Kriech-Nelkenwurz (Geum reptans) – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsTiia MontoCC BY-SA 4.0

Kriech-Nelkenwurz (Geum reptans) – Pflege

Geum reptans
Sonniger Steingarten, Geröllbeet, Alpinum, erhöhte Pflanzmulde oder kühle Schale Nur für erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner mit geeigneten alpinen, sehr gut drainierten Bedingungen.

Kriech-Nelkenwurz (Geum reptans) Kurzvorstellung

Die Kriech-Nelkenwurz (Geum reptans) ist eine niedrig wachsende, ausdauernde Alpenpflanze aus der Familie der Rosengewächse. Ihre gefiederten Blattrosetten breiten sich über rötliche Ausläufer aus und bilden lockere Matten zwischen Steinen. Im deutschen Garten gedeiht sie am besten in voller Sonne, einem kalkarmen, mineralischen Substrat und dauerhaft guter Drainage. Im Hochsommer erscheinen leuchtend gelbe Schalenblüten, später auffällige fedrige Fruchtstände.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieRosaceae
GattungGeum
PflanzengruppeNelken
PflanzentypAusdauernde krautige Alpenstaude
HerkunftGebirge Mittel- und Südosteuropas, darunter Alpen, Karpaten und Balkan
Akzeptierter wissenschaftlicher NameGeum reptans
Schnellüberblick

Kriech-Nelkenwurz (Geum reptans) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfVolle Sonne bis lichter Halbschatten
WasserbedarfMäßig; frisch halten und überschüssiges Wasser vollständig ableiten
WinterhärteSehr winterhart bei trockener, gut drainierter Überwinterung
BodenKalkarmes, sandig-steiniges, humusarmes bis mäßig nährstoffreiches und sehr gut drainiertes Substrat
GrößeEtwa 5–15 cm zur Blüte; Fruchtstände können höher werden × Etwa 20–50 cm, bei frei wurzelnden Ausläufern auch breiter
BlüteJuli bis August
LuftfeuchtigkeitKühle, luftige Bedingungen; stehende feuchte Luft vermeiden
Boden-pHSauer bis neutral; kalkarme Standorte bevorzugt
NährstoffbedarfNur sparsam im Frühjahr düngen
MindesttemperaturEtwa −20 bis −25 °C bei etablierten Pflanzen und guter Drainage
USDA-ZoneFür deutsche Freilandbedingungen meist ausreichend winterhart; besonders geeignet in gut drainierten Lagen der USDA-Zonen 5–8. Die Winterhärte hängt stark von Nässe, Schneedecke und Herkunft ab.
WachstumsgeschwindigkeitMittel; die Ausbreitung erfolgt über mehrere Vegetationsperioden

Licht und Standort

Am besten in voller Sonne mit guter Luftbewegung pflanzen, etwa in ein sonniges Alpinum mit Ost-, Süd- oder Westausrichtung. Lichter Halbschatten wird toleriert, verringert aber oft die Blüte und kann den Wuchs lockerer machen. Lange, blasse Blätter und wenige Blüten deuten auf Lichtmangel hin; bei heißer reflektierter Nachmittagssonne kann dagegen Hitzestress auftreten.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Gießen Sie durchdringend, sobald die obere Substratschicht leicht abtrocknet, und lassen Sie Wasser vollständig ablaufen. Während des Anwachsens und bei sommerlicher Trockenheit gleichmäßig frisch halten. In kühlen, niederschlagsreichen Phasen weniger gießen; im Winter darf die Krone nicht im Wasser stehen.

Boden und Substrat

Verwenden Sie ein kalkarmes, mineralisches Alpinsubstrat aus sandigem Lehm, Splitt, Bims oder feinem Schotter. Die Art besiedelt in Deutschland saure, nährstoffarme Geröll- und Felsspaltenstandorte. Entscheidend sind Luftigkeit und eine sehr schnelle Drainage; Staunässe im Winter ist zu vermeiden.

Düngung

Im Frühjahr genügt eine kleine Menge reifer Komposterde oder ein sehr schwach dosierter, ausgewogener Langzeitdünger. Zu viel Stickstoff führt zu weichem Laub und schwächt den kompakten Wuchs. Nicht düngen, wenn die Pflanze frisch geteilt, ausgetrocknet oder vernässt ist.

Wachstum und Wuchsform

Geum reptans bildet grundständige, gefiederte Blattrosetten und breitet sich seitlich über dünne, rötliche Stolonen aus. An geeigneten Stellen können diese Ausläufer bewurzeln und neue Rosetten bilden. So entsteht allmählich eine lockere Matte, aber kein dichter, aggressiver Bodendecker.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitFrühjahr oder früher Herbst
PflanztiefeKrone auf Substrathöhe setzen; Rosette nicht bedecken
PflanzabstandEtwa 30–45 cm Abstand

Pflanzen Sie im deutschen Garten im Frühjahr nach den stärksten Frösten oder im frühen Herbst, solange der Boden bearbeitbar und nicht vernässt ist. Setzen Sie die Krone auf Höhe der Substratoberfläche. Ausläufer dürfen aufliegen und sollten nicht tief eingegraben werden. Nach dem Pflanzen gründlich angießen, anschließend gleichmäßig, aber nicht nass halten.

Umtopfen

Im Frühjahr oder direkt nach der Blüte in ein stark durchlässiges Alpinsubstrat umtopfen. Nur umsetzen, wenn der Topf durchwurzelt oder das Substrat verdichtet ist. Krone und Ausläufer vorsichtig behandeln und nach dem Umtopfen zunächst zurückhaltend gießen.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat, Teilung oder vorsichtiges Abnehmen bewurzelter Ausläufer. Frisches Saatgut in ein mineralisches Substrat säen und gleichmäßig kühl-feucht halten; die Keimung kann ungleichmäßig sein. Etablierte Pflanzen im Frühjahr oder frühen Herbst teilen. Jede Teilung benötigt eine gesunde Krone und ausreichend Wurzeln.

Schnitt

Verblühte Blüten können Sie entfernen, wenn ein aufgeräumtes Erscheinungsbild gewünscht ist. Für dekorative Fruchtstände lassen Sie einige Blüten stehen. Altes Laub und störende Ausläufer werden im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr entfernt; ein starker regelmäßiger Rückschnitt ist nicht nötig.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Freilandpflanzen überstehen deutsche Winter in gut drainierten Beeten meist problemlos. Schalen und Töpfe sollten vor dauerhaftem Durchfrieren und häufigem Frost-Tau-Wechsel geschützt, aber kühl und eher trocken gehalten werden. Eine warme Überwinterung im Haus ist ungeeignet.

Praktische Verwendung

Verwendung

Geeignet für Alpinum, Steingarten, Geröllbeet, Felsspalten, erhöhte Pflanzgefäße und kühle Schalen mit mineralischem Substrat. Die Ausläufer können Steinränder weich überziehen. Kulinarische oder medizinische Anwendungen sollten für diese Art nicht angenommen werden.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Die Art besitzt eine niedrige grundständige Rosette aus fiederteiligen, gezähnten Blättern, stark verkleinerte Stängelblätter und dünne rötliche Ausläufer. Die gelben Blüten stehen einzeln über dem Laub. Nach der Blüte bleiben rosige bis silbrige, fedrige Fruchtstände auffällig.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die offenen gelben Blüten mit zahlreichen Staubblättern sprechen für Insektenbestäubung. Eine verlässliche artspezifische Besucherliste für Deutschland liegt jedoch nicht vor; Aussagen über Honigbienen, Hummeln oder Schmetterlinge wären daher zu spezifisch.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Bei dauerhaft feuchtem Laub und schlechter Luftzirkulation kann Falscher Mehltau auftreten. Sorgen Sie für ausreichend Abstand, gießen Sie bodennah und entfernen Sie befallene Blätter. Wurzel- und Kronenschäden entstehen meist durch winterliche Staunässe.

Schädlinge

Blattfraß durch Raupen oder Larven der Nelkenwurz-Blattwespen ist möglich. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig und sammeln Sie sichtbare Larven ab. Breite Insektizidbehandlungen sind bei dieser seltenen heimischen Art nicht angezeigt und sollten nur nach sicherer Bestimmung und erheblichem Schaden erwogen werden.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitNicht ausreichend geklärt; nicht verzehren

Eine verlässliche artspezifische Bewertung der Giftigkeit für Menschen, Hunde oder Katzen liegt nicht ausreichend vor. Die Pflanze sollte daher nicht gegessen werden. Aus der Zugehörigkeit zur Gattung Geum lässt sich keine sichere Aussage zur Verzehrbarkeit dieser Art ableiten.

Pollen und AllergieAllergierisiko nicht ausreichend dokumentiert
Typischer Zeitraum
Vor allem im Juli und August
Bestäubung / Pollen
Durch Insekten verbreiteter Pollen aus offenen Blüten

Die Blüten bilden Pollen, doch Umfang und allergologische Bedeutung der Luftverbreitung sind für diese Art nicht ausreichend untersucht. Bei Insektenblüten wird der Pollen überwiegend an oder nahe der Blüte übertragen; ein vollständig ausgeschlossenes Allergierisiko lässt sich daraus nicht ableiten.

Hunde Keine belastbaren artspezifischen Daten zur Giftigkeit für Hunde gefunden.
Katzen Keine belastbaren artspezifischen Daten zur Giftigkeit für Katzen gefunden.
Kinder Kinder sollten Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen oder verzehren.
Betroffene Pflanzenteile Alle Pflanzenteile vorsorglich nicht zum Verzehr verwenden.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

In Deutschland wächst die Kriech-Nelkenwurz in hochmontanen bis alpinen Geröll- und Schotterfluren sowie in Felsspalten, besonders auf kalkarmen, sauer verwitternden Gesteinen. Natürlich sind kühle, offene und gut durchlüftete Standorte mit mineralischem Boden und zeitweise verfügbarer Feuchtigkeit. Im Garten sollten diese Bedingungen möglichst nachgebildet werden.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Art ist in Deutschland heimisch, aber extrem selten und vor allem aus den Allgäuer Hochalpen bekannt. Sie breitet sich klonal über lange, rötliche Ausläufer aus. Die fedrigen Griffel der Sammelfrüchte bilden auffällige rosige bis silbrige Fruchtstände. Im Gegensatz zu vielen hohen Garten-Nelkenwurzen bleibt sie sehr niedrig und ist an Geröll angepasst.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

31 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist die Kriech-Nelkenwurz (Geum reptans)?

Die Kriech-Nelkenwurz ist eine niedrige, ausdauernde Alpenstaude aus der Familie der Rosengewächse. Sie bildet Blattrosetten, rötliche Ausläufer, gelbe Blüten und später fedrige Fruchtstände.

Wie groß wird die Kriech-Nelkenwurz?

Zur Blütezeit wird sie meist etwa 5–15 cm hoch. Durch ihre Ausläufer kann sie sich etwa 20–50 cm oder bei günstigen Bedingungen noch weiter ausbreiten.

Ist die Kriech-Nelkenwurz in Deutschland heimisch?

Ja, sie gilt in Deutschland als einheimisch, ist aber extrem selten und vor allem aus den Allgäuer Hochalpen bekannt. Für Gartenpflanzungen sollten ausschließlich legal vermehrte Pflanzen verwendet werden.

Eignet sich Geum reptans für einen naturnahen Garten?

Ja, besonders für einen naturnahen Alpengarten mit mineralischem Substrat. Wegen der Seltenheit wild vorkommender Bestände sollten Sie niemals Pflanzen aus der Natur entnehmen.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht Geum reptans in Deutschland?

Ideal ist ein sonniger, kühler und luftiger Platz im Alpinum, Steingarten oder Geröllbeet. Der Boden muss mineralisch und sehr gut drainiert sein.

Verträgt die Kriech-Nelkenwurz Halbschatten?

Lichter Halbschatten wird toleriert, besonders an sehr heißen Standorten. In zu wenig Licht blüht die Pflanze meist schwächer und wächst weniger kompakt.

Welchen pH-Wert bevorzugt Geum reptans?

Die Art bevorzugt in Deutschland kalkarme, eher saure bis neutrale Standorte. Wichtiger als ein exakt eingestellter pH-Wert sind ein mineralisches Substrat und schnelle Drainage.

Welche Erde braucht die Kriech-Nelkenwurz?

Geeignet ist eine Mischung aus sandigem Lehm, Splitt, Bims und feinem Kies mit wenig organischem Material. Schwere, verdichtete oder lange nasse Böden sind ungeeignet.

💧Pflege und Probleme

Wie wird die Kriech-Nelkenwurz gegossen?

Halten Sie das Substrat während des Anwachsens und bei sommerlicher Trockenheit gleichmäßig frisch. Gießen Sie durchdringend, lassen Sie überschüssiges Wasser aber vollständig ablaufen.

Verträgt Geum reptans nasse Winter?

Kälte wird gut vertragen, winterliche Staunässe dagegen nicht. Ein erhöhtes, kiesiges oder geneigtes Beet schützt die Krone und die Wurzeln.

Breitet sich die Kriech-Nelkenwurz stark aus?

Sie breitet sich über dünne Ausläufer aus, die an geeigneten Stellen bewurzeln und Tochterrosetten bilden. Das Wachstum ist eher locker und schrittweise, kann aber über die gewünschte Fläche hinausreichen.

Wie kontrolliert man die Ausläufer?

Schneiden oder ziehen Sie Ausläufer am Rand des Beets ab, bevor die Tochterrosetten kräftig bewurzelt sind. Eine regelmäßige Kontrolle ist in Steingärten meist ausreichend.

Muss man die Kriech-Nelkenwurz düngen?

Eine sparsame Frühjahrsdüngung genügt. Zu viel Stickstoff fördert weiches Laub und kann den kompakten alpinen Wuchs schwächen.

Welche Schädlinge können auftreten?

Möglich sind Fraßschäden durch Larven von Blattwespen oder andere Garteninsekten. Kontrollieren Sie die Blätter regelmäßig und sammeln Sie sichtbare Larven möglichst von Hand ab.

Welche Krankheiten sind bei Geum reptans möglich?

Bei nassem Laub und schlechter Luftzirkulation kann Falscher Mehltau auftreten. Mehr Abstand, bodennahes Gießen und eine bessere Drainage helfen meist zuerst.

Wie überwintert Geum reptans im Kübel?

Stellen Sie den Kübel geschützt und kühl auf, isolieren Sie ihn bei Bedarf und halten Sie das Substrat nur leicht feucht. Ein warmer Standort im Haus führt leicht zu schwachem, unnatürlichem Wachstum.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wo pflanzt man die Kriech-Nelkenwurz am besten?

Geeignet sind sonnige Steingärten, Geröllbeete, Alpinums, Felsspalten und kühle Pflanzschalen. Setzen Sie sie so, dass die Ausläufer zwischen Steinen aufliegen und nicht in nassem Boden liegen.

Wann sollte man Geum reptans pflanzen?

Pflanzen Sie im Frühjahr nach den stärksten Frösten oder im frühen Herbst. Der Boden sollte bearbeitbar, aber nicht vernässt sein.

Wie tief wird die Kriech-Nelkenwurz gepflanzt?

Die Krone wird auf derselben Höhe wie im Topf gesetzt. Bedecken Sie die Blattrosette nicht mit Substrat und verankern Sie die Wurzeln nur so tief wie nötig.

Kann man die Kriech-Nelkenwurz im Topf kultivieren?

Ja, sofern der Topf große Abzugslöcher besitzt und mit einem kiesigen Alpinsubstrat gefüllt ist. Wählen Sie ein eher breites Gefäß und schützen Sie es vor starken Frost-Tau-Wechseln.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie vermehrt man Geum reptans durch Ausläufer?

Trennen Sie eine bereits bewurzelte Tochterrosette vorsichtig vom Mutterstock. Pflanzen Sie sie sofort in kiesiges, leicht feuchtes Substrat und schützen Sie sie vor dem Austrocknen.

Kann man die Kriech-Nelkenwurz aussäen?

Ja, eine Aussaat ist möglich, die Keimung kann jedoch ungleichmäßig verlaufen. Säen Sie in ein mineralisches Substrat und halten Sie es kühl und gleichmäßig feucht.

Kann man Geum reptans teilen?

Etablierte Pflanzen lassen sich im Frühjahr oder frühen Herbst teilen. Jede Teilung sollte eine gesunde Krone und genügend intakte Wurzeln besitzen.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Geum reptans giftig für Menschen oder Haustiere?

Eine belastbare artspezifische Bewertung der Giftigkeit liegt nicht ausreichend vor. Verzehren Sie die Pflanze vorsichtshalber nicht und halten Sie sie von Kindern und Tieren fern, die Pflanzen ankauen.

Ist die Kriech-Nelkenwurz essbar oder als Heilpflanze geeignet?

Für Geum reptans lässt sich aus der Nutzung anderer Nelkenwurz-Arten keine sichere Verzehr- oder Heilpflanzenempfehlung ableiten. Verwenden Sie sie daher nicht kulinarisch oder medizinisch ohne fachlich abgesicherte Artbestimmung und Datenlage.

Ist die Kriech-Nelkenwurz invasiv?

Für Deutschland ist keine problematische invasive Ausbreitung dieser Art im Gartenbau belegt. Die Ausläufer können sich dennoch über die Pflanzfläche hinaus bewegen und sollten bei Bedarf entfernt werden.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Geum reptans?

In Deutschland blüht die Kriech-Nelkenwurz meist im Juli und August. In höheren oder besonders kühlen Lagen kann sich die Blüte weiter nach hinten verschieben.

Wie sehen die Blüten aus?

Die Blüten stehen meist einzeln und sind schalenförmig. Sie besitzen fünf bis sechs leuchtend gelbe Kronblätter und werden etwa 3–4 cm breit.

Was sind die fedrigen Fruchtstände?

Nach der Blüte entwickeln sich Sammelfrüchte mit langen, federartigen Griffeln. Dadurch entstehen auffällige rosige bis silbrige Fruchtstände über dem Laub.

Soll man die Blüten von Geum reptans abschneiden?

Verblühte Blüten können für ein ordentliches Erscheinungsbild entfernt werden. Lassen Sie einige Blüten stehen, wenn Sie die dekorativen Fruchtstände sehen oder Saatgut gewinnen möchten.

Warum blüht meine Kriech-Nelkenwurz nicht?

Häufige Ursachen sind zu wenig Sonne, zu viel Nässe, Hitzestress oder ein geschwächter Wurzelbereich. Prüfen Sie zuerst Licht, Drainage und die gleichmäßige Wasserversorgung.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

82 % insgesamt; Taxonomie, Verbreitung und allgemeine Kulturansprüche sind gut belegt, während artspezifische Angaben zu Winterhärte, Giftigkeit, Pollenrisiko und Bestäubern begrenzt bleiben.