Begonia 'Lucerna' – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsWayneRayPublic domain

Begonia ‘Lucerna’

Begonia 'Lucerna'
Helles Zimmer, Wintergarten, Gewächshaus oder im Sommer ein geschützter, halbschattiger Balkon- beziehungsweise Terrassenplatz Für Einsteiger geeignet, sofern heller Standort, Wärme, gute Drainage und regelmäßiger Rückschnitt gewährleistet sind.

Begonia ‘Lucerna’ Kurzvorstellung

Begonia 'Lucerna' ist eine historische Rohrbegonie und wird im Deutschen meist unter ihrem Sortennamen oder als „Corallina de Lucerna“ geführt. Die kräftig aufrecht wachsende Zimmerpflanze bildet verzweigte, bambusähnliche Triebe, olivgrüne Blätter mit silbrigen Flecken und hängende rosa Blütenstände. In Deutschland steht sie am besten hell und indirekt, frostfrei sowie in einem lockeren, gut drainierten Substrat. Im Sommer kann sie geschützt auf Balkon oder Terrasse stehen.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieBegoniaceae
GattungBegonia
PflanzengruppeRobinien
PflanzentypMehrjährige Rohrbegonie; gärtnerische Hybride
HerkunftGärtnerische Hybride mit historischer Verbindung zu Luzern in der Schweiz; Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Als Eltern werden Begonia teuscheri × Begonia coccinea angegeben.
Akzeptierter wissenschaftlicher NameBegonia 'Lucerna'
Schnellüberblick

Begonia ‘Lucerna’ – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfHelles, gefiltertes Licht
WasserbedarfGleichmäßig feucht, aber nie nass
WinterhärteFrostempfindlich
BodenLockere, humose, torffreie und gut drainierte Zimmerpflanzenerde
GrößeEtwa 1,5–2,5 m unter sehr guten Zimmer- oder Gewächshausbedingungen; durch Rückschnitt deutlich kleiner haltbar × Etwa 45–100 cm, bei Rückschnitt kompakter haltbar
BlüteGroße, hängende rosa Blütenrispen
LuftfeuchtigkeitMittlere bis hohe Luftfeuchtigkeit ist hilfreich; gleichzeitig gute Luftzirkulation sicherstellen.
Boden-pHSchwach sauer bis neutral, etwa pH 5,5–7,0
NährstoffbedarfAusgewogener Flüssigdünger für Zimmerpflanzen während des aktiven Wachstums
MindesttemperaturFür zuverlässiges Wachstum möglichst über 16 °C halten; Temperaturen unter etwa 10–12 °C und kalte Zugluft vermeiden
USDA-ZoneNicht winterhart in Deutschland; ganzjährig im Freien nur in frostfreien Klimaten vergleichbar mit USDA-Zonen 10–11
WachstumsgeschwindigkeitSchnell bei warmen, hellen und geschützten Bedingungen

Licht und Standort

An einem Ost- oder Westfenster mit hellem, gefiltertem Licht kultivieren. Hinter einem hellen Südfenster etwas zurückstellen. Sanfte Morgen- oder Abendsonne kann die Blüte unterstützen, intensive Mittagssonne jedoch Blattverbrennungen verursachen. Lange, schwache Triebe und wenige Blüten deuten auf Lichtmangel hin; bleiche Flecken und knusprige Blattränder auf zu viel direkte Sonne.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Gründlich gießen, sobald die oberste Substratschicht leicht abgetrocknet ist, und überschüssiges Wasser vollständig ablaufen lassen. Kein Wasser im Übertopf oder Untersetzer stehen lassen. Im lichtarmen Winter seltener gießen, den Wurzelballen aber nicht völlig austrocknen lassen. Höhere Luftfeuchtigkeit verbessert die Blattqualität; Abstand und Luftbewegung senken das Pilzrisiko.

Boden und Substrat

Verwenden Sie eine lockere, humusreiche und gut durchlässige Zimmerpflanzenerde, idealerweise torffrei und mit Perlite, Bims oder feiner Pinienrinde aufgelockert. Das Substrat darf Feuchtigkeit speichern, sollte aber nicht verdichten oder vernässen. Ein Topf mit Abzugslöchern ist unverzichtbar; schwere Gartenerde eignet sich nicht für die Kultur im Gefäß.

Düngung

Während des aktiven Wachstums von Frühjahr bis Spätsommer etwa alle drei bis vier Wochen mit einem ausgewogenen Flüssigdünger in halber Konzentration düngen. Bei trockenem Substrat vorher mit Wasser gießen. Im Winter und direkt nach dem Umtopfen die Düngung pausieren oder deutlich reduzieren. Überdüngung kann Salzablagerungen und braune Blattränder verursachen.

Wachstum und Wuchsform

Die kräftige Rohrbegonie bildet aufrechte, gegliederte Triebe, die mit zunehmendem Alter hoch und kopflastig werden können. Ältere Stängel verlieren mitunter die unteren Blätter. Rückschnitt und das Einkürzen der Triebspitzen fördern Verzweigung und einen kompakteren Aufbau. Sehr hohe Triebe bei Bedarf stützen.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitNach den Eisheiligen, meist ab Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr erwartet werden
PflanztiefeDen Wurzelballen auf gleicher Höhe wie zuvor einsetzen; Triebe, Krone und Stängelbasis nicht tiefer eingraben.
PflanzabstandEtwa 45–60 cm Abstand zu anderen Pflanzen oder Gegenständen lassen, damit die Luft zirkulieren kann.

Für die Kultur in Deutschland eignet sich ein Topf im hellen Zimmer, Wintergarten oder Gewächshaus. Nach den Eisheiligen Mitte Mai kann die Pflanze langsam an einen geschützten Platz im Freien gewöhnt werden. Beginnen Sie mit hellem Schatten und steigern Sie die Lichtmenge schrittweise. Windgeschützte Standorte sind wichtig, da hohe Triebe und große Blätter leicht beschädigt werden.

Umtopfen

Im Frühjahr umtopfen, wenn die Wurzeln den Topf vollständig durchwurzelt haben oder das Substrat ungewöhnlich schnell austrocknet. Nur in den nächstgrößeren Topf wechseln und die Pflanze auf derselben Höhe einsetzen. Nach dem Umtopfen gründlich angießen und erst wieder düngen, wenn frischer Austrieb sichtbar ist.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Am zuverlässigsten durch Kopf- oder Teilstecklinge. Im Frühjahr oder Sommer 10–15 cm lange Triebe mit mehreren Knoten schneiden, die unteren Blätter entfernen und in Wasser, Perlite, Vermiculite oder ein luftiges Anzuchtsubstrat setzen. Warm, hell und gleichmäßig leicht feucht halten, ohne Staunässe. Aussaat ist möglich, aber zur sortenechten Vermehrung weniger geeignet.

Schnitt

Nach der Blüte oder bei zu langen, kahlen Trieben schneiden. Mit einer sauberen, scharfen Schere knapp über einem gesunden Knoten schneiden; schwache oder beschädigte Triebe an der Basis entfernen. Das Einkürzen der Triebspitzen fördert die Verzweigung. Nicht zu viel Laub auf einmal entfernen, sondern möglichst etappenweise schneiden.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Gefäße im Herbst einräumen, bevor die Nachttemperaturen dauerhaft in den einstelligen Bereich fallen. Hell, zugluftfrei und frostfrei bei etwa 16–18 °C weiterkultivieren; bei deutlich kühlerer Haltung weniger gießen. Vor dem Einräumen auf Spinnmilben, Wollläuse und Thripse kontrollieren.

Praktische Verwendung

Verwendung

Solitäre Zimmerpflanze, Wintergarten- oder Gewächshauspflanze sowie saisonaler Akzent für einen geschützten Balkon oder eine Terrasse. Das auffällige Laub und die Blüten machen sie zu einer hohen Blickfangpflanze. Sie ist ausschließlich Zierpflanze und nicht als Nahrungs- oder Heilpflanze geeignet.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Aufrechte, bambusähnliche Triebe tragen asymmetrische, schräg eiförmige Blätter. Die reifen Blätter sind olivgrün und deutlich silbern gefleckt. Große, hängende rosa Blütenrispen erscheinen seitlich an den Trieben. Die Kombination aus Rohrwuchs, Fleckenlaub und hängenden Blütenständen unterscheidet sie von vielen kompakten Rex- und Eisbegonien.

Blüte

Große, hängende rosa Blütenrispen
Blütenfarben
Rosa bis rosarot
Blütenform
Große, hängende Rispen aus kleinen BegonienblütenBlütenform
DuftDuftlos
BlütengrößeEtwa 2,5–4 cm im Durchmesser

Die Blüten erscheinen an verzweigten, hängenden Rispen während der hellen und warmen Wachstumszeit. Die Einzelblüten sind eher klein, die gebündelte Wirkung der Blütenstände jedoch auffällig. Helles, indirektes Licht fördert die Blüte; Lichtmangel im Winter kann sie verzögern oder ausbleiben lassen.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die Blüten werden vermutlich von kleinen Insekten bestäubt. Verlässliche, sortenspezifische Nachweise einzelner Besucherarten sind jedoch begrenzt. Begonia 'Lucerna' sollte daher nicht als bedeutende heimische Bestäuberpflanze beworben werden.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Dauerhaft nasse Blätter, stehende Luft und Staunässe können Grauschimmel, Echten Mehltau, Stängelfäule sowie Wurzel- oder Rhizomfäule begünstigen. Gießen Sie möglichst auf das Substrat, entfernen Sie abgefallene Blätter und sorgen Sie für Abstand und Luftbewegung. Weiche oder schwarze Pflanzenteile mit sterilisiertem Werkzeug entfernen; bei stark belastetem Substrat die Erde vollständig ersetzen.

Schädlinge

Achten Sie auf Blattläuse, Wollläuse, Spinnmilben, Thripse, Schildläuse, Raupen und Dickmaulrüssler. Kontrollieren Sie besonders Blattunterseiten, Knoten und junge Triebe, auch nach dem Einräumen im Herbst. Kleine Befälle können entfernt werden; zugelassene Schmierseifen- oder Rapsölpräparate nur nach Etikett anwenden und nicht auf trockenstressgeschwächte Pflanzen spritzen.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitPotenziell giftig bei Aufnahme

Begonien gelten wegen löslicher Calciumoxalate als potenziell giftig für Hunde und Katzen, wobei unterirdische Pflanzenteile als besonders problematisch gelten. Nach dem Kauen können Speicheln, Erbrechen sowie Reizungen im Maul und Verdauungstrakt auftreten. Die genaue Giftigkeit dieser historischen Sorte ist nicht separat untersucht; bei Aufnahme durch ein Haustier sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden. Für Menschen ist die Pflanze nicht zum Verzehr geeignet.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch luftgetragenen Pollen
Typischer Zeitraum
Meist während der Sommerblüte
Bestäubung / Pollen
Von Insekten freigesetzter Pollen aus offenen Blüten; gewöhnlich geringe Verbreitung in der Luft

Die Blüten setzen Pollen für Insekten frei; die Belastung durch luftgetragenen Pollen ist voraussichtlich gering. Empfindliche Personen sollten nach dem Umgang mit der Pflanze die Hände waschen und bei Beschwerden den Kontakt reduzieren.

Hunde Potenziell giftig; möglich sind Speicheln, Erbrechen und Reizungen im Maul oder Magen-Darm-Trakt.
Katzen Potenziell giftig; Aufnahme kann Speicheln, Erbrechen und Reizungen verursachen.
Kinder Nicht zum Verzehr geeignet; das Kauen kann Mund und Magen reizen. Bei Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
Betroffene Pflanzenteile Vor allem unterirdische Pflanzenteile gelten als problematisch; auch Pflanzensaft und andere Gewebe können reizen.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Begonia 'Lucerna' ist eine kultivierte Hybride und keine Wildart mit eigenem natürlichem Verbreitungsgebiet. Ihre Rohrbegonien-Abstammung steht für warme, feuchte Bedingungen. In Deutschland gelingt die Kultur am besten frostfrei, mit gefiltertem Licht, humosem, aber durchlässigem Substrat und Schutz vor austrocknendem Wind.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Begonia 'Lucerna' zählt zu den älteren verbreiteten Rohrbegonien und wird auf das späte 19. Jahrhundert datiert. Sie ist historisch mit dem Namen „Corallina de Lucerna“ verbunden. Als Eltern werden Begonia teuscheri und Begonia coccinea genannt. Die Sorte gilt als Ausgangspunkt beziehungsweise Einfluss für spätere Züchtungen von Rohrbegonien.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

27 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Begonia 'Lucerna'?

Begonia 'Lucerna' ist eine historische Rohrbegonie mit aufrechten, gegliederten Trieben, silbergefleckten Blättern und hängenden rosa Blütenrispen. Im Handel und unter Pflanzenliebhabern ist sie auch als „Corallina de Lucerna“ bekannt.

Ist Begonia 'Lucerna' eine Zimmerpflanze?

Ja. In Deutschland wird sie überwiegend als Zimmer-, Wintergarten- oder Gewächshauspflanze kultiviert und kann im Sommer geschützt im Freien stehen.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht Begonia 'Lucerna'?

Ideal ist ein heller Standort mit gefiltertem Licht, zum Beispiel an einem Ost- oder Westfenster. Intensive Mittagssonne hinter Glas und kalte Zugluft sollten vermieden werden.

Kann Begonia 'Lucerna' im Sommer draußen stehen?

Ja, nach den Eisheiligen kann sie langsam an einen geschützten, hellen Schattenplatz auf Balkon oder Terrasse gewöhnt werden. Vor kalten Nächten, starkem Wind und direkter Mittagssonne schützen.

Welche Temperatur verträgt Begonia 'Lucerna'?

Während des Wachstums sind etwa 18–25 °C günstig. Temperaturen unter etwa 10–12 °C, Frost und abrupte Kälteeinbrüche können Blattfall und Schäden verursachen.

Braucht Begonia 'Lucerna' hohe Luftfeuchtigkeit?

Sie profitiert von mittlerer bis höherer Luftfeuchtigkeit, kommt aber bei guter Pflege auch mit normaler Raumluft zurecht. Pflanzen gruppieren oder einen Luftbefeuchter verwenden, dabei jedoch für Luftbewegung sorgen.

💧Pflege und Probleme

Wie oft muss man Begonia 'Lucerna' gießen?

Gießen Sie gründlich, sobald die oberste Substratschicht leicht trocken ist. Das Substrat sollte gleichmäßig feucht bleiben, aber niemals dauerhaft nass sein; überschüssiges Wasser abgießen.

Warum verliert Begonia 'Lucerna' Blätter?

Häufige Ursachen sind kalte Zugluft, Standortwechsel, zu wenig Licht oder unregelmäßiges Gießen. Stellen Sie die Pflanze warm und hell auf und prüfen Sie, ob das Substrat feucht, aber gut drainiert ist.

Warum wächst Begonia 'Lucerna' sparrig?

Sparriger Wuchs entsteht meist durch Lichtmangel oder fehlenden Rückschnitt. Ein hellerer, gefilterter Standort und das Einkürzen langer Triebe knapp über einem Knoten fördern einen buschigeren Aufbau.

Muss Begonia 'Lucerna' gestützt werden?

Bei hohen Exemplaren kann eine Stütze sinnvoll sein, weil die Rohrtriebe kopflastig werden. Triebe locker anbinden, damit sie aufrecht bleiben und nicht eingeschnürt werden.

Wie wird Begonia 'Lucerna' gedüngt?

Von Frühjahr bis Spätsommer etwa alle drei bis vier Wochen mit einem ausgewogenen Flüssigdünger in halber Konzentration düngen. Im Winter und direkt nach dem Umtopfen die Düngung pausieren oder stark reduzieren.

Welche Schädlinge treten bei Begonia 'Lucerna' auf?

Möglich sind unter anderem Wollläuse, Blattläuse, Spinnmilben, Thripse und Schildläuse. Blattunterseiten und Triebknoten regelmäßig kontrollieren und zugelassene Mittel strikt nach Etikett anwenden.

Welche Krankheiten kann Begonia 'Lucerna' bekommen?

Bei Staunässe oder dauerhaft feuchtem Laub können Grauschimmel, Echter Mehltau sowie Stängel- und Wurzelfäule auftreten. Luftzirkulation, vorsichtiges Gießen und ein durchlässiges Substrat beugen vor.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Welches Substrat ist für Begonia 'Lucerna' geeignet?

Geeignet ist eine lockere, humose und gut drainierte Zimmerpflanzenerde, vorzugsweise torffrei und mit Perlite, Bims oder feiner Rinde vermischt. Schwere Gartenerde im Topf vermeiden.

Wann sollte man Begonia 'Lucerna' umtopfen?

Am besten im Frühjahr, wenn der Topf stark durchwurzelt ist oder das Gießwasser schlecht abläuft. Nur eine Topfgröße größer wählen, damit das Substrat nicht zu lange nass bleibt.

Wie groß sollte der Topf für Begonia 'Lucerna' sein?

Der Topf sollte stabil stehen und Abzugslöcher besitzen. Die Größe schrittweise erhöhen; ein übergroßes Gefäß hält zu viel Feuchtigkeit und erhöht das Fäulnisrisiko.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie vermehrt man Begonia 'Lucerna' durch Stecklinge?

10–15 cm lange Triebstecklinge mit mehreren Knoten schneiden, die unteren Blätter entfernen und in Wasser oder ein luftiges, leicht feuchtes Anzuchtsubstrat setzen. Warm und hell, aber ohne direkte Sonne aufstellen.

Wann ist die beste Zeit für Stecklinge?

Frühling und Sommer sind am günstigsten, weil die Pflanze dann aktiv wächst. Unter warmen Innenraumbedingungen können Stecklinge auch zu anderen Zeiten bewurzeln, meist jedoch langsamer.

Kann Begonia 'Lucerna' aus einem Blatt vermehrt werden?

Für diese Rohrbegonie sind Triebstecklinge mit Knoten deutlich zuverlässiger. Blatt- oder Blattstielstecklinge können gelegentlich funktionieren, sind aber weniger vorhersehbar.

Wie schneidet man Begonia 'Lucerna' zurück?

Lange Triebe knapp über einem gesunden Knoten einkürzen und schwache oder beschädigte Triebe entfernen. Die Triebspitzen regelmäßig zu schneiden, fördert die Verzweigung; nicht zu viel Laub auf einmal entfernen.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Begonia 'Lucerna' giftig für Katzen und Hunde?

Begonien gelten als potenziell giftig für Katzen und Hunde, besonders nach dem Verzehr unterirdischer Pflanzenteile. Speicheln, Erbrechen und Reizungen können auftreten; bei Aufnahme tierärztlichen Rat einholen.

Ist Begonia 'Lucerna' für Menschen giftig?

Die Pflanze ist nicht zum Verzehr geeignet und kann beim Kauen Mund und Magen reizen. Die sortenspezifische Datenlage ist begrenzt; bei Beschwerden, besonders bei Kindern, medizinischen Rat einholen.

Ist Begonia 'Lucerna' eine allergieauslösende Pflanze?

Die Blüten werden überwiegend von Insekten bestäubt, daher ist die Belastung durch luftgetragenen Pollen wahrscheinlich gering. Empfindliche Personen sollten nach dem Umgang die Hände waschen und bei Beschwerden den Kontakt vermeiden.

Kann Begonia 'Lucerna' im deutschen Garten überwintern?

Nein, die Sorte ist in Deutschland nicht zuverlässig winterhart. Sie sollte vor kalten Nächten ins Haus oder in ein frostfreies, helles Winterquartier gebracht werden.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Begonia 'Lucerna'?

Die Hauptblüte liegt meist zwischen Juni und August. Bei viel hellem, gefiltertem Licht und warmen Bedingungen kann sie im Innenraum länger oder außerhalb dieses Zeitraums blühen.

Warum blüht Begonia 'Lucerna' nicht?

Mögliche Ursachen sind Lichtmangel, zu kühle Bedingungen, noch nicht ausgereifter Wuchs oder ein zu starker Rückschnitt. Helleres indirektes Licht, gleichmäßige Wärme und maßvolle Düngung können die Blüte fördern.

Wie sehen die Blüten von Begonia 'Lucerna' aus?

Die Sorte bildet auffällige, hängende Rispen mit kleinen rosa bis rosaroten Einzelblüten. Die Blütenstände wirken besonders dekorativ neben dem silbergefleckten Laub.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

88 % – Sortenidentität und wesentliche Kulturmerkmale sind gut belegt; Wuchshöhe, Blütezeit und Empfindlichkeit variieren je nach Standort und Pflege.