Acer palmatum 'Nicholsonii' – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsDick BosCC BY-SA 4.0

Nicholsonii (Acer palmatum ‘Nicholsonii’)

Acer palmatum 'Nicholsonii'
Geschützter Gehölzrand, Solitärpflanzung, großer Kübel oder Bonsai Für aufmerksame Einsteiger geeignet; Standort und gleichmäßige Feuchte sind wichtig

Nicholsonii (Acer palmatum ‘Nicholsonii’) Kurzvorstellung

Acer palmatum 'Nicholsonii' ist ein charaktervoller Japanischer Ahorn mit ausladendem, etagenförmigem Wuchs und schmalen, scharf zugespitzten, siebenlappigen Blättern. Der Austrieb erscheint purpurrot, wird im Sommer sattgrün und färbt sich im Herbst häufig leuchtend karminrot. Am besten wächst die Sorte an einem geschützten Standort mit Morgen- oder gefilterter Sonne, Schutz vor austrocknendem Wind und einem Boden, der gleichmäßig feucht bleibt, ohne Staunässe zu bilden. Ausgewachsene Exemplare können etwa 4 bis 5 m hoch und breit werden.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieSapindaceae
GattungAcer
PflanzengruppeAhorn
PflanzentypSommergrüner, verholzender Baum
HerkunftKultivar von Acer palmatum, einer in Japan, Korea und Ostchina heimischen Art
Akzeptierter wissenschaftlicher NameAcer palmatum 'Nicholsonii'
Schnellüberblick

Nicholsonii (Acer palmatum ‘Nicholsonii’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfSonne bis Halbschatten
WasserbedarfGleichmäßig feucht, gut drainiert
WinterhärteWinterhart
BodenFeuchtigkeitsspeichernder, gut drainierter Lehmboden
GrößeEtwa 4–5 m, unter günstigen Bedingungen gelegentlich bis ungefähr 8 m × 4–8 m
BlüteFrühling
LuftfeuchtigkeitDurchschnittliche Außenluftfeuchte; vor heißem, austrocknendem Wind schützen
Boden-pHAcidic to mildly alkaline
NährstoffbedarfLeichte Düngung im Frühjahr
Mindesttemperatur−23 °C regelmäßig verträglich; kältere Lagen können Schutz erfordern
USDA-ZoneUSDA Zones 5–8; cultivar-specific performance may vary
WachstumsgeschwindigkeitMittel

Licht und Standort

Morgen- oder gefilterte Sonne beziehungsweise Halbschatten geben, besonders in heißen Sommerlagen. Ein geschützter Standort an der Ost- oder Nordseite ist oft günstig; westliche Lagen brauchen Schutz vor intensiver Nachmittagssonne und austrocknendem Wind. Zu viel Sonne oder Trockenheit kann zu Blattschäden führen, während tiefer Schatten die Färbung abschwächen und schwächeres Wachstum verursachen kann.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Tiefgründig wässern, sobald die obersten 5–8 cm des Bodens abzutrocknen beginnen, und überschüssiges Wasser ablaufen lassen. Neu gepflanzte Bäume während der ersten beiden Vegetationsperioden gleichmäßig feucht halten; nach dem Laubfall die Bewässerung reduzieren. Starken Wechsel zwischen Trockenheit und Überflutung vermeiden. Eine 5–8 cm dicke Mulchschicht hilft, Temperatur und Feuchte im Wurzelraum auszugleichen.

Boden und Substrat

Bevorzugt wird ein nährstoffreicher, feuchtigkeitsspeichernder, aber gut drainierter Lehmboden. In armen Böden kann organische Substanz eingearbeitet werden, ohne eine stark abweichende Pflanztasche zu schaffen. Die Art verträgt saure, neutrale und schwach alkalische Böden; verdichtete, dauerhaft nasse Böden und übermäßige Salzbelastung sind zu vermeiden.

Düngung

Im zeitigen Frühjahr zu Beginn des Wachstums sparsam düngen, bei geringer Bodenfruchtbarkeit mit einem ausgewogenen Langzeitdünger nach Packungsangabe. Ältere Bäume in gutem Boden benötigen oft keine regelmäßige Düngung. Starke Stickstoffgaben, Düngung im Spätsommer sowie das Düngen bei Trockenstress oder direkt nach dem Umpflanzen vermeiden.

Wachstum und Wuchsform

Ein sommergrüner, ausladender Kleinbaum, der eine etagenförmige Krone entwickelt und mit zunehmendem Alter breiter werden kann. In jungen Jahren lässt sich die Struktur vorsichtig erziehen, doch übermäßiger Schnitt zerstört den natürlichen Aufbau. Gleichmäßige Feuchtigkeit und ein geschützter Standort helfen, die Blattqualität zu erhalten und Blattrandnekrosen zu vermindern.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitFrühjahr oder Frühherbst
PflanztiefeWurzelansatz auf Höhe der Bodenoberfläche; Stamm nicht eingraben
Pflanzabstand4–6 m Abstand zu großen Bauwerken oder Nachbarbäumen

Im Frühjahr oder Frühherbst bei gemäßigten Temperaturen pflanzen. Der Wurzelansatz sollte auf Höhe der Bodenoberfläche oder geringfügig darüber liegen; der Stamm darf niemals tief eingegraben werden. Etwa 4–6 m Abstand zu großen Bauwerken oder Nachbarbäumen einplanen, damit sich die breite Krone entwickeln kann. Den Wurzelbereich mulchen, ohne den Stamm zu berühren, und während der Anwachszeit regelmäßig wässern.

Umtopfen

Kübelpflanzen im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb umtopfen und dabei nur eine Topfgröße größer wählen. Den Wurzelballen möglichst wenig stören, etwas äußeres Substrat erneuern, für große Abzugslöcher sorgen und nach dem Umtopfen gründlich wässern.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Benannte Sorten sollten zur Erhaltung ihrer Eigenschaften vegetativ vermehrt werden, am zuverlässigsten durch Veredelung auf Sämlingsunterlagen von Acer palmatum. Stecklinge aus weichen, diesjährigen Trieben können bei manchen Japanischen Ahornen gelingen, sind jedoch anspruchsvoll. Samen ergeben variable Nachkommen und sollten nicht als sortenechte 'Nicholsonii' verkauft werden.

Schnitt

Sparsam während der Winterruhe oder in einem geeigneten trockenen Zeitfenster im Sommer schneiden. Tote, sich kreuzende, beschädigte oder ungünstig stehende Äste entfernen und die natürliche Etagenstruktur bewahren. Kein Kappen, keine unnötig großen Schnittflächen und kein starker Schnitt während des kräftigen Saftstroms im Frühjahr.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Ausgepflanzte Bäume benötigen meist nur eine gründliche Bewässerung vor dem Winter und eine luftdurchlässige Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Junge Stämme vor Nagern schützen und Kübel nicht wiederholt dem Wechsel von Frost und Tauwetter aussetzen. Kübelpflanzen sind gefährdeter als ausgepflanzte Exemplare; den Topf besser an einem unbeheizten, geschützten Ort aufstellen, statt die Pflanze ins warme Haus zu holen.

Praktische Verwendung

Verwendung

Als Solitär, Akzent am Gehölzrand, Kübelpflanze für eine geschützte Terrasse oder als Bonsai verwenden. Der Zierwert beruht auf dem farbigen Frühjahrsaustrieb, der eleganten Blattform, dem etagenförmigen Astaufbau und der auffälligen Herbstfärbung. Eine kulinarische oder medizinische Nutzung ist hier nicht dokumentiert.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Die Blätter sind handförmig in sieben schmale, scharf zugespitzte Lappen geteilt und besitzen deutlich gesägte Ränder. Der Austrieb ist purpurrot, das Sommerlaub sattgrün und die Herbstfärbung kann leuchtend karminrot ausfallen. Der Baum entwickelt eine mehrstämmige, ausladende Silhouette mit eleganter, etagenförmiger Wirkung.

Blüte

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Blütenfarben
Purpurrot
Blütenform
Kleine Blüten in verzweigten BlütenständenBlütenform
DuftDuftlos
BlütengrößeWinzig

Die kleinen purpurrot gefärbten Blüten erscheinen im Frühjahr meist gleichzeitig mit dem Laubaustrieb. Sie sind eher unauffällig und werden von paarigen, geflügelten Spaltfrüchten abgelöst. Der genaue Blühzeitpunkt hängt von den Frühlingstemperaturen und der Region ab; in Deutschland ist meist April bis Mai zu erwarten, in kühleren Lagen später.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die kleinen Frühlingsblüten können von verschiedenen Generalisten unter den Insekten besucht werden; zuverlässige, sortenspezifische Besuchsdaten sind jedoch rar. Die Blüte ist ökologisch eher ein Nebenaspekt und nicht das wichtigste Ziermerkmal, daher wird die Attraktivität als gering eingestuft.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Zu beachten sind Anthraknose, Verticillium-Welke, Krebs und Holzfäule, besonders bei gestressten Bäumen oder länger feuchten Verletzungen. Für gute Luftzirkulation sorgen, Überkopfbewässerung vermeiden, stark befallene Pflanzenteile entfernen und die Bodenfeuchte gleichmäßig halten. Staunässe sowie Verletzungen an Stamm und Wurzeln vermeiden.

Schädlinge

Es können Blattläuse, Schildläuse, Borkenkäfer beziehungsweise andere Bohrer, Spinnmilben und gelegentlich Raupen auftreten. Neuaustrieb und Blattunterseiten kontrollieren, leichte Befälle abwaschen und Nützlinge schonen. Schildläuse oder Bohrer erst nach sicherer Bestimmung gezielt behandeln; Trockenstress und Stammverletzungen verschärfen häufig den Befall.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitKeine spezifische Giftigkeit dokumentiert; Datenlage begrenzt

Es liegen keine zuverlässigen Hinweise vor, dass Acer palmatum 'Nicholsonii' für Menschen oder Haustiere ein bedeutendes Gift darstellt. Übliche Gartenhygiene ist dennoch sinnvoll: Pflanzenteile nicht absichtlich verzehren lassen, Kinder beaufsichtigen und nach größeren Aufnahmen oder auffälligen Beschwerden ärztlichen beziehungsweise tierärztlichen Rat einholen.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch luftgetragenen Pollen
Typischer Zeitraum
Frühlingsblüte
Bestäubung / Pollen
Insektengetragener Pollen

Der Baum wird durch Insekten bestäubt und besitzt relativ kleine Blüten; deshalb gilt er gewöhnlich nicht als bedeutende Quelle für luftgetragenen Pollen. Eine individuelle Empfindlichkeit während der Frühjahrsblüte ist dennoch möglich, besonders wenn viele Ahorne gleichzeitig blühen.

Hunde Keine spezifische Giftigkeit dokumentiert
Katzen Keine spezifische Giftigkeit dokumentiert
Kinder Keine spezifische Giftigkeit dokumentiert
Betroffene Pflanzenteile Kein spezifisch giftiger Pflanzenteil dokumentiert
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Acer palmatum kommt an bewaldeten Hängen, Waldrändern und auf feuchten, aber gut drainierten Böden in Japan, Korea und Teilen Ostchinas vor. In Kultur bevorzugt die Pflanze kühle Wurzelbereiche, Schutz vor austrocknendem Wind und Klimate mit einer ausgeprägten Winterruhe.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Sorte wurde ursprünglich mit dem Namen Acer palmatum f. nicholsonii verbunden, der 1893 von Fritz von Schwerin veröffentlicht wurde.
Die schmalen, nach vorn gerichteten Lappen unterscheiden sie von breitblättrigeren Formen.
Als ursprünglicher Handelsname wurde Acer palmatum digitatum purpureum angegeben.
Das Laub wechselt von Purpurrot über Grün zu Karminrot im Herbst.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

28 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Acer palmatum 'Nicholsonii' ist eine sommergrüne Japanische-Ahorn-Sorte mit ausladendem Wuchs, schmalen, scharf zugespitzten Blattlappen, purpurrotem Frühjahrsaustrieb, grünen Sommerblättern und gelb- bis karminroter Herbstfärbung.

Wie groß wird Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Unter geeigneten Bedingungen kann Acer palmatum 'Nicholsonii' etwa 4,5 m hoch und breit werden, bleibt in Baumschulkultur jedoch oft jahrelang kleiner. Je nach Quelle wird eine ausgewachsene Spannweite von ungefähr 4 bis 8 m angegeben.

Ist Acer palmatum 'Nicholsonii' in Deutschland winterhart?

Acer palmatum 'Nicholsonii' gilt im Allgemeinen für USDA-Zonen 5 bis 9 als winterhart. Die tatsächliche Frostverträglichkeit hängt von Lage, Pflanzenalter, Winterwind und davon ab, ob der Baum im Boden oder im Kübel wächst.

Ist Acer palmatum 'Nicholsonii' ein Japanischer Ahorn?

Ja. Acer palmatum 'Nicholsonii' ist eine Sorte des Japanischen Ahorns. Sie wird außerdem der Matsumurae-Gruppe zugerechnet, die durch tief geteilte, gezähnte Blattlappen gekennzeichnet ist.

🌤️Umgebung und Standort

Wächst Acer palmatum 'Nicholsonii' in voller Sonne oder im Schatten?

Acer palmatum 'Nicholsonii' wächst in Sonne bis Halbschatten, wobei Halbschatten in heißen oder trockenen Lagen meist günstiger ist. Volle Sonne funktioniert, wenn der Boden gleichmäßig feucht bleibt und der Standort vor austrocknendem Wind geschützt ist.

Wo sollte ich Acer palmatum 'Nicholsonii' pflanzen?

Pflanzen Sie Acer palmatum 'Nicholsonii' an einen geschützten Platz mit gut drainiertem, feuchtigkeitsspeicherndem Boden und Schutz vor starker Nachmittagshitze oder Wind. Eine östliche oder nördliche Ausrichtung ist in wärmeren Regionen oft vorteilhaft.

Welche Erde braucht Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Acer palmatum 'Nicholsonii' bevorzugt einen feuchtigkeitsspeichernden, gut drainierten Lehmboden. Auch Lehm-, Sand- oder Tonboden ist möglich, wenn der Wasserabzug stimmt und der Wurzelbereich nicht wiederholt austrocknet.

Welchen pH-Wert bevorzugt Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Acer palmatum 'Nicholsonii' kann in saurem, neutralem oder schwach alkalischem Boden wachsen, sofern dieser fruchtbar und gut drainiert ist. Den pH-Wert sollte man nur nach einem Bodentest und bei tatsächlichem Bedarf verändern.

💧Pflege und Probleme

Wie oft muss ich Acer palmatum 'Nicholsonii' gießen?

Gießen Sie Acer palmatum 'Nicholsonii' gründlich, sobald die obersten 5–8 cm Erde abzutrocknen beginnen, besonders in den ersten beiden Vegetationsperioden. Bei Hitze und Trockenheit häufiger wässern, aber keine Staunässe zulassen.

Wie verhindere ich Blattscorch bei Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Gleichmäßige Bodenfeuchte, eine 5–8 cm dicke Mulchschicht aus organischem Material und Schutz vor heißem, austrocknendem Wind helfen gegen Blattscorch. Besonders wahrscheinlich ist er bei voller Sonne in Verbindung mit Trockenheit, Hitze oder einem ungeschützten Standort.

Warum werden die Blätter von Acer palmatum 'Nicholsonii' braun?

Braune Blattränder werden häufig durch Trockenheit, heißen Wind, zu viel Sonne oder Wurzelstress verursacht. Prüfen Sie zuerst Bodenfeuchte und Drainage und verzichten Sie während Hitze- oder Wasserstress auf Dünger.

Braucht Acer palmatum 'Nicholsonii' Dünger?

In ausreichend fruchtbarem Boden benötigt Acer palmatum 'Nicholsonii' meist wenig Dünger. Bei schwachem Wachstum kann im zeitigen Frühjahr nach Ausschluss von Trockenheit, Staunässe oder Wurzelschäden ein leichter ausgewogener Langzeitdünger gegeben werden.

Welche Schädlinge befallen Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Möglich sind Blattläuse, Raupen, Gallmilben und Schildläuse. Kontrollieren Sie Neuaustrieb und Blattunterseiten und wählen Sie bei merklichem Schaden die schonendste notwendige Maßnahme.

Welche Krankheiten können Acer palmatum 'Nicholsonii' befallen?

Mögliche Probleme sind Blattscorch, Verticillium-Welke und Hallimasch, auch wenn gesunde Bäume am passenden Standort seltener schwer erkranken. Gute Drainage, vorsichtiges Gießen sowie der Schutz von Wurzeln und Stamm senken das Risiko.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann ist die beste Pflanzzeit für Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Pflanzen Sie Acer palmatum 'Nicholsonii' im Frühjahr oder Herbst, wenn die Temperaturen gemäßigt und die Bodenfeuchte zuverlässig sind. In Regionen mit mildem Herbst ist die Herbstpflanzung oft günstig; bei strengen Wintern ist das Frühjahr sicherer.

Wie pflanze ich Acer palmatum 'Nicholsonii' ins Freiland?

Heben Sie ein Loch aus, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen, aber nicht tiefer ist. Setzen Sie den Baum mit der ursprünglichen Erdoberfläche leicht über dem umgebenden Boden ein, füllen Sie mit Aushub auf und wässern Sie gründlich. Mulch darf den Stamm nicht berühren.

Kann Acer palmatum 'Nicholsonii' im Kübel wachsen?

Acer palmatum 'Nicholsonii' kann als junger Baum in einem großen Kübel wachsen, langfristig ist wegen des ausladenden Wuchses jedoch die Freilandpflanzung besser. Einen Topf mit Abzugslöchern verwenden und im Sommer die Feuchtigkeit häufig kontrollieren.

Kann ich Acer palmatum 'Nicholsonii' als Bonsai kultivieren?

Ja, Acer palmatum 'Nicholsonii' lässt sich als Bonsai kultivieren, besonders aus geeignetem Baumschulmaterial oder vegetativ vermehrten Pflanzen. Der relativ kräftige Wuchs und das attraktive Saisonlaub sind vorteilhaft, doch Veredelungsstellen und Aststruktur müssen sorgfältig ausgewählt werden.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie wird Acer palmatum 'Nicholsonii' vermehrt?

Acer palmatum 'Nicholsonii' wird gewöhnlich durch Veredelung, Absenker oder Weichholzstecklinge vermehrt. Samen erhalten die benannte Sorte nicht zuverlässig, da Sämlinge vom Mutterbaum abweichen können.

Kann ich Acer palmatum 'Nicholsonii' aus Samen ziehen?

Einen Japanischen Ahorn kann man aus Samen ziehen, doch die Sämlinge bleiben voraussichtlich nicht sortenecht zu Acer palmatum 'Nicholsonii'. Zur Erhaltung der Sorteneigenschaften sind Veredelung, Absenker oder erfolgreiche Stecklinge erforderlich.

Lässt sich Acer palmatum 'Nicholsonii' über Stecklinge vermehren?

Acer palmatum 'Nicholsonii' kann aus Weichholzstecklingen vermehrt werden, wobei die Erfolgsquote schwanken kann und die Veredelung in Baumschulen zuverlässiger ist. Gesunde diesjährige Triebe unter sauberen, feuchten Bedingungen in ein gut drainiertes Bewurzelungssubstrat stecken.

Wann sollte ich Acer palmatum 'Nicholsonii' schneiden?

Schneiden Sie Acer palmatum 'Nicholsonii' vom Spätherbst bis zur Mitte des Winters, wenn der Baum ruht und die Aststruktur gut sichtbar ist. Entfernen Sie tote, beschädigte, sich kreuzende oder ungünstig stehende Äste und bewahren Sie die natürliche Ausbreitungsform.

Wie viel Schnitt benötigt Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Acer palmatum 'Nicholsonii' benötigt im Allgemeinen nur einen leichten Erziehungsschnitt. Regelmäßig starker Rückschnitt kann die natürliche Form zerstören, schwaches Wachstum fördern und Stress oder Saftaustritt verstärken.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Acer palmatum 'Nicholsonii' für Menschen oder Haustiere giftig?

Für Acer palmatum 'Nicholsonii' ist keine spezifische Giftigkeit dokumentiert, die Datenlage zu dieser exakten Sorte ist jedoch begrenzt. Lassen Sie Menschen oder Tiere keine Zierpflanzenteile verzehren und wenden Sie sich bei Beschwerden nach einer Aufnahme an medizinisches oder tierärztliches Fachpersonal.

🌸Blüte und Besonderheiten

Hat Acer palmatum 'Nicholsonii' Blüten?

Acer palmatum 'Nicholsonii' bildet im Frühjahr kleine, unauffällige Blüten, die nicht das wichtigste Ziermerkmal sind. Die Sorte wird vor allem wegen des rötlichen Frühjahrsaustriebs, der grünen Sommerblätter und der farbigen Herbstfärbung kultiviert.

Welche Farbe haben die Blätter von Acer palmatum 'Nicholsonii' im Frühjahr?

Die jungen Blätter von Acer palmatum 'Nicholsonii' treiben purpurrot aus, oft mit einem deutlichen Rot- oder Bronzeton. Im Sommer reifen sie gewöhnlich zu oliv- bis sattgrünem Laub aus.

Welche Herbstfärbung hat Acer palmatum 'Nicholsonii'?

Acer palmatum 'Nicholsonii' kann im Herbst gelbe, orangefarbene und leuchtend karminrote Töne entwickeln. Das genaue Farbspiel hängt von Herbsttemperaturen, Licht, Feuchtigkeit und der örtlichen Vegetationsperiode ab.

Verliert Acer palmatum 'Nicholsonii' im Winter seine Blätter?

Ja. Acer palmatum 'Nicholsonii' ist sommergrün und verliert die Blätter im Herbst oder frühen Winter. Die kahlen Zweige bleiben in Winterruhe, bis im Frühjahr neues Laub austreibt.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

86 % – sortenspezifische Daten für Deutschland sind begrenzt; mehrere Angaben beruhen auf abgeglichenen Daten zur Art.