Thunberg-Berberitze 'Concorde' (Berberis thunbergii 'Concorde') – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsPhoto by David J. StangCC BY-SA 4.0

Thunberg-Berberitze ‘Concorde’ (Berberis thunbergii ‘Concorde’)

Berberis thunbergii 'Concorde'
Sonniges Beet, Vorgarten, niedrige frei wachsende Hecke, Steingarten oder großer Kübel. Wegen der Dornen nicht direkt an häufig genutzte Wege, Sitzplätze oder Spielflächen pflanzen. Für Einsteiger geeignet, wenn der Boden gut drainiert und der Umgang mit den Dornen vorsichtig erfolgt.

Thunberg-Berberitze ‘Concorde’ (Berberis thunbergii ‘Concorde’) Kurzvorstellung

Berberis thunbergii 'Concorde' ist eine kompakte, sommergrüne Zierberberitze mit dichtem, rundlichem Wuchs und auffallend samtig dunkelpurpurrotem Laub. Im Mai und Juni erscheinen kleine gelbe Blüten, später können leuchtend rote Beeren folgen. Der robuste, dornige Kleinstrauch eignet sich für sonnige Beete, niedrige frei wachsende Hecken, Steingärten und größere Kübel. Die Früchte sollten ausschließlich als Zierschmuck betrachtet und nicht verzehrt werden.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieBerberidaceae
GattungBerberis
PflanzengruppeBerberitzen
PflanzentypSommergrüner, dorniger Zierstrauch
HerkunftGartenbauliche Sorte der aus Japan stammenden Berberis thunbergii; 'Concorde' wurde in den USA selektiert.
Akzeptierter wissenschaftlicher NameBerberis thunbergii 'Concorde'
Schnellüberblick

Thunberg-Berberitze ‘Concorde’ (Berberis thunbergii ‘Concorde’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfSonne bis lichter Halbschatten
WasserbedarfDurchschnittlicher Wasserbedarf
WinterhärteWinterhart in Deutschland; Kübelpflanzen benötigen zusätzlichen Wurzelschutz.
BodenGut durchlässiger Lehm-, Sand-, Ton- oder mäßig kalkhaltiger Gartenboden
GrößeMeist etwa 45–60 cm; im deutschen Handel und bei günstigen Bedingungen teils bis etwa 80 cm × Meist etwa 60–90 cm, unter günstigen Bedingungen teils breiter
BlüteMai bis Juni
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchte in Deutschland reicht aus; zusätzliches Besprühen ist nicht erforderlich.
Boden-pHSauer bis alkalisch toleriert; neutral bis leicht sauer ist meist unproblematisch.
NährstoffbedarfIm Frühjahr sparsam düngen
MindesttemperaturEtwa −30 °C bei gut eingewachsenen Pflanzen; Standortunterschiede möglich.
USDA-ZoneEtwa USDA 4–8; in Deutschland in der Regel gut winterhart, abhängig von Standort und Herkunft.
WachstumsgeschwindigkeitLangsam bis mittel; im deutschen Handel teils als normalwachsend beschrieben.

Licht und Standort

Für die intensivste Purpurfärbung, den besten Fruchtansatz und eine kräftige Blüte möglichst vollsonnig pflanzen. Heller Halbschatten wird toleriert, kann das Laub aber grüner und den Wuchs lockerer werden lassen. Ost-, Süd- und Westlagen sind geeignet; auf sehr heißen, trockenen, reflektierenden Standorten kann das Laub leiden.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Im ersten Standjahr gründlich wässern, sobald die obere Bodenschicht abgetrocknet ist. Danach zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen lassen. Bei längerer Sommerhitze und Trockenheit zusätzlich gießen, besonders im Kübel. Dauerhaft nasse Erde vermeiden.

Boden und Substrat

Normale, gut durchlässige Gartenböden sind geeignet. Sandige, lehmige, humose und mäßig kalkhaltige Böden werden toleriert, sofern keine Staunässe auftritt. Schwere Böden vor der Pflanzung mit Kompost und mineralischem Strukturmaterial verbessern.

Düngung

Im zeitigen Frühjahr eine dünne Kompostschicht oder einen ausgewogenen Langzeitdünger nach Packungsangabe ausbringen. Übermäßiger Stickstoff fördert weiches, lockeres Wachstum und kann die kompakte Form beeinträchtigen. Keine Düngung bei Trockenstress, unmittelbar nach dem Umpflanzen oder während der Winterruhe.

Wachstum und Wuchsform

Die Sorte bildet einen dichten, niedrigen, rundlichen bis kuppelförmigen Strauch. Der Aufbau ist eher kompakt; je nach Standort und Schnitt kann sie in Deutschland größer werden als typische internationale Sortenangaben. Die Dornen erschweren Pflegearbeiten.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitFrühling oder Herbst bei frostfreiem, nicht vernässtem Boden
PflanztiefeIn gleicher Tiefe wie im Anzuchttopf pflanzen; der Wurzelansatz bleibt ebenerdig.
PflanzabstandEtwa 60–90 cm bei einer lockeren, niedrigen Pflanzung; für eine dichtere Reihe je nach gewünschter Wirkung etwa 50–70 cm.

Im Frühjahr oder Herbst pflanzen, sofern der Boden frostfrei und nicht vernässt ist. Den Wurzelballen in gleicher Tiefe wie im Anzuchttopf setzen; der Wurzelansatz bleibt auf Höhe der Bodenoberfläche. Nach dem Pflanzen gründlich wässern und mit einer dünnen Mulchschicht abdecken, ohne den Pflanzenfuß zu bedecken.

Umtopfen

Bei Kübelhaltung im zeitigen Frühjahr umtopfen, bevor der neue Austrieb kräftig einsetzt. Ein nur wenig größerer Topf und ein durchlässiges Pflanzsubstrat sind ausreichend; Staunässe im Untersetzer vermeiden.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Zur sortenechten Vermehrung im Sommer halbverholzte oder weichere Stecklinge verwenden. Aussaat erhält die Merkmale von 'Concorde' nicht zuverlässig.

Schnitt

Nur bei Bedarf im Spätwinter oder direkt nach der Blüte schneiden. Tote, beschädigte, sich kreuzende oder aus der Form wachsende Triebe entfernen. Hecken nach der Blüte leicht nachformen. Wegen der Dornen feste Handschuhe und lange Ärmel tragen; starke Rückschnitte können die nächste Blüte und den Fruchtschmuck vermindern.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Ausgepflanzte Exemplare sind in Deutschland meist ausreichend winterhart. Bei Kübelpflanzen den Topf vor starkem Durchfrieren schützen, zum Beispiel mit Jute oder isolierendem Material, und an einen windgeschützten Platz stellen. Nur sparsam gießen, wenn das Substrat frostfrei und trocken ist.

Praktische Verwendung

Verwendung

Geeignet als niedriger Solitär, farbiger Laubakzent, lockere Einfassung, kleine frei wachsende Hecke oder Kübelpflanze. Die Dornen bieten Kleintieren Deckung, machen die Pflanze aber für stark frequentierte Bereiche ungeeignet. Die Früchte nicht als Wildobst verwenden. Vor einer größeren Pflanzung sollte die regionale Naturschutzsituation berücksichtigt werden, da die Art in Deutschland als etablierter, potenziell invasiver Neophyt bewertet wird.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Kleine wechselständige Blätter sitzen in kurzen Büscheln an braunen, gefurchten Trieben. Die Oberseiten sind samtig dunkelpurpurrot, die Unterseiten graugrün. An den Knoten sitzen einzelne, nadelförmige Dornen. Gelbe Blüten und rote Früchte bilden einen deutlichen saisonalen Kontrast zum dunklen Laub.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die gelben Frühjahrsblüten werden von Insekten bestäubt und können von kleinen Wildbienen und Hummeln besucht werden. Für diese konkrete Sorte lässt sich keine einzelne Bestäuberart sicher angeben. Der ökologische Wert ist wegen der kleinen Blüten und der kurzen Blütezeit eher begrenzt.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Bei dichter Pflanzung oder dauerhaft feuchtem Laub kann Echter Mehltau auftreten. Gute Luftzirkulation, ein sonniger Standort und das Entfernen stark befallener Pflanzenteile helfen. Staunässe vermeiden, da dadurch Wurzelprobleme begünstigt werden können.

Schädlinge

Blattläuse können junge Triebe verformen. Larven der Berberitzenblattwespe fressen gelegentlich Löcher in die Blätter. Neue Triebe und Blattunterseiten kontrollieren; kleine Befälle mechanisch entfernen oder mit einem kräftigen Wasserstrahl abspülen. Pflanzenschutzmittel nur bei erheblichem Schaden und nach deutscher Gebrauchsanweisung einsetzen.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitPotentiell gesundheitsschädlich bei Verzehr

Die roten Früchte dieser Zierform sollten nicht gegessen werden. Bei Berberis thunbergii werden Früchte und weitere Pflanzenteile als potenziell gesundheitsschädlich beziehungsweise giftig beschrieben; die konkrete Wirkung hängt von Pflanzenteil, Menge und Zubereitung ab. Kinder und Haustiere vom Kauen abhalten. Bei einem relevanten Verzehr eine Giftnotrufzentrale, ärztliche Hilfe oder eine Tierarztpraxis kontaktieren.

Pollen und AllergieGeringe Relevanz für die Luftallergie
Typischer Zeitraum
Mai bis Juni
Bestäubung / Pollen
Durch Insekten verbreiteter Pollen aus Frühjahrsblüten

Die Pflanze wird durch Insekten bestäubt und setzt daher normalerweise deutlich weniger luftgetragenen Pollen frei als windbestäubte Gräser oder Bäume. Eine geringe Luftallergie-Relevanz bedeutet jedoch kein vollständig ausgeschlossenes Allergierisiko.

Hunde Potentiell schädlich bei Verzehr; bei auffälligen Symptomen oder größerer Aufnahme tierärztlich abklären.
Katzen Potentiell schädlich bei Verzehr; bei Aufnahme oder Symptomen eine Tierarztpraxis kontaktieren.
Kinder Nicht zum Verzehr geeignet; Kinder insbesondere von den roten Früchten fernhalten.
Betroffene Pflanzenteile Früchte und übrige Pflanzenteile vorsorglich nicht verzehren.
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Die Elternart stammt aus gemäßigten Regionen Japans und ist an unterschiedliche Böden und Lichtverhältnisse anpassungsfähig. Im Garten entwickelt sie sich am besten an offenen, gut drainierten Standorten. In Deutschland ist Berberis thunbergii als etablierter Neophyt dokumentiert und wird vom Bundesamt für Naturschutz als potenziell invasiv bewertet.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Das samtig dunkelpurpurrote Laub ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal.
Die Sorte bleibt deutlich kompakter als die reine Art.
Gelbe Blüten erscheinen im späten Frühjahr.
Die Zweige tragen meist einzelne, nadelförmige Dornen.
Rote Früchte können bis nach dem Laubfall sichtbar bleiben.
Im Herbst kann sich das Laub scharlachrot verfärben.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

29 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Berberis thunbergii 'Concorde'?

Berberis thunbergii 'Concorde' ist eine kompakte Sorte der Thunberg-Berberitze mit dichtem, rundlichem Wuchs und dunkelpurpurrotem Laub. Sie wird als Zierstrauch für Beete, niedrige Hecken und größere Kübel kultiviert.

Wie groß wird die Thunberg-Berberitze 'Concorde'?

Unter deutschen Gartenbedingungen wird sie meist etwa 45 bis 60 cm hoch und 60 bis 90 cm breit. Je nach Standort, Schnitt und Pflanzenherkunft sind auch größere Exemplare möglich.

Ist Berberis thunbergii 'Concorde' immergrün?

Nein. Die Sorte ist sommergrün und verliert ihr Laub im Herbst, das sich vorher häufig scharlachrot oder karminrot verfärbt.

Welche Blattfarbe hat 'Concorde'?

Die Blätter sind meist samtig dunkelpurpurrot bis burgunderfarben. In voller Sonne bleibt die Färbung gewöhnlich intensiver; bei zu wenig Licht kann das Laub grüner werden.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht 'Concorde'?

Am besten wächst die Sorte in voller Sonne bis lichtem Halbschatten. Ein sonniger, offener Standort fördert die dunkle Laubfarbe, die Blüte und den Fruchtschmuck.

Welcher Boden ist für die Thunberg-Berberitze geeignet?

Geeignet ist ein normaler, gut durchlässiger Gartenboden aus Lehm, Sand oder verbessertem Tonboden. Auch mäßig kalkhaltige Böden werden toleriert; dauerhaft nasse Erde ist ungeeignet.

💧Pflege und Probleme

Wie viel Wasser braucht Berberis thunbergii 'Concorde'?

Im ersten Standjahr sollte regelmäßig gegossen werden, sobald die obere Bodenschicht abgetrocknet ist. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenperioden, benötigen bei anhaltender Sommerhitze aber zusätzlich Wasser.

Ist 'Concorde' trockenheitsverträglich?

Ja, eingewachsene Pflanzen sind in gut drainiertem Boden mäßig trockenheitsverträglich. Längere Trockenheit kann jedoch Laubqualität, Blüte und Fruchtbildung beeinträchtigen.

Wie wird die Sorte gedüngt?

Eine dünne Kompostgabe oder ein ausgewogener Langzeitdünger im zeitigen Frühjahr genügt meist. Zu viel Stickstoff kann weiches, lockeres Wachstum fördern und die kompakte Form schwächen.

Warum wird das Laub von 'Concorde' grün?

Häufig ist zu wenig direktes Licht die Ursache. Auch starke Beschattung durch Nachbarpflanzen, übermäßige Stickstoffdüngung oder der natürliche saisonale Farbwechsel können eine Rolle spielen.

Welche Schädlinge können auftreten?

Gelegentlich treten Blattläuse oder Larven der Berberitzenblattwespe auf. Kleine Befälle lassen sich oft mechanisch oder mit einem kräftigen Wasserstrahl reduzieren; Pflanzenschutzmittel sollten nur bei starkem Schaden eingesetzt werden.

Welche Krankheiten sind möglich?

Bei dichter Pflanzung oder feuchter Witterung kann Echter Mehltau auftreten. Gute Luftzirkulation, ein sonniger Standort und das Vermeiden von Staunässe beugen Problemen vor.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann pflanzt man 'Concorde' in Deutschland?

Frühling und Herbst sind geeignete Pflanzzeiten, solange der Boden frostfrei und nicht vernässt ist. In rauen Lagen ist das Frühjahr oft vorteilhaft, damit die Wurzeln vor dem Winter ausreichend einwachsen.

Wie wird Berberis thunbergii 'Concorde' gepflanzt?

Den Strauch in gleicher Tiefe wie im Topf setzen und den Wurzelansatz auf Höhe der Bodenoberfläche halten. Danach gründlich wässern und eine dünne Mulchschicht aufbringen, ohne Triebe oder Pflanzenfuß zu bedecken.

Welcher Pflanzabstand ist sinnvoll?

Für eine lockere niedrige Reihe sind etwa 60 bis 90 cm Abstand sinnvoll. Für eine dichtere Wirkung kann der Abstand auf etwa 50 bis 70 cm verringert werden, abhängig von der gewünschten Endbreite.

Kann 'Concorde' im Kübel wachsen?

Ja, die kompakte Sorte eignet sich für einen größeren Kübel mit Abzugslöchern. Verwenden Sie ein durchlässiges Substrat und schützen Sie den Topf im Winter stärker vor Durchfrieren als eine ausgepflanzte Pflanze.

✂️Vermehrung und Schnitt

Muss die Thunberg-Berberitze 'Concorde' geschnitten werden?

Nein, normalerweise genügt ein leichter Erhaltungsschnitt. Entfernen Sie abgestorbene, beschädigte oder sich kreuzende Triebe und korrigieren Sie die Form bei Bedarf direkt nach der Blüte.

Wann sollte 'Concorde' geschnitten werden?

Ein Formschnitt ist direkt nach der Frühjahrsblüte günstig, wenn möglichst viele Blüten und Früchte erhalten bleiben sollen. Wegen der Dornen stets feste Handschuhe und lange Ärmel tragen.

Wie schneidet man eine übergroße Pflanze zurück?

Ältere Triebe möglichst bodennah auslichten und zu lange Zweige gezielt einkürzen, statt den gesamten Strauch wiederholt stark zu scheren. Ein kräftiger Verjüngungsschnitt ist möglich, kann aber die nächste Blüte reduzieren.

Wie vermehrt man Berberis thunbergii 'Concorde'?

Für sortenechte Pflanzen eignen sich Weichholz- oder halbverholzte Stecklinge im Sommer. Eine Aussaat ist unzuverlässig, weil Sämlinge die typische Laubfarbe und den kompakten Wuchs nicht sicher behalten.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Hat Berberis thunbergii 'Concorde' Dornen?

Ja, die Triebe tragen scharfe, meist einzelne Dornen. Deshalb sollte die Pflanze nicht direkt an häufig genutzten Wegen, Sitzplätzen oder Spielflächen stehen.

Sind die Beeren von 'Concorde' essbar?

Nein, die Beeren sollten nicht als essbare Früchte behandelt werden. Die Thunberg-Berberitze ist von der Gewöhnlichen Berberitze zu unterscheiden, deren reife Beeren traditionell genutzt werden; die Zierform nicht verzehren.

Ist 'Concorde' für Hunde und Katzen giftig?

Die Früchte und übrigen Pflanzenteile sollten von Haustieren nicht gefressen werden. Bei einer größeren Aufnahme oder auffälligen Symptomen bitte eine Tierarztpraxis kontaktieren; das konkrete Risiko hängt von Menge und Pflanzenteil ab.

Ist Berberis thunbergii 'Concorde' für Kinder geeignet?

Die Pflanze ist wegen ihrer Dornen und der nicht zum Verzehr geeigneten Früchte für Bereiche mit unbeaufsichtigten Kleinkindern ungünstig. Kinder sollten die Beeren und andere Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.

Gilt die Thunberg-Berberitze in Deutschland als invasiv?

Berberis thunbergii ist in Deutschland als etablierter Neophyt und potenziell invasive Art bewertet. Diese Einstufung bezieht sich auf die Art; für die einzelne Sorte 'Concorde' ist die Ausbreitungsfähigkeit nicht gleich gut dokumentiert. Vor der Pflanzung sollten regionale Naturschutzempfehlungen berücksichtigt werden.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Berberis thunbergii 'Concorde'?

In Deutschland blüht sie meist im Mai und Juni. Die kleinen gelben Blüten sitzen in Büscheln entlang der Triebe und sind nicht das wichtigste Ziermerkmal der Sorte.

Wie sehen die Blüten aus?

Die Blüten sind klein, gelb und können rötliche Nuancen an Knospen oder Außenflächen zeigen. Sie erscheinen in den Blattachseln und werden anschließend gelegentlich von roten Zierfrüchten gefolgt.

Bildet 'Concorde' rote Beeren?

Ja, unter günstigen Bedingungen können sich im weiteren Jahresverlauf kleine rote Beeren bilden. Der Fruchtansatz schwankt jedoch je nach Standort und Pflanze; die Früchte sind ausschließlich als Zierschmuck zu betrachten.

Hat 'Concorde' eine schöne Herbstfärbung?

Ja, das dunkelpurpurrote Laub kann sich im Herbst scharlachrot, karminrot oder bronzerot verfärben. Viel Sonne unterstützt meist sowohl die Sommerfärbung als auch den Herbstaspekt.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

90 % für Identität und allgemeine Kulturmerkmale; 70–80 % für sortenspezifische Angaben zu Giftigkeit, Pollen und Bestäuberbesuchen, da diese überwiegend auf Art- oder Gattungsebene belegt sind.