Storchschnabel ‘Mavis Simpson’ (Geranium 'Mavis Simpson') – PflanzenfotoKI-generierte Illustration

Storchschnabel ‘Mavis Simpson’ (Geranium ‘Mavis Simpson’)

Geranium 'Mavis Simpson'
An den vorderen Beetrand, an Wege, auf Böschungen, in Kies- und Steingärten, an lichte Gehölzränder oder in breite Kübel setzen. Die locker überhängenden Triebe dürfen zwischen benachbarten Stauden hindurchwachsen. In heißen, trockenen Innenhoflagen ist leichter Nachmittagsschatten hilfreich. Ja, bei durchlässigem Boden und ausreichender Wasserversorgung im Anwuchsjahr

Storchschnabel ‘Mavis Simpson’ (Geranium ‘Mavis Simpson’) Kurzvorstellung

Der Storchschnabel ‘Mavis Simpson’ ist eine niedrig wachsende, ausbreitende Staude mit weich behaartem, graugrünem und tief gelapptem Laub. Von spätem Frühjahr bis in den Herbst erscheinen schalenförmige, rosafarbene Blüten mit dunkler Aderung und hellem Zentrum. Die pflegeleichte Sorte eignet sich als Bodendecker für sonnige bis halbschattige Beete, Steingärten, Gehölzränder und größere Kübel. In Deutschland ist sie meist winterhart, benötigt in rauen Lagen und im Topf jedoch Schutz.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieGeraniaceae
GattungGeranium
PflanzengruppeStorchschnäbel
PflanzentypAusdauernde, krautige Storchschnabel-Sorte
HerkunftGärtnerische Hybride mit nicht abschließend geklärter Elternschaft; häufig mit Geranium × riversleaianum in Verbindung gebracht
Akzeptierter wissenschaftlicher NameGeranium 'Mavis Simpson'
Schnellüberblick

Storchschnabel ‘Mavis Simpson’ (Geranium ‘Mavis Simpson’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfSonne bis Halbschatten
WasserbedarfMäßig gießen; nach dem Einwachsen weniger, bei Sommerdürre zusätzlich wässern
WinterhärteWinterhart, in rauen Lagen und im Kübel schützen
BodenDurchlässiger Lehm-, Sand-, Kalk- oder humusreicher Gartenboden
Größeetwa 20–30 cm × etwa 60–90 cm, unter günstigen Bedingungen auch breiter
BlüteSpätes Frühjahr bis Herbst
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchte genügt. In feuchten Regionen auf gute Luftzirkulation und ausreichend Abstand achten; Besprühen ist nicht nötig.
Boden-pHsauer, neutral oder alkalisch
NährstoffbedarfLeichte jährliche Düngung
MindesttemperaturEtwa −15 bis −23 °C unter günstigen Bedingungen; die tatsächliche Grenze variiert
USDA-ZoneEtwa deutsche Winterhärtezonen 6 bis 8; in geschützten, milden Lagen teils auch darüber hinaus. Die tatsächliche Winterfestigkeit hängt von Boden, Nässe, Exposition und Mikroklima ab.
Wachstumsgeschwindigkeitmittel; erreicht die endgültige Größe meist innerhalb von 2–5 Jahren

Licht und Standort

Sonne bis Halbschatten. In den meisten deutschen Regionen fördert ein sonniger, nicht zu heißer Standort die Blüte. An sehr heißen, trocken reflektierenden Plätzen ist leichter Nachmittagsschatten sinnvoll. Zu wenig Licht führt zu lockerem Wuchs und weniger Blüten.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Im ersten Standjahr tiefgründig gießen, sobald die obere Bodenschicht abgetrocknet ist. Eingewachsene Pflanzen zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen lassen, bei längerer Sommerdürre aber zusätzlich versorgen. Im Kübel häufiger kontrollieren. Möglichst an der Basis gießen und das dichte Laub nicht regelmäßig benetzen.

Boden und Substrat

Ideal ist ein mäßig nährstoffreicher, durchlässiger Gartenboden. Lehm, Sand, kalkhaltige Böden und humusreiche Erde sind geeignet, sofern Staunässe vermieden wird. In schweren Böden verbessert eingearbeiteter Kompost oder Splitt die Drainage. Eine gezielte pH-Korrektur ist normalerweise nicht erforderlich.

Düngung

Im Frühjahr zum Austrieb eine dünne Kompostgabe oder einen milden, organischen Langzeitdünger ausbringen. Starke Stickstoffgaben vermeiden, da sie weiches Laub und weniger Blüten fördern können. Nicht düngen, wenn die Pflanze stark trocken, frisch geteilt oder in Winterruhe ist.

Wachstum und Wuchsform

Die Sorte bildet einen niedrigen, teppichartigen Wuchs mit kriechend bis überhängenden Trieben. Sie ist ausreichend wüchsig für eine flächige Wirkung, ohne gewöhnlich aggressiv zu werden. Wird das Zentrum nach einigen Jahren dicht oder lückig, hilft Teilen und Verjüngen.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitFrühjahr oder früher Herbst
PflanztiefeKrone bündig mit der Bodenoberfläche pflanzen; nicht tiefer setzen
Pflanzabstand45–75 cm, je nach gewünschter Flächendeckung und Luftzirkulation

Im deutschen Garten ist die Pflanzung im Frühjahr oder frühen Herbst günstig. Die Krone bündig mit der Bodenoberfläche setzen und nicht mit Erde bedecken. Nach dem Pflanzen gründlich wässern und im ersten Jahr gleichmäßig feucht halten. Nasse, verdichtete Standorte vermeiden.

Umtopfen

Kübelpflanzen im Frühjahr umtopfen, sobald der Wurzelballen stark durchwurzelt ist oder das Substrat verdichtet. Einen nur wenig größeren, breiten Topf mit torffreier, strukturstabiler Pflanzerde und mineralischem Zuschlag verwenden. Nach dem Umtopfen gründlich angießen und einige Tage vor heißer Nachmittagssonne schützen.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Etablierte Pflanzen im Frühjahr oder frühen Herbst teilen. Dazu bewurzelte Teilstücke mit gesunder Krone abtrennen und sofort neu pflanzen. Basale Stecklinge können im frühen bis mittleren Frühjahr mit gleichmäßig feuchtem, durchlässigem Vermehrungssubstrat bewurzelt werden. Da es sich um eine benannte Sorte handelt, ist vegetative Vermehrung zuverlässiger als Aussaat.

Schnitt

Verblühte Stängel und unansehnliches älteres Laub nach der ersten Blüte zurücknehmen. Bei einem unordentlichen oder mehltaugeschädigten Bestand ist nach der Blüte ein Rückschnitt bis nahe an die Basis möglich; anschließend bei Trockenheit wässern. Abgestorbenes Laub im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr entfernen.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Im Freiland kann die Krone in den meisten deutschen Regionen im Boden bleiben. Nach dem Abkühlen des Bodens eine dünne, luftige Mulchschicht aufbringen, aber kein nasses Material direkt an die Krone häufen. In rauen oder exponierten Lagen mit trockenem Laub oder Reisig schützen. Kübel an eine geschützte Hauswand stellen und den Topf gegen Durchfrieren isolieren.

Praktische Verwendung

Verwendung

Geeignet als niedriger Bodendecker, Einfassung, Vordergrundstaude, Steingartenpflanze, für naturnahe und cottageartige Pflanzungen sowie für breite Kübel. Die offenen Blüten bieten Insekten Nahrung. Die Sorte ist eine Zierpflanze und nicht für kulinarische oder medizinische Verwendung vorgesehen.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Niedrige, ausbreitende Staude mit überhängenden Trieben und einem teppichartigen Grundbestand. Die tief gelappten, weich behaarten Blätter wirken graugrün bis silbrig; darüber erscheinen lockere Büschel zart rosafarbener Blüten mit dunkler Aderung.

Blüte

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Blütenfarben
Schalenrosa bis Rosé mit dunkleren violettrosa Adern und hellem Zentrum
Blütenform
Fünfblättrige, schalenförmige Blüten in lockeren TrugdoldenBlütenform
DuftNicht auffällig duftend
BlütengrößeEtwa 3–4 cm Durchmesser

Die fünfblättrigen, schalenförmigen Blüten stehen in lockeren Trugdolden über dem Laub. Ihre Farbe reicht von zartem Schalenrosa bis Rosé, oft mit dunkleren violettrosa Adern und hellem Zentrum. In Deutschland beginnt die Blüte meist im Mai oder Juni und kann bis September oder Oktober anhalten; Hitze oder Trockenstress können eine Pause verursachen.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die offenen Blüten sind für Bienen, Schmetterlinge und andere blütenbesuchende Insekten zugänglich. Die lange Blütezeit macht die Sorte für naturnahe Beete interessant. Eine bestimmte bestäubende Insektenart lässt sich für diese Sorte nicht zuverlässig festlegen.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Bei dichter, schlecht durchlüfteter Bepflanzung können Echter und Falscher Mehltau auftreten. Möglichst bodennah gießen, übermäßige Stickstoffgaben vermeiden und stark befallene Blätter entfernen. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verbessert den Luftaustausch.

Schädlinge

Gelegentlich können Dickmaulrüssler, Zikaden oder Raupen von Blattwespen Schäden verursachen. Typisch sind gekerbte Blattränder, Fraßspuren oder verformter Austrieb. Pflanzen regelmäßig kontrollieren und kleine Befälle von Hand entfernen. Pflanzenschutzmittel nur bei anhaltendem, relevantem Schaden und nach den in Deutschland geltenden Vorgaben einsetzen.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitKeine sortenspezifische Einstufung etabliert

Für Geranium ‘Mavis Simpson’ liegt keine belastbare, sortenspezifische Giftigkeitsklassifizierung vor. Angaben zu sogenannten Geranien beziehen sich zudem häufig auf Pelargonium und nicht auf echte Storchschnäbel. Die Pflanze vorsichtshalber nicht verzehren; bei Beschwerden nach Aufnahme ärztlichen oder tierärztlichen Rat einholen.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch luftgetragenen Pollen
Typischer Zeitraum
Spätes Frühjahr bis Herbst während der Blüte
Bestäubung / Pollen
Insektenassoziierter Blütenpollen; nicht in größeren Mengen windverbreitet

Der Storchschnabel wird durch Insekten bestäubt und gilt nicht als auffällige Windpollenquelle. Sortenspezifische Messungen zur Allergenität liegen jedoch nicht vor. Personen mit ausgeprägter Pollenempfindlichkeit sollten ihre individuelle Reaktion beachten und während akuter Beschwerden den direkten Kontakt mit Blüten vermeiden.

Hunde Keine sortenspezifischen Belege für eine Giftigkeit gefunden. Hunde dennoch nicht an der Pflanze kauen lassen und bei Symptomen nach Aufnahme eine Tierarztpraxis kontaktieren.
Katzen Keine sortenspezifischen Belege gefunden. Katzen vom Kauen abhalten und bei Beschwerden nach Aufnahme tierärztlichen Rat einholen.
Kinder Keine sortenspezifischen Giftigkeitsdaten festgestellt. Kleine Kinder sollten Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Betroffene Pflanzenteile Kein bestimmter giftiger Pflanzenteil nachgewiesen; vorsichtshalber keine Pflanzenteile verzehren lassen.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Geranium ‘Mavis Simpson’ ist eine gärtnerische Züchtung und keine Wildpflanze mit einem einzelnen natürlichen Verbreitungsgebiet. Sie ist an gemäßigte Gartenbedingungen angepasst und wächst in Deutschland am besten in offenem, gut drainiertem Boden bei Sonne oder lichtem Halbschatten.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Die Sorte wurde mit dem RHS Award of Garden Merit ausgezeichnet.
Das Laub ist weich behaart und graugrün bis silbrig.
Die rosafarbenen Blüten zeigen häufig dunklere Adern.
Die Sorte eignet sich als niedriger Bodendecker.
Die Blüte kann sich bis in den Herbst erstrecken.
Die genaue Hybridzuordnung ist nicht abschließend geklärt.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

33 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Wie wird Geranium ‘Mavis Simpson’ auf Deutsch genannt?

Die dokumentierte deutsche Bezeichnung ist Storchschnabel ‘Mavis Simpson’. Der wissenschaftliche Name bleibt Geranium 'Mavis Simpson'.

Wie groß wird der Storchschnabel ‘Mavis Simpson’?

Er wird meist etwa 20–30 cm hoch und breitet sich ungefähr 60–90 cm aus. Die überhängenden Triebe können unter günstigen Bedingungen weiter reichen.

Ist ‘Mavis Simpson’ ein winterharter Storchschnabel?

Ja, die Sorte ist in Deutschland meist winterhart. In rauen, exponierten Lagen, bei Winternässe und im Kübel ist zusätzlicher Schutz sinnvoll.

Ist der Storchschnabel ‘Mavis Simpson’ immergrün?

Er ist in milden Regionen oft halbimmergrün. Nach stärkerem Frost kann das Laub einziehen oder unansehnlich werden, während die Krone im Boden überdauert.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht ‘Mavis Simpson’?

Am besten wächst die Sorte in Sonne bis Halbschatten. In sehr heißen Lagen ist Morgensonne mit leichtem Schatten am Nachmittag günstig.

Welcher Boden ist geeignet?

Geeignet ist ein mäßig nährstoffreicher, gut durchlässiger Gartenboden. Lehm, Sand, Kalkboden und humusreiche Erde funktionieren, wenn keine Staunässe entsteht.

Verträgt ‘Mavis Simpson’ Lehmboden?

Ja, sofern überschüssiges Wasser ablaufen kann. Schwere Böden sollten vor der Pflanzung mit Kompost und gegebenenfalls mineralischem Material verbessert werden.

Ist der Storchschnabel trockenheitsverträglich?

Nach dem Einwachsen verträgt er zeitweise trockene Erde. Bei längerer Sommerdürre und in Kübeln sollte dennoch gründlich gewässert werden.

Eignet sich die Sorte für heiße, feuchte Regionen?

Sie kann dort wachsen, blüht bei starker Sommerhitze aber vorübergehend weniger und ist anfälliger für Blattkrankheiten. Gute Drainage, Luftbewegung und etwas Nachmittagsschatten helfen.

💧Pflege und Probleme

Wie oft muss ‘Mavis Simpson’ gegossen werden?

Im ersten Standjahr gießen, sobald die obere Bodenschicht abgetrocknet ist. Eingewachsene Pflanzen mäßig versorgen und nur bei längerer Trockenheit zusätzlich wässern.

Warum welkt mein Storchschnabel in der Sonne?

Häufig sind Hitze, noch nicht ausreichend eingewachsene Wurzeln oder trockener Boden die Ursache. Bodenfeuchte prüfen, bei Bedarf durchdringend gießen und in heißen Lagen Nachmittagsschatten geben.

Sollte man ‘Mavis Simpson’ zurückschneiden?

Ja, verblühte Stängel und müdes Laub können nach der ersten Blüte entfernt werden. Bei Bedarf ist nach der Blüte auch ein kräftiger Rückschnitt bis nahe an die Basis möglich.

Muss man die Blüten ausputzen?

Das Ausputzen verbessert das Erscheinungsbild und kann eine weitere Blüte fördern. Verblühte Stängel in den Laubbereich zurückschneiden, ohne gesundes Laub unnötig zu entfernen.

Welche Krankheiten treten auf?

Bei feuchter, dichter Bepflanzung können Echter oder Falscher Mehltau auftreten. Bodennah gießen, für Luftbewegung sorgen und stark befallene Blätter entfernen.

Welche Schädlinge können auftreten?

Gelegentlich kommen Dickmaulrüssler, Zikaden oder Blattwespenlarven vor. Pflanzen regelmäßig kontrollieren und Pflanzenschutzmittel nur bei anhaltendem relevantem Schaden sowie nach deutscher Zulassung einsetzen.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann pflanzt man ‘Mavis Simpson’ in Deutschland?

Günstig sind das Frühjahr und der frühe Herbst. In kalten Regionen bietet eine Frühjahrspflanzung mehr Zeit zum Einwurzeln vor dem Winter.

Wie weit sollte man die Pflanzen auseinander setzen?

Ein Abstand von etwa 45–75 cm ist sinnvoll. Für eine schnellere Fläche kann enger gepflanzt werden, sofern die Luftzirkulation erhalten bleibt.

Kann ‘Mavis Simpson’ im Kübel wachsen?

Ja, sie eignet sich für einen breiten Kübel mit Abzugslöchern und durchlässiger, torffreier Pflanzerde. Im Winter muss der Wurzelballen vor starkem Durchfrieren geschützt werden.

Eignet sich die Sorte als Bodendecker?

Ja. Die niedrigen, überhängenden Triebe schließen kleinere offene Flächen, wirken am Beetrand und können unter lichten Sträuchern zwischen anderen Stauden hindurchwachsen.

Passt ‘Mavis Simpson’ in einen Steingarten?

Ja, wenn der Standort sonnig bis leicht halbschattig und gut drainiert ist. Die Triebe können über Steine hängen, sollten aber nicht dauerhaft in nasser Erde liegen.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie vermehrt man den Storchschnabel ‘Mavis Simpson’?

Am zuverlässigsten durch Teilung im Frühjahr oder frühen Herbst. Auch basale Stecklinge im Frühjahr sind möglich; für sortenechte Pflanzen ist vegetative Vermehrung vorzuziehen.

Kann man ‘Mavis Simpson’ aus Samen ziehen?

Das ist nicht die bevorzugte Methode, weil benannte Sorten aus Samen nicht zuverlässig sortenecht fallen. Teilung oder Stecklinge liefern gleichmäßigere Nachkommen.

Breitet sich die Sorte aggressiv aus?

Sie breitet sich durch überhängende Triebe aus, gilt aber gewöhnlich als gut kontrollierbare, nicht invasive Zierstaude. Überlange Triebe können einfach zurückgenommen werden.

Wann sollte man die Pflanze teilen?

Am besten im Frühjahr beim Austrieb oder im frühen Herbst. Teilstücke mit gesunder Krone und Wurzeln sofort neu pflanzen und gleichmäßig feucht halten.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist ‘Mavis Simpson’ giftig für Hunde oder Katzen?

Eine belastbare, sortenspezifische Giftigkeitseinstufung liegt nicht vor. Haustiere vorsichtshalber nicht daran kauen lassen und bei Beschwerden nach Aufnahme eine Tierarztpraxis kontaktieren.

Ist der Storchschnabel für Kinder unbedenklich?

Für diese Sorte wurden keine spezifischen Giftigkeitsdaten festgestellt. Wie bei jeder Zierpflanze sollten Kinder keine Blätter, Blüten oder andere Pflanzenteile verzehren.

Ist ‘Mavis Simpson’ essbar oder medizinisch nutzbar?

Nein, die Sorte ist als Zierpflanze vorgesehen und nicht für Küche oder Hausmedizin. Pflanzenteile vorsichtshalber nicht verzehren.

Verursacht ‘Mavis Simpson’ viele Pollenallergien?

Der insektenbestäubte Storchschnabel gilt nicht als auffällige Windpollenquelle. Sortenspezifische Allergiedaten fehlen jedoch, daher sollten empfindliche Personen ihre individuelle Reaktion beachten.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Geranium ‘Mavis Simpson’?

In Deutschland beginnt die Blüte meist im Mai oder Juni und kann bis September oder Oktober dauern. Bei großer Sommerhitze kann sie vorübergehend nachlassen.

Welche Blütenfarbe hat die Sorte?

Die Blüten sind schalenrosa bis roséfarben, oft mit dunkleren violettrosa Adern und einem hellen Zentrum. Sie werden ungefähr 3–4 cm breit.

Wie bringt man ‘Mavis Simpson’ stärker zum Blühen?

Für ausreichend Sonne, durchlässigen Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit während des Anwachsens sorgen. Verblühtes entfernen und starke Stickstoffdüngung vermeiden.

Zieht ‘Mavis Simpson’ Bestäuber an?

Ja, die offenen Blüten werden von Bienen, Schmetterlingen und anderen blütenbesuchenden Insekten besucht. Die lange Blütezeit ist besonders für naturnahe Beete nützlich.

Warum blüht mein Storchschnabel nicht?

Mögliche Ursachen sind zu wenig Licht, Trockenstress, Staunässe, starke Hitze oder eine übermäßige Stickstoffdüngung. Standort, Drainage und Wasserversorgung prüfen und verblühte Triebe regelmäßig entfernen.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

90 % bei den gärtnerischen Grundeigenschaften; 70 % bei genauer Hybridabstammung und Giftigkeit