter Wuchs, kurze Internodien, dichte Verzweigung und das geschichtete Laub machen die Sorte zu einem sehr guten Bonsai. Auch als Bonsai sind sorgfältiges Gießen, Wurzelpflege und Schutz vor großer Hitze erforderlich.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie wird Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' vermehrt?

Die Sorte wird meist durch Veredlung, Absenker oder ausgewählte Stecklinge vermehrt. Samen bilden die exakte Laub- und Wuchsform der benannten Sorte nicht zuverlässig nach.

Wachsen Sämlinge von Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' sortenecht?

Nein. Sämlinge können einzelne ähnliche Merkmale zeigen, sind aber keine verlässlichen Kopien der Mutterpflanze. Die Sorteneigenschaften werden zuverlässiger durch vegetative Vermehrung erhalten.

Wann sollte Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' geschnitten werden?

Schneiden Sie im Spätherbst bis Winter während der Ruhezeit, jedoch nicht bei strengstem Frost. Entfernen Sie tote, beschädigte, sich kreuzende oder ungünstige Zweige und vermeiden Sie starke Eingriffe.

Braucht Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' regelmäßigen Formschnitt?

Meist genügt leichter Korrekturschnitt, denn die geschichtete, kompakte Struktur ist ein Hauptziermerkmal. Unerwünschte Triebe gezielt entfernen, statt die Pflanze in eine formale Hecke oder Kugel zu scheren.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' für Menschen oder Haustiere giftig?

Für Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' ist keine spezifische Giftigkeit dokumentiert. Zierpflanzen sollten dennoch nicht verzehrt werden; verhindern Sie, dass Kinder oder Haustiere daran kauen.

🌸Blüte und Besonderheiten

Blüht Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa'?

Ja, die Sorte bildet im Frühling kleine, unscheinbare Blüten. Ihre wichtigsten Ziermerkmale sind jedoch das dichte geschichtete Laub, die kompakte Form und die gelbe, orangefarbene und rote Herbstfärbung.

Welche Farbe haben die Blätter im Herbst?

Das Laub kann sich gelb, goldgelb, orange und rot färben. Die Intensität hängt von Sonne, Temperatur, Feuchtigkeit und der Dauer des Herbstes ab.

Was macht Acer palmatum 'Mikawa Yatsubusa' besonders?

Kennzeichnend sind die eng geschichteten Blätter, die dichte Verzweigung, kurze Internodien und die fast geschindelt oder verdreht wirkende Struktur. Die kompakte Form eignet sich außerdem hervorragend für Kübel und Bonsai.

Entdecken

Ähnliche Pflanzen

Weitere Pflanzen →
Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

Insgesamt 88 %; sortenspezifische Angaben zu Vermehrung, Pollen, Giftigkeit und Endgröße sind weniger vollständig als artspezifische Daten