Herbst-Aster 'Coombe Fishacre' (Aster 'Coombe Fishacre') – PflanzenfotoQuelle: Wikimedia CommonsJamainCC BY-SA 3.0

Herbst-Aster ‘Coombe Fishacre’ (Aster ‘Coombe Fishacre’)

Aster 'Coombe Fishacre'
Sonniges bis leicht halbschattiges Staudenbeet mit guter Luftbewegung. Besonders geeignet für die Mitte gemischter Beete, naturnahe Pflanzungen, Präriebeete, Kiesgärten, Bauerngärten und Pollinatorenflächen. Ja, bei üblicher Staudenpflege

Herbst-Aster ‘Coombe Fishacre’ (Aster ‘Coombe Fishacre’) Kurzvorstellung

Aster 'Coombe Fishacre' ist eine elegante, horstbildende Staude für sonnige bis leicht halbschattige Gartenplätze. Von Hochsommer bis in den Herbst erscheinen lockere Büschel kleiner, margeritenähnlicher Blüten mit weißrosa Strahlen und bräunlich-gelben Zentren. Gleichmäßig frischer, aber gut drainierter Boden, ausreichend Luftzirkulation und gelegentliche Teilung fördern einen vitalen, reich blühenden Bestand. Die Herbst-Aster passt in Staudenbeete, Präriepflanzungen, Naturgärten und Schnittblumenbeete.

Systematik

Taxonomische Einordnung

PflanzenfamilieAsteraceae
GattungAster
PflanzengruppeAstern
PflanzentypKrautige, ausdauernde Sortenstaude
HerkunftGartensorte unklarer und uneinheitlich überlieferter Abstammung; dem Symphyotrichum-novi-belgii-Komplex zugeordnet
Akzeptierter wissenschaftlicher NameAster 'Coombe Fishacre'
Schnellüberblick

Herbst-Aster ‘Coombe Fishacre’ (Aster ‘Coombe Fishacre’) – Pflege

Wichtigste Ansprüche
LichtbedarfSonne bis Halbschatten
WasserbedarfMäßig; gleichmäßig feucht, aber nicht nass
WinterhärteSehr winterhart
BodenFrischer bis feuchter, aber gut drainierter Lehm-, Ton- oder Sandboden
GrößeEtwa 70–90 cm × 45–60 cm
BlüteSpätsommer bis Herbst
LuftfeuchtigkeitNormale Außenluftfeuchte in Deutschland ist geeignet; wichtiger sind gute Luftzirkulation und ein nicht dauerhaft nasses Laub.
Boden-pHSauer, neutral oder alkalisch
NährstoffbedarfLeichte jährliche Düngung
MindesttemperaturUnter etwa −20 °C nach RHS-Einstufung H7; lokale Abweichungen möglich
USDA-ZoneEtwa USDA-Zonen 4–8; in Deutschland meist sehr winterhart, abhängig von Standort und Bodenfeuchte
WachstumsgeschwindigkeitMittel

Licht und Standort

Für die stärkste Blüte vollsonnig pflanzen; leichter Halbschatten, besonders am Nachmittag, wird toleriert. Ost-, Süd- oder Westlagen sind geeignet, wenn die Triebe ausreichend Luftbewegung erhalten. Zu wenig Licht führt zu lockerem Wuchs und weniger Blüten; reflektierte Hitze in Verbindung mit trockenem Boden kann das Laub schädigen.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Im ersten Standjahr tief wässern, sobald die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist. Eingewachsene Pflanzen während Knospenbildung und sommerlicher Hitze möglichst gleichmäßig feucht halten, kurze Trockenphasen aber tolerieren. Möglichst am Wurzelbereich gießen und keine dauerhafte Staunässe zulassen.

Boden und Substrat

Ideal ist ein mäßig nährstoffreicher, frischer bis feuchter, aber gut drainierter Boden. Lehm, Ton oder Sand sind geeignet, wenn die Bodenstruktur verbessert und Staunässe vermieden wird. Der pH-Wert darf sauer, neutral oder alkalisch sein. Verdichtete Böden, in denen sich winterliche Nässe am Wurzelstock hält, sollten verbessert werden.

Düngung

Im Frühjahr zu Beginn des Austriebs mit Kompost mulchen oder einen ausgewogenen Langzeitdünger für Stauden sparsam ausbringen. Nicht zu stickstoffreich düngen, da dies weiches, kippliges Laub und eine geringere Blühleistung fördern kann. Ab Spätsommer nicht mehr stark düngen.

Wachstum und Wuchsform

Die Staude bildet einen ausladenden Horst aus aufrechten, verzweigten Stängeln und wirkt während der Blüte locker und leicht überhängend. Ein Rückschnitt der Triebspitzen im Frühsommer kann einen kompakteren Wuchs fördern. In windigen Lagen oder auf sehr fruchtbarem Boden ist eine Staudenstütze sinnvoll.

Pflanzung

Pflanzen und Umtopfen

PflanzzeitFrühjahr oder früher Herbst
PflanztiefeIn Höhe des bisherigen Topfballens; Wurzelstock auf Bodenniveau
Pflanzabstand45–60 cm

Im deutschen Garten am besten im Frühjahr oder im frühen Herbst pflanzen, solange der Boden frostfrei und die Witterung mäßig ist. Die Pflanze in derselben Tiefe wie im Anzuchttopf setzen; der Wurzelstock bleibt auf Bodenniveau. Nach dem Pflanzen regelmäßig wässern, bis sie eingewachsen ist.

Umtopfen

Kübelpflanzen im Frühjahr umtopfen, sobald der Topf gut durchwurzelt ist. Einen nur wenig größeren Topf mit Abzugsloch und strukturstabilem, humosem Substrat verwenden. Den Wurzelstock möglichst wenig stören und nach dem Umpflanzen gründlich angießen.

Praktische Pflege

Vermehrung und Schnitt

Vermehrung

Etablierte Horste im Frühjahr teilen, idealerweise etwa alle drei Jahre oder sobald die Mitte schwächer und zu dicht wird. Kräftige, gut bewurzelte Teilstücke abtrennen, zügig neu pflanzen und gleichmäßig feucht halten. Aussaat ist möglich, erhält die Sorteneigenschaften jedoch möglicherweise nicht zuverlässig.

Schnitt

Nach der Blüte im Spätherbst bodennah zurückschneiden oder die trockenen Stängel über Winter als Struktur und mögliche Nahrungsquelle für Tiere stehen lassen. In diesem Fall erst im Spätwinter vor dem Neuaustrieb schneiden. Verblühte Blütenstände entfernen, wenn Selbstaussaat oder ein ordentlicheres Erscheinungsbild verhindert werden sollen.

Saisonale Pflege

Überwinterung

Der ruhende Wurzelstock kann in geeigneten deutschen Regionen im Freiland bleiben. Nach dem ersten Frost die abgestorbenen Stängel im Spätherbst schneiden oder bis zum Spätwinter stehen lassen. Neu geteilte Pflanzen bei Bedarf leicht mit Kompost oder Laub mulchen, den Wurzelstock jedoch nicht unter nassem, schwerem Mulch begraben.

Praktische Verwendung

Verwendung

Für gemischte Staudenbeete, Bauerngärten, Prärie- und Naturgärten, Kiesgärten, Kübel sowie als Schnittblume. Die späte Blüte verlängert die Farbe im Garten und bietet Insekten spät im Jahr Nahrung. Eine kulinarische oder medizinische Nutzung ist nicht dokumentiert.

Bestimmung und Wuchsform

Erscheinungsbild

Schlanke, verzweigte Stängel tragen schmale, ordentlich wirkende lanzettliche Blätter. Während der Blüte erscheinen lockere Büschel kleiner Blüten mit weißrosa überhauchten Strahlen und kontrastierenden bräunlich-gelben Zentren. Die Gesamtwirkung ist reichblühend und locker statt streng aufrecht.

Ökologische Beziehungen

Bestäubung und Besucher

Die offenen Blütenköpfchen bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen, Nachtfaltern und Schwebfliegen zugänglichen Nektar und Pollen. Die späte Blüte ist besonders wertvoll, wenn im Garten bereits weniger Stauden blühen.

Pflanzenschutz

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten

Gute Luftzirkulation, ausreichender Pflanzabstand und Bewässerung am Boden verringern das Krankheitsrisiko. Möglich sind Echter Mehltau, Grauschimmel, Rost und Verticillium-Welke. Befallenes Laub entfernen, dicht stehende Horste teilen und kranke Pflanzenreste nicht in den Kompost geben.

Schädlinge

Kontrollieren Sie junge Triebe und Blätter regelmäßig auf Schnecken, Blattläuse sowie Blatt- und Knospennematoden. Zuerst helfen Absammeln, Barrieren, gute Gartenhygiene und luftige Pflanzabstände. Übermäßige Stickstoffgaben vermeiden, da weiches, dichtes Laub Krankheiten begünstigen kann.

Sicherheit und Allergene

Giftigkeit und Pollen

GiftigkeitGiftigkeit für diese konkrete Sorte nicht geklärt

Für diese konkrete Sorte liegt keine belastbare artspezifische Giftigkeitsbewertung vor. Verwandte Astern werden überwiegend als Zierpflanzen kultiviert, dennoch kann das Kauen oder Verschlucken unbekannten Pflanzenmaterials Magen-Darm-Beschwerden verursachen; empfindliche Personen können auf Pflanzensaft reagieren. Kinder und Haustiere sollten die Pflanze nicht verzehren.

Pollen und AllergieGeringe Belastung durch luftgetragenen Pollen
Typischer Zeitraum
Spätsommer bis Herbst in Deutschland
Bestäubung / Pollen
Insektenverbreiteter Pollen

Die Sorte bildet Pollen in insektenbestäubten Blütenköpfchen. Belastbare Untersuchungen zur luftgetragenen Allergenität dieser konkreten Sorte wurden nicht gefunden; für empfindliche Menschen ist daher eine geringe, aber nicht völlig auszuschließende Belastung während der Blüte anzunehmen.

Hunde Als nicht giftig für Hunde bekannt; Verzehr dennoch vermeiden
Katzen Als nicht giftig für Katzen bekannt; Verzehr dennoch vermeiden
Kinder Keine sortenspezifischen Nachweise; nicht zum Verzehr geeignet
Betroffene Pflanzenteile Für diese konkrete Sorte kein giftiger Pflanzenteil festgestellt
Natürliche Umgebung

Natürlicher Lebensraum

Die benannte Sorte ist eine gärtnerische Züchtung und keine natürlich vorkommende Wildpopulation. Ihre genaue Abstammung wird in Quellen unterschiedlich angegeben; sie wird mit dem Symphyotrichum-novi-belgii-Komplex und weiteren historischen Aster-Hybriden in Verbindung gebracht. Im Garten bevorzugt sie frische, offene und gut durchlüftete Standorte.

Gut zu wissen

Wissenswertes

Award of Garden Merit der RHS aus dem Jahr 1993
Blütenköpfchen nur etwa 1,5 cm groß
Blütezeit reicht bis in den Herbst
Schmale, dunkelgrüne, lanzettliche Blätter
Lockerer, reich verzweigter Blütenstand
Auch unter Symphyotrichum geführt
Teilung etwa alle drei Jahre sinnvoll

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

20 Fragen

Die wichtigsten Fragen zu dieser Pflanze mit kurzen, direkten Antworten.

🌱Schnellpflege

Was ist Aster 'Coombe Fishacre'?

Aster 'Coombe Fishacre' ist eine horstbildende, krautige Herbst-Aster für Staudenbeete. Sie bildet dunkelgrünes Laub und viele kleine weißrosa, margeritenähnliche Blüten.

Wie groß wird Aster 'Coombe Fishacre'?

Die Sorte wird meist etwa 70 bis 90 cm hoch und 45 bis 60 cm breit. Im Beet eignet sie sich damit für die mittlere Pflanzzone.

🌤️Umgebung und Standort

Welchen Standort braucht Aster 'Coombe Fishacre'?

Am besten wächst sie in voller Sonne bis leichtem Halbschatten. Ein luftiger Standort mit frischem, gut drainiertem Boden fördert eine stabile, reiche Blüte.

Wie oft muss die Herbst-Aster gegossen werden?

Während des Anwachsens und bei Sommerhitze regelmäßig gießen, sobald die obere Bodenschicht abtrocknet. Der Boden sollte gleichmäßig frisch bleiben, aber nicht dauerhaft nass sein.

Welcher Boden ist geeignet?

Geeignet ist ein mäßig nährstoffreicher, frischer bis feuchter und gut drainierter Lehm-, Ton- oder Sandboden. Verdichtete Böden und Staunässe sollten vermieden werden.

💧Pflege und Probleme

Braucht Aster 'Coombe Fishacre' eine Stütze?

In windigen Lagen oder auf sehr fruchtbarem Boden können die langen, reichblühenden Triebe kippen. Eine Staudenstütze sollte früh im Frühjahr angebracht werden.

Wann wird Aster 'Coombe Fishacre' zurückgeschnitten?

Nach der Blüte kann die Staude im Spätherbst bodennah zurückgeschnitten werden. Für Winterstruktur und Tiere dürfen die Stängel auch bis zum Spätwinter stehen bleiben.

Welche Krankheiten können auftreten?

Möglich sind vor allem Echter Mehltau, Grauschimmel, Rost und Verticillium-Welke. Gute Luftzirkulation, ausreichender Abstand und Gießen am Boden helfen, den Befallsdruck zu senken.

Welche Schädlinge befallen die Sorte?

Schnecken, Blattläuse sowie Blatt- und Knospennematoden können Probleme verursachen. Befall früh kontrollieren, beschädigte Pflanzenteile entfernen und auf luftige, nicht überdüngte Bestände achten.

🪴Pflanzen und Umtopfen

Wann pflanzt man Aster 'Coombe Fishacre' in Deutschland?

Ideal sind das Frühjahr oder der frühe Herbst bei frostfreiem Boden. Herbstpflanzungen sollten noch mehrere Wochen vor stärkerem Dauerfrost erfolgen.

Wie weit sollte man die Pflanzen auseinander setzen?

Ein Abstand von etwa 45 bis 60 cm ist sinnvoll. So kann sich der Horst entwickeln, ohne dass die Luftzirkulation im Bestand zu stark eingeschränkt wird.

Kann Aster 'Coombe Fishacre' im Kübel wachsen?

Ja, in einem ausreichend großen Kübel mit Abzugsloch und strukturstabilem, gut drainiertem Substrat. Kübelpflanzen müssen im Sommer häufiger kontrolliert und gegossen werden als Freilandpflanzen.

✂️Vermehrung und Schnitt

Wie vermehrt man Aster 'Coombe Fishacre'?

Am zuverlässigsten ist die Teilung etablierter Horste im Frühjahr. Aussaat ist möglich, aber die Sämlinge können von der benannten Sorte abweichen.

Wie oft sollte man den Horst teilen?

Eine Teilung etwa alle drei Jahre erhält häufig Wuchskraft und Luftigkeit. Spätestens wenn die Horstmitte schwach oder kahl wird, ist eine Verjüngung sinnvoll.

⚠️Giftigkeit und Sicherheit

Ist Aster 'Coombe Fishacre' giftig für Hunde und Katzen?

Eine sortenspezifische Giftigkeitsbewertung ist nicht bekannt. Die Pflanze sollte deshalb nicht angeknabbert werden; bei Beschwerden nach dem Verzehr bitte eine Tierarztpraxis kontaktieren.

Ist Aster 'Coombe Fishacre' für Kinder essbar?

Nein, sie ist nicht als Speise- oder Heilpflanze dokumentiert. Da die Giftigkeit dieser konkreten Sorte nicht abschließend geklärt ist, sollten Kinder kein Pflanzenmaterial verzehren.

🌸Blüte und Besonderheiten

Wann blüht Aster 'Coombe Fishacre'?

Die Blütezeit reicht gewöhnlich von Juli bis Oktober. Je nach Region, Standort und Witterungsverlauf kann der Beginn oder das Ende etwas variieren.

Welche Blütenfarbe hat die Herbst-Aster?

Die Strahlenblüten sind überwiegend weiß und rosa überhaucht, mit bräunlich-gelben Zentren. Farbwirkung und Intensität können sich im Verlauf der Blüte leicht verändern.

Ist Aster 'Coombe Fishacre' bienenfreundlich?

Ja, die offenen Blüten bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Schwebfliegen zugänglichen Nektar und Pollen. Die späte Blüte ist besonders nützlich, wenn andere Stauden bereits verblüht sind.

Eignet sich die Sorte als Schnittblume?

Ja, die verzweigten Stängel tragen viele kleine Blüten und eignen sich für lockere Sträuße. Schneiden Sie Triebe, wenn mehrere Blüten geöffnet sind, und stellen Sie sie sofort in sauberes Wasser.

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Nachvollziehbarkeit

Quellen und Datenzuverlässigkeit

88 % insgesamt; Sortentaxonomie, exakte Standortgrenzen sowie Giftigkeits- und Allergiedaten sind teilweise unsicher